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Hongdae-ap

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Koreanische Schreibweise
Koreanisches Alphabet: 홍대압
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Oulmadang-ro im Hongdae-ap-Viertel

Hongdae-ap ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein lebhaftes Stadtviertel der Kunst- und Kulturszene in der unmittelbaren Nähe der Hongik University ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))<ref name="Hongik_University" /> in Seoul, der Hauptstadt von Südkorea.

Namensherkunft[Bearbeiten]

Der Name des Viertels hat sich aus den drei Silben „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ für die erste Silbe des Namens der Universität, „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ für Uni und „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ für vor, was dann zusammengesetzt so viel bedeutet wie „vor der Hongik-Uni“.<ref name="Kang_S8" />

Geographie[Bearbeiten]

Hongdae-ap erstreckt sich vor dem Haupteingang der Hongik University, die sich im Stadtbezirk Mapo-gu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) befindet, in westlicher Richtung. Das Viertel ist über die Seouler U-Bahn-Linie 2 zu erreichen, die einen Haltepunkt am Haupteingang zur Hongik Universityhat. Über den Ausgang Nummer 9 ist die Walkable Street zu erreichen, die heute als Flaniermeile des Viertels gilt.<ref name="Kim_S6" />

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bildung der Identität des Viertels als Raum für Kunst und Kultur ist auf die Kunststudenten der Hongik University zurückzuführen, die, nachdem 1961 die Fakultät für Kunst an der Universität gegründet wurde, das Viertel vor der Universität maßgeblich beeinflussen. Absolventen blieben nach ihrem Abschluss oft in dem Viertel, das ihnen preiswerten Wohnraum und Raum zum künstlerischen Arbeiten bot. In eingerichteten einfachen Studios kamen Künstler zusammen, diskutierten, tranken und entwickelten neue Ideen, Perspektiven und tauschten sich aus. In Tradition dieser Studio-Kultur entwickelten sich die späteren Clubs und Cafés.<ref name="Kang_S9" />

Der Begriff Hongdae-ap wurde bis zu den 1980er Jahren lediglich für den Bereich von vor der Hongik University bis zur Picasso-Straße verwendet, wo sich vornehmlich Läden für den Künstlerbedarf befanden. Ab Mitte der 1990er Jahre entwickelte sich das Viertel weiter und fing an zu expandieren. Mit der Ausrichtung der Olympischen Spiele im Sommer 1988 begann eine Entwicklung der Liberalisierung im Land, und während sich südlich des Hangang ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Fluss) Konsumviertel entwickelten, nutzten nördlich des Hangang junge aufstrebende Künstler die Freiheiten zur Entwicklung einer lebhaften Kunstszene und gingen mit ihrer Kunst auch auf die Straße. Als Beispiel hierfür ist die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) aus dem Jahr 1993 zu nennen, die erste Straßenausstellung in dem Viertel, das von der Studentenvereinigung der Universität organisiert wurde, auch als Gegenentwicklung zur Konsumkultur, die in das Viertel einzusickern drohte.<ref name="Kang_S9" />

Parallel zur Entwicklung der Kunstszene des Viertels gewann die Musikszene mit ihrer dem Mainstream entgegengesetzten „alternativen“ Musik mehr an Bedeutung und wurde zur kulturbestimmenden Kraft im Viertel.<ref name="Kang_S10" />

Nach der Jahrtausendwende gab es mit der Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Südkorea einen weiteren Schub in dem Viertel. Die Gestaltung des {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) auf dem Spielplatz der Universität gegenüber gilt hier als Beispiel. Tagsüber als Spielplatz genutzt, entwickelt sich abends der Ort zu einem kulturellen Treffpunkt für junge Leute.<ref name="Kim_S4" /> Auch die sich entwickelnde Busking-Kultur mit Straßenmusik prägte das Viertel weiter und in den Musikclubs spielt die Musik am Wochenende bis zum Morgengrauen.<ref name="Seong_S15" />

War früher das Viertel überwiegend in den Abendstunden belebt, herrscht seit etwa 2005 auch tagsüber ein reges Treiben in den zahlreichen Straßen des Viertels.<ref name="Kang_S10" /> Heute umfasst das als Hongdae-ap bezeichnete Gebiet das Stadtviertel Seogyo-dong ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Teile der Stadtviertel Sangsu-dong ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Hapjeong-dong ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Donggyo-dong ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Yeonnam-dong ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Mangwon-dong ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref name="Kang_S8" />

Charakteristik[Bearbeiten]

Hongdae ist für sein ausgelassenes studentisches Nachtleben bekannt. In den Karaokebars und Tanzclubs werden Techno, Hip-Hop und Live-Rockmusik gespielt. Beliebte Aktivitäten sind darüber hinaus das Spielen von Computerspielen, das Spazieren entlang der Wandbilder in der Picasso Street und das Anschauen der K-Pop-Tanzeinlagen und Gitarrensoli von Straßenkünstlern. In dem Viertel gibt es unabhängige Modeläden, ausgefallene Cafés, gemütliche Bars sowie Restaurants, in denen frittiertes Hähnchen und Kimchi-Eintopf auf der Karte stehen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kim Kyung-ju: Spaziergang in Hongdae-ap an einem „feuerigen Freitag“. In: Koreana. Jahrgang 9, Nr. 4. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 2014, ISSN 1975-0617, S. 4–7 (deutschsprachige Ausgabe).
  • Kang Young-min: Kultureller Schmelztiegel, in dem jugendliche Energie brodelt. In: Koreana. Jahrgang 9, Nr. 4. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 2014, ISSN 1975-0617, S. 8–11 (deutschsprachige Ausgabe).
  • Seong Gi-wan: Eine akustische Reise durch Hongdae-ap. In: Koreana. Jahrgang 9, Nr. 4. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 2014, ISSN 1975-0617, S. 10–15 (deutschsprachige Ausgabe).
  • Jung Ji-yeon: Für jeden ein Wahrzeichen auf eigene Art. In: Koreana. Jahrgang 9, Nr. 4. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 2014, ISSN 1975-0617, S. 16–21 (deutschsprachige Ausgabe).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hongdae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Hongik_University"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 1. November 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref>

<ref name="Kang_S8"> Kang: Kultureller Schmelztiegel, in dem jugendliche Energie brodelt. In: Koreana. 2014, S. 8. </ref>

<ref name="Kim_S6"> Kim: Spaziergang in Hongdae-ap an einem „feuerigen Freitag“. In: Koreana. 2014, S. 6. </ref>

<ref name="Kang_S9"> Kang: Kultureller Schmelztiegel, in dem jugendliche Energie brodelt. In: Koreana. 2014, S. 9. </ref> <ref name="Kang_S10"> Kang: Kultureller Schmelztiegel, in dem jugendliche Energie brodelt. In: Koreana. 2014, S. 10. </ref> <ref name="Kim_S4"> Kim: Spaziergang in Hongdae-ap an einem „feuerigen Freitag“. In: Koreana. 2014, S. 4. </ref> <ref name="Seong_S15"> Seong: Eine akustische Reise durch Hongdae-ap. In: Koreana. 2014, S. 15. </ref> </references>