Honschaft Schwarzen
Die Honschaft Schwarzen war vom Mittelalter in das 19. Jahrhundert hinein eine von zwei Honschaften des Kirchspiels Wipperfeld im Landgericht Wipperfürth des Amtes Steinbach im Herzogtum Berg.<ref name="Fabricius2">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn, Hermann Behrend, 1898</ref> Mit der anderen Wipperfelder Honschaft Schneppen bildet die Honschaft Schwarzen das Gebiet der heutigen Gemarkung Wipperfeld ab.
Zur Honschaft gehörten seinerzeit neben dem Titularort Schwarzen (heute Mittel-, Ober- und Unterschwarzen), Holte, Herweg, Grüterich, Arnsberg, Holl (heute Ober- und Unterholl), Weier, Gengesfeld, Wipperfeld, Kofeln, Überberg, Gerhardsfeld, Kirche und Heid.
Unter der französischen Verwaltung zwischen 1806 und 1813 wurde das Amt Steinbach aufgelöst und die Honschaft wurde politisch der Mairie Olpe im Kanton Wipperfürth im Arrondissement Elberfeld zugeordnet. 1816 wandelten die Preußen die Mairie zur Bürgermeisterei Olpe im Kreis Wipperfürth.
1975 entstand aufgrund des Köln-Gesetzes<ref>GV. NRW. 1974 S. 1072</ref> die Stadt Wipperfürth in der heutigen Form, zu der große Teile der Gemeinde Wipperfeld, insbesondere das Gebiet der Honschaft Schwarzen kamen.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Stadtgericht Wipperfürth: Außenbürgerschaft Wipperfürth
Landgericht Wipperfürth: Biesenbach | Delweg | Flosbach | Lüttgenau | Scharde | Schwarzen | Schneppen
Gericht Keppel: Oberkirchspiel | Unterkirchspiel | Tüschen | Vellingen | Breun | Obere Dorfhonschaft | Untere Dorfhonschaft | Remshagen | Scheel | Breidenbach | Oberhelling | Unterhelling | Ommer | Stolzenbach | Balken | Burg | Heiliger | Löderich | Miebach | Bernsau | Oderscheid | Vilkerath
Gericht Kürten: Bechen | Breibach | Engelsdorf | Kollenbach | Oberhonschaft | Berg | Olpe | Dierdorf Vorlage:Klappleiste/Ende