Hopfensee
| Hopfensee | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Der Hopfensee von Süden aus der Luft gesehen | ||||||
| Geographische Lage | Bayerisch Schwaben | |||||
| Zuflüsse |
| |||||
| Abfluss | Hopfensee-Achen (Süden) | |||||
| Orte am Ufer | Hopfen am See Ortsteil von Füssen | |||||
| Ufernaher Ort | Füssen | |||||
| Daten | ||||||
| Koordinaten | 47° 36′ 3″ N, 10° 40′ 16″ O
{{#coordinates:47,600833333333|10,671111111111|primary
|
dim=2145 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=DE-BY | type=waterbody
}} |
|
| ||||||
| Höhe über Meeresspiegel | Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NN | |||||
| Fläche | 1,94 km²<ref name="Nixdorf" /> | |||||
| Länge | 2,145 km<ref name="Nixdorf" /> | |||||
| Breite | 1,48 km<ref name="Nixdorf" /> | |||||
| Volumen | 8,98 Mio. m³<ref name="Nixdorf" /> | |||||
| Umfang | 6,8 km | |||||
| Maximale Tiefe | 10,4 m<ref name="Nixdorf" /> | |||||
| Mittlere Tiefe | 4,6 m<ref name="Nixdorf" /> | |||||
| pH-Wert | 8,3 | |||||


Der Hopfensee ist ein maximal 2,1 Kilometer langer See mit einer Fläche von 1,94 Quadratkilometern nordwestlich von Füssen im Landkreis Ostallgäu, Bayerisch Schwaben, Bayern. Er gehört mit seiner gesamten Fläche zum Stadtgebiet Füssens, grenzt mit seinem Westufer jedoch an die Gemeinde Hopferau. Der Hopfensee weist ein Volumen von 8,98 Mio. m³ auf. Er entwässert nach Süden über die Hopfensee-Ach, die nach einem Knick nach Osten in den Forggensee mündet.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU), Januar 2014, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 5. August 2017; abgerufen am 5. August 2017.</ref><ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU), archiviert vom Vorlage:Referrer am 5. August 2017; abgerufen am 5. August 2017.</ref>
Geologie[Bearbeiten]
Naturräumliche Gliederung[Bearbeiten]
Der Voralpensee liegt in der naturräumlichen Haupteinheit Voralpines Moor- und Hügelland und der Naturraum-Einheit Lech-Vorberge.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU), abgerufen am 24. September 2017.</ref>
Geomorphologie[Bearbeiten]
Der See befindet sich in der Füssener Alpenrandbucht. Im Norden begrenzen Flyschberge das Gewässer und im Westen die Drumlins des Grundmoränenhügellandes. Der Hopfensee stellt ein Relikt der nordwestlichen Bucht des spätglazial gebildeten Füssener Sees dar, der in Folge des Abschmelzprozesses des Lechvorlandgletschers das Füssener Becken füllte.<ref name="Nixdorf">Brigitte Nixdorf, Mike Hemm, Anja Hoffmann, Peggy Richter: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Umweltbundesamt, abgerufen am 24. August 2017.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der mit maximal 10,4 Metern Wassertiefe flache und ungeschichtete Voralpensee wurde während der Würmeiszeit durch den Lechtalgletscher gebildet. Zu dieser Zeit beherrschte der große Füssener See den gesamten Lechraum vor den Alpen. Der Hopfensee ist ein übriggebliebener Teil davon, westlich des heutigen Forggensees gelegen und dessen paralleles Gegenüber zum Bannwaldsee.
Sport und Freizeit[Bearbeiten]
Der Hopfensee ist ein ganzjährig beliebtes Ferien- und Freizeitziel.<ref name="Nixdorf" /> Touristisch erschlossen ist hauptsächlich das Nordostufer durch den Kurort Hopfen am See. Am Ostufer liegt ein Campingplatz, das Südufer ist verschilft. Neben dem Baden, das wegen der guten Erwärmung bereits ab Ende Mai möglich ist, ist auf dem See auch das Fahren mit Ruder- und Tretbooten möglich, ebenso Segeln, Windsurfen und Kitesurfen. Der Voralpensee wird aufgrund seiner landschaftlich schönen Lage auch als „Schwäbische Riviera“ bezeichnet.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Wasserwirtschaftsamt Kempen (WWA), abgerufen am 5. August 2017.</ref>
Ökologie[Bearbeiten]
Flora[Bearbeiten]
Ausgedehnte Schilfröhrichtgürtel und Schwimmblattpflanzen aus Gelber Teichrose bilden über weite Teile die Uferzone.<ref name=":0" /> Mit Ausnahme des Ostufers ist die typische Ufervegetation gesetzlich geschützt (§ 30 Bundesnaturschutzgesetz gesetzlich geschützte Biotope). Das Südufer des Sees geht in kalkreiche Niedermoorstandorte über, welche von der Füssener Achen und der Hopfensee-Achen durchflossen werden.<ref name=":1" />
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Schutzgebiete[Bearbeiten]
- Landschaftsschutzgebiet Forggensee und benachbarte Seen (5.806 Hektar)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU), 15. Juli 2016, abgerufen am 15. August 2017.</ref>
- FFH-Gebiet Kalktuffquellsümpfe und Niedermoore im Ostallgäu am Südufer des Hopfensees (110 Hektar)<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bayerische Vermessungsverwaltung, abgerufen am 15. August 2017.</ref>
Trivia[Bearbeiten]
Ein Bild des Hopfensees wurde von Microsoft für Windows 7 als eines der Desktop-Hintergrundbilder der deutschen Ausgabe verwendet.
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
