Holoreim
Ein Holoreim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein in der französischen Wortkunst gebrauchtes Reimschema, bei dem zwei Verse aufeinander folgen, die unterschiedlich geschrieben werden, jedoch gleich lauten. Gute Voraussetzungen für derartige Wortspiele bieten die zahlreichen Homophone in der französischen Sprache. Im Deutschen kommt dieses Versschema nicht vor. Am ähnlichsten ist die Durchreimung der ganzen Zeile, wie sie etwa in mittelhochdeutscher Dichtung vorkommt.<ref>Bodo Plachta: KulturPoetik, Bände 1–2, Vandenhoeck & Ruprecht, 2001, S. 79. Online</ref>
Homophone Verse[Bearbeiten]
Alphonse Allais: <poem style="margin-left:2em; font-style:italic;"> Par les bois du djinn où s’entasse de l’effroi, Parle et bois du gin ou cent tasses de lait froid. </poem>
Alphonse Allais: <poem style="margin-left:2em; font-style:italic;"> Alphonse Allais de l’âme erre et se f… à l’eau. Ah! l’fond salé de la mer! Hé! Ce fou! Hallo. </poem>
Wolodimir Knir: „Ein schlechter Arbeiter“ <poem style="margin-left:2em; font-style:italic;"> Je schlechter ein Arbeiter isst, je schlechter ein Arbeiter ist. </poem>
Durchgereimte Verse[Bearbeiten]
Konrad von Würzburg: „Swa tac“ <poem style="margin-left:2em; font-style:italic;"> Swa tac erschinen sol zwein liuten, die verborgen inne liebe stunde müezen tragen; da mac verswinen wol ein triuten: Nie der morgen minnediebe kunde büezen klagen. Er leret ougen weinen triben; sinnen wil er wünne selten borgen. Swer meret tougen reinen wiben minnen spil, der künne schelten morgen. </poem>
Belege[Bearbeiten]
<references />