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Hoodia

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Hoodia
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Hoodia gordonii am Standort in der Karoo

Systematik
Ordnung: Enzianartige (Gentianales)
Familie: Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)
Unterfamilie: Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae)
Tribus: Ceropegieae
Untertribus: Stapeliinae
Gattung: Hoodia
Wissenschaftlicher Name
Hoodia
Sweet ex Decne.

Die Gattung Hoodia (Syn.: Trichocaulon Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.N.E.Br.) gehört zur Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae) in der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Die Arten der Gattungen gehören wie Arten vieler Gattungen der Untertribus Stapeliinae zu denen, die im Deutschen Aasblumen genannt werden. Einige Arten werden medizinisch genutzt (siehe Hoodia gordonii). Die Gattung ist nach dem britischen Arzt und Sukkulentensammler William Chamberlain Hood (1790–1879) benannt.<ref name="Burkhardt2018" />

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Hoodia gordonii GS431.png
Hoodia gordonii, Illustration
Datei:Hoodia juttae (7516914440).jpg
Hoodia juttae
Datei:Hoodia officinalis1MABJ.jpg
Hoodia officinalis
Datei:Hoodia parviflora 2134.jpg
Hoodia parviflora
Datei:Hoodia pilifera subsp. pilifera 1DS-II 3-6211.jpg
Hoodia pilifera
Datei:Hoodia ruschii1MABJ.jpg
Hoodia ruschii

Die Pflanzen sind sukkulent und sehen im Habitus manchen Kakteen oder sukkulenten Euphorbia sehr ähnlich. Die Stämmchen sind niedrig oder doch selten über 60 cm hoch und immer kahl. Sie sind von der Basis her verzweigt mit vielrippigen, dicken Stämmchen, deren Blattpolster in eine scharfe Dornenspitze auslaufen.

Die fünfzähligen Blüten der meisten Arten sind sehr groß. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen und enden mit fünf spitzen Zipfeln. Die fünf Kronblätter sind am Grunde verwachsen zu einer flach ausgebreiteten oder schüsselförmig vertieften Krone und haben meist rötliche Farben. Es werden Kapselfrüchte gebildet.

Vorkommen[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der südlichen Kap-Provinz über Namibia bis nach Angola und Botswana, es sind also Florenelemente der Capensis. Sie besiedeln trockene und niederschlagsarme (aride) Gebiete, steinige und sandig-lehmige Halbwüsten. Es sind sowohl Gebiete mit Sommer- als auch mit Winterregen. Die Zentren der Artenvielfalt sind Namibia (mit elf Arten) und Südafrika (mit neun Arten).

Taxonomie und Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Hoodia wurde 1844 von Joseph Decaisne in A.P. de Candolle: Prodromus Systematis Naturalis Regni Vegetabilis ... Band 8 Seite 664–665 erstbeschrieben. Decaisne übernahm den Namen von Robert Sweet.

Arten (Auswahl)[Bearbeiten]

Es gibt etwa 13 (bis 20) Hoodia-Arten<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.</ref><ref name="WCSP" />:

Artenschutz[Bearbeiten]

Die Gattung Hoodia wurde im Jahr 2004 unter internationalen Artenschutz gestellt (13. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen). Damit dürfen sowohl ganze Pflanzen als auch Teile und Erzeugnisse daraus (z. B. pharmazeutische Produkte/Nahrungsergänzungsmittel) nur gehandelt werden, wenn eine naturverträgliche Herkunft nachgewiesen wird. Verstöße gegen die bestehende Aus- bzw. Einfuhrgenehmigungspflicht können Bußgeld- und sogar Strafverfahren nach sich ziehen. Selbst im innereuropäischen Handel muss sowohl der Verkäufer als auch der Käufer belegen können, dass das Produkt oder die verarbeitete Pflanze mit den genannten Genehmigungen in die EU gelangt ist. Dies gilt auch bei Einkäufen über das Internet, insbesondere wenn die Sendung aus einem Nicht-EU-Staat kommt.<ref>Regelungen für den Handel mit geschützten Arten – Homepage Bundesamt für Naturschutz.</ref><ref>Verordnung (EG) Nr. 338/97 (EU-Artenschutz-Verordnung) in der konsolidierten Fassung vom 22. August 2005Vorlage:Abrufdatum (Hoodia auf S. 76 gelistet).</ref>

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="WCSP">Rafaël Govaerts (Hrsg.): Hoodia – World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 8. November 2017.</ref> <ref name="Burkhardt2018">Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018. [1]</ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hoodia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien