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Holnstein (Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg)

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Holnstein
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(142)&title=Holnstein 49° 33′ N, 11° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(142) 49° 33′ 23″ N, 11° 38′ 44″ O
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Höhe: 472 m ü. NHN
Einwohner: 142[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 92259
Vorwahl: 09663
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Holnstein ist einer von 37 Gemeindeteilen der Gemeinde Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg im oberpfälzischen Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern.

Lage[Bearbeiten]

Das Kirchdorf liegt in der Oberpfalz etwa vier Kilometer westlich von Neukirchen und 40 km östlich von Nürnberg am Übergang der Fränkischen Alb im Oberpfälzer Jura. Durch das Dorf fließt der Reinbach. Die Staatsstraße 2164 führt durch Holnstein.

1933 hatte der Ort 297 und 1939 insgesamt 282 Einwohner.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

In Holnstein gibt es keine Straßenbezeichnungen, sondern nur Hausnummern, nach denen sich Einwohner, Postboten, Lieferanten und Besucher orientieren müssen.

Geschichte[Bearbeiten]

Bischof Gundekar II. von Eichstätt (1019–1075) weihte noch vor 1072 in „Holenstein“ eine erste Kirche. Um 1189 wird ein Albertus de Holnstein in den Traditionen des Klosters Prüfening erwähnt.<ref>Holnstein. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 13. September 2025.</ref>

1818 wurde durch das bayerische Gemeindeedikt die Gemeinde Holnstein gegründet.

Am 1. Januar 1978 wurde Holnstein im Zuge der Gebietsreform in Bayern mit seinen Ortsteilen Oberreinbach, Haghof, Hundsboden und Högberg nach Neukirchen eingegliedert.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Geschichte des Schlosses[Bearbeiten]

Datei:Holnstein 02.jpg
Schloss Holnstein
Datei:Schloss Holnstein.PNG
Lageplan von Schloss Holnstein auf dem Urkataster von Bayern

Das Schloss wurde um 1100 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von hohler Stein ab. Eine von einigen Tropfsteinen aus Kalksinter gefüllte haushohe Höhle liegt hinter dem Anwesen Am Felsen Nr. 4 und diente zuletzt als Vorratslager und Stall. Die neolithisch genutzten Wohnhöhlen der Altmühlregion und des bayerischen Jura liegen jedoch meist wesentlich höher (und trockener), sodass allenfalls von einer vorübergehenden Nutzung in der Steinzeit ausgegangen werden kann.

Holnstein wie einige Nachbarorte könnten damals Sitz einer edelfreien Familie gewesen sein, die mit dem Grafengeschlecht der Babonen in Verbindung stand. Die ersten Schlossbesitzer waren die Truchsessen von Sulzbach, um 1167 wurde als Besitzer Gottfried Dapifer (lat. für Truchsess) erwähnt. Damals hatten noch nicht die Grafen von Hirschberg das Sulzbacher Erbe übernommen.

Das Schloss ist in Hufeisenform gebaut, wobei die beiden Flügel mit einer Bastei verbunden sind. Die Anlage ist auf Felsen gebaut. Die Burg Holnstein wurde im Lauf der Geschichte immer wieder verpfändet, verkauft, vererbt, zum Beispiel an die Freudenberger, Ammerthaler (1350), Sparnecker, Redwitzer (1442–1553), Tandorfer (1553), Ödenberger, Ulrich Sitzinger († 1574), Sauerzapf (1589), Baumgartner (1596), an Haller von Hallerstein (1726) und die Familie Stromer von Reichenbach (1750). Im Jahr 1853 erfolgte schließlich der Ankauf durch die Gemeinde Holnstein.

1502 wurde den von Redwitz das Braurecht eingeräumt. 1939 kaufte Georg Behringer die Brauerei für seinen Sohn Andreas, der den Betrieb alsbald zum Blühen brachte. Später übergab Maria Behringer die Brauerei an ihre Tochter Karola. Karola und Franz Haberler errichteten ein neues Sudhaus, modernisierten Gär- und Lagerkeller, Flaschen- und Fassfüllerei. Ende September 2017 wurde der Braubetrieb eingestellt.<ref>Schlossbrauerei Holnstein schließt zum 30. September Ende einer Bier-Kultur. In: onetz.de. Abgerufen am 25. August 2017.</ref>

Die Schlossanlage ist unter der Aktennummer D-3-71-141-16 als denkmalgeschütztes Baudenkmal von Holnstein verzeichnet. Ebenso wird sie als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-3-6435-0143 im Bayernatlas als „archäologische Befunde im Bereich des ehem. Schlosses Holnstein, zuvor mittelalterliche Burg“ geführt.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmäler in Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg sind für Holnstein folgende Baudenkmäler aufgeführt:<ref>Denkmalliste für Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

  • Ehemaliges Schloss mit in den Südflügel einbezogener simultaner Schlosskapelle St. Katharina und Teilstücken einer Bastei
  • Schmiede
  • Stadel

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben landwirtschaftlichen Betrieben und Kleingewerbe gibt es:

  • Gasthof (geschlossen zum 30. Juni 2018)
  • Metzgerei (geschlossen zum 30. Juni 2018)
  • Bäckerei
  • Waffengeschäft
  • Heizungsbau
  • Generationsladen
  • Kolonialwarenladen

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Holnstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende