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Holland-Test

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Der Holland-Test ist ein Untersuchungsverfahren für pyrotechnische Sätze (chemische Gemenge<ref name="ABC Chemie">Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 1149.</ref>), das 1927 von dem Holländer Thomas entwickelt wurde. Dabei werden Treibstoffe 72 Stunden bei 105 °C (mehrbasige Treibmittel, wie z. B. Gemische aus Nitrocellulose und Nitroglycerin) oder bei 110 °C (einbasige Treibmittel, wie z. B. Nitrocellulose) erhitzt, wodurch deren chemische Beständigkeit geprüft wird. Wichtig zu beachten ist, dass der eintretende Masseverlust in den ersten acht Stunden nicht mehr als 2 % betragen darf. Die Durchführung erfolgt mithilfe von genormten Gefäßen, meist Röhren mit Schliff oder kleinen Kolben.<ref name="RMeyer">Rudolf Meyer: Explosivstoffe, 6. Auflage, VCH Verlagsgesellschaft, 1985, ISBN 3-527-26297-0, S. 169.</ref>

Durch diesen Test wird das Entweichen von gasförmigen Zersetzungsprodukten, wie z. B. Kohlenstoffdioxid und Stickstoff sowie von Wasser gemessen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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