Zum Inhalt springen

Holuhraun

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Koordinaten: 64° 51′ 9″ N, 16° 49′ 53″ W

 {{#coordinates:64,8525|−16,831389|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=IS-6
   |type=landmark
  }}
Datei:Bárðarbunga Volcano, September 4 2014 - 15146259395.jpg
Ausbruch in Holuhraun am 4. September 2014
Datei:Vulkanausbruch Holuhraun.JPG
Vulkanausbruch im Lavafeld Holuhraun in Island
Datei:Bárðarbunga Volcano, September 4 2014 - 15146268905.jpg
Lavastrom im Holuhraun
Datei:Bárðarbunga Volcano, September 4 2014 - 15146246715.jpg
Gaswolken über der Ausbruchsstelle

Holuhraun ist ein Lavafeld im isländischen Hochland nördlich des Vatnajökull, das durch Spalteneruptionen entstanden ist.<ref name="nat">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Holuhraun.] Nordic Adventure Travel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. August 2014 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nat.isVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Name[Bearbeiten]

Nach einer Forschungsexpedition von 1880 wurde das Lavafeld zunächst Kvíslarhraun genannt. Dies bezieht sich auf die darin und in der Nähe liegenden zahlreichen Quellflüsse (isländisch kvísl = Zweig; verzweigter Bach) der Jökulsá á Fjöllum, die hier aus dem Gletscher Dyngjujökull strömen.

Vier Jahre später erhielt es vom Geologen und Geographen Þorvaldur Thoroddsen seinen heutigen Namen.<ref name="nat"/>

Zugehörigkeit[Bearbeiten]

Bis vor Kurzem wurde das Lavafeld dem Vulkansystem der Askja zugerechnet. Neuere Untersuchungen zeigen aber, dass die Zusammensetzung der Lava auf eine Zugehörigkeit zum System der Bárðarbunga schließen lässt.<ref>M.E.Hartley, T.Thordarson: The 1874–1876 volcano-tectonic episode at Askja. (PDF, englisch)</ref>

Neueste Ausbruchsserie 2014–15[Bearbeiten]

In der Nacht vom 28. auf den 29. August 2014 begann eine Spalteneruption in Holuhraun, am nördlichen Ende einer Magma-Intrusion, die sich seit dem 16. August von der Bárðarbunga aus nach Norden bewegt hatte.<ref name="ruv">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fissure eruption in Holuhraun lava field.] Ríkisútvarpið, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. August 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im weiteren Verlauf bildete sich ein Hauptkrater mit einem Lavasee aus, der die Lavaströme nun speiste.<ref>Iceland Magazine (englisch, aufgerufen am 18. November 2014)</ref> Bis zum Ende des Ausbruchs im Februar 2015<ref>Vgl. z. B. University of Iceland. Institute of Earth Sciences. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/earthice.hi.is (englisch)</ref> waren auf einer Fläche von 85 km² etwa 1,4 km³ an neuer Lava produziert worden,<ref>Icelandic Meteorologic Institute (IMO), The eruption has come to an end, abgerufen am 25. März 2017</ref> Gíslason et al. schätzen die Lavamenge sogar auf 1,6±0,3 km³.<ref name="Gislason"/> In Island selbst bereitete die ungewöhnliche Menge der emittierten Gase (v. a. der Schwefelverbindungen) etliche Probleme.<ref name="Gislason">Vgl. z. B.: S. R. Gíslason et al.: Environmental pressure from the 2014–15 eruption of Bárðarbunga volcano, Iceland. Geophysical Research Letters, 2015 Abgerufen am 20. Januar 2016</ref>

Für das 2014–2015 neuentstandene Lavafeld wurden diverse Namen vorgeschlagen. Ein Komitee der Landgemeinde Skútustaðir, auf deren Gebiet das Lavafeld liegt, stimmte Ende 2015 über vier Vorschläge ab: Flæðahraun, Nornahraun, Urðarbruni und den bisherigen Namen, Holuhraun. Man entschied sich dafür, den Namen Holuhraun beizubehalten.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Holuhraun to be named Holuhraun.] In: The Reykjavík Grapevine. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. Mai 2016 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Holuhraun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />