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Holger Thor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Holger Thor im Office.jpg
Holger Thor, 2017
Datei:Miss Candy Vienna.jpg
Holger Thor als Miss Candy, 2020

Holger Thor (* 4. April 1971 in Wien<ref name=":0">Miss Sady: Miss Candy im Interview. In: Rainbow.Online.Magazin. 23. Februar 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Februar 2009; abgerufen am 8. November 2022.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rainbow.at</ref>) ist ein österreichischer Eventmanager und als Miss Candy eine in Österreich seit 1991 bekannte Dragqueen.

Leben[Bearbeiten]

Nach seiner schulischen Ausbildung am Gymnasium und an der Handelsakademie wurde Thor bei Kuoni zum Travel Agent ausgebildet.<ref name=":0" /><ref>Wojciech Czaja: Ohne Rollos kann ich nicht leben. In: derstandard.at. 2. Februar 2013, abgerufen am 8. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er begann bei der Veranstaltungsreihe Heaven Gay Night Vienna im U4 zunächst als Türsteher zu arbeiten.<ref name="kurier">Marco Weise: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Holger Thor – ein Mann mit zwei Gesichtern, kurier.at (Memento vom 18. Mai 2008 im Internet Archive)</ref> Ab 1991 begann er die Kunstfigur Miss Candy zu kreieren, um mit ihr für gesellschaftspolitische Themen eine größere Öffentlichkeit zu erreichen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt."Der Life Ball soll wachrütteln" (Memento vom 18. Mai 2008 im Internet Archive), kurier.at, 17. Mai 2008, abgerufen am 8. November 2022.</ref> 1992 übernahm Thor, zuerst noch gemeinsam mit Walter Häusler, die Veranstaltungsreihe von Arthur Singer, später gab er dafür seinen Job in der Reisebranche auf.<ref name=":0" />

Von 1992 bis 2019 veranstaltete Thor als Miss Candy jährlich den Rosenball. Für den Life Ball übernahm er ehrenamtlich die Organisation der Open-Air-Disco im Arkadenhof. Darüber hinaus organisierte und moderierte er als Miss Candy zahlreiche Veranstaltungen, unter anderem für karikative Initiativen wie den Verein Aids Life oder die AIDS-Hilfe.<ref name="kurier" /> Immer wieder setzte er sich auch für gesellschaftspolitische Themen ein, etwa die Abschaffung des Paragrafen 209 und gegen Homophobie.<ref>Petra Stuiber: Thor: "Ich bin eigentlich ziemlich sauer". In: derstandard.at. 31. Mai 2014, abgerufen am 8. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2005 bis 2010 war Thor zudem Mitveranstalter des Dance-Clubs Drama! in der Ottakringer Brauerei.<ref>Kein "Drama" mehr in der Ottakringer Brauerei. In: GGG.at. 1. Februar 2011, abgerufen am 8. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2018 wurde Thor vom Grazer Tuntenball als „Patronesse auf Lebenszeit“ für ihre Verdienste um die schwule Community ausgezeichnet.<ref>Miss Candy und der Tuntenball - das ist unsere neue Patronesse. In: Tuntenball. 25. Februar 2018, abgerufen am 8. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Holger Thor sagt über seine zweite Persönlichkeit: „Miss Candy ist die fleischgewordene Provokation.“<ref name="kurier" />

Fernsehauftritte (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Holger Thor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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