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Holger Hanselka

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Datei:Holger Hanselka (2017).jpg
Holger Hanselka (2017)

Holger Kurt Hanselka (* 4. November 1961 in Oldenburg) ist deutscher Maschinenbauingenieur und Universitätsprofessor. Er war von 2013 bis 2023 Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie. Seit 2023 ist er der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.<ref>|Registereintrag der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., München. Abgerufen am 22. April 2026</ref>

Leben[Bearbeiten]

Hanselka wuchs in Osterode am Harz auf und legte am Tilman-Riemenschneider-Gymnasium das Abitur ab.<ref name="HK">Einer der Top-Wissenschaftler Deutschlands kommt aus Osterode. Harz Kurier, abgerufen am 23. Juni 2025.</ref> Anschließend studierte er Maschinenbau an der Technischen Universität Clausthal. Im Anschluss an sein Studium arbeitete er ab 1988 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). 1992 promovierte er an der TU Clausthal, woraufhin er beim DLR für verschiedene Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt der Adaptronik verantwortlich zeichnete. Außerdem gründete er während dieser Zeit verschiedene Unternehmen.<ref name="cv">Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka – Lebenslauf. (PDF; 87 kB) Technische Universität Darmstadt, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. März 2016; abgerufen am 22. Mai 2014.</ref>

Im Jahr 1997 erhielt er eine Professur für Adaptronik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Vier Jahre später wechselte er an die Technische Universität Darmstadt, wo er Leiter des Fachbereichs „Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik“ wurde. Zeitgleich wurde er Leiter des Darmstädter Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (Fraunhofer LBF)<ref>Website des Fraunhofer LBF</ref>. Ab Oktober 2006 war Hanselka zudem Mitglied des Präsidiums der Fraunhofer-Gesellschaft. 2011 wurde Hanselka zudem Vize-Präsident der Technischen Universität Darmstadt.

Hanselka war von 2013 bis 2023 Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).<ref>Übergabe des Präsidentenamts am KIT. Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 7. Oktober 2013, abgerufen am 27. Februar 2014.</ref><ref>Professor Hanselka vor Wechsel an die Spitze des KIT. TU Darmstadt, 18. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Oktober 2013; abgerufen am 21. Oktober 2013.</ref> Zugleich hatte Hanselka das Amt des Vizepräsidenten für den Forschungsbereich Energie bei der Helmholtz-Gemeinschaft inne.<ref>Präsidium der Helmholtz-Gemeinschaft. Helmholtz-Gemeinschaft, 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Dezember 2013; abgerufen am 10. Dezember 2013.</ref> Ebenso ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech).

Im Jahr 2023 wurde er der 11. Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft.<ref>Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka neuer Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. In: Pressemitteilung der Fraunhofer-Gesellschaft. 25. Mai 2023, abgerufen am 25. Mai 2023.</ref><ref>Kristin Haug: Nach Rügen des Bundesrechnungshofs: Fraunhofer-Präsident Neugebauer tritt ab, Forscher wählen Nachfolger. In: Der Spiegel. 25. Mai 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 25. Mai 2023]).</ref><ref>Birgit Herden: Nach Vorwürfen der Vorteilsnahme: Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft tritt zurück. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 25. Mai 2023]).</ref>

Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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