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hora.gv.at

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Betreiber Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BLM)
Redaktion BMLFUW, TU Wien, IAWG, ZAMG, GFZ, LFRZ
Online seit 2006
(aktualisiert 14. Okt. 2023)
https://www.hora.gv.at/

Die Webseite hora.gv.at ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), kurz HORA, früher eHORA) ist der Umweltwarndienst des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft (BML) der Republik Österreich.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach den Hochwässern 2002 und 2005 wurde von staatlicher Seite und den Versicherungsträgern<ref>vvo.at: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.HORA – Hochwasserrisikozonierung: Die Hochwasser der Jahre 2002, 2005, 2006 und 2007 sind keine isoliert zu betrachtenden Einzelereignisse (Memento vom 22. August 2014 im Internet Archive)</ref> beschlossen, das räumliche Risiko von Naturkatastrophen, insbesondere Überschwemmungen, für ganz Österreich zentral zu erfassen und aufzuarbeiten, um so die Schadenspotentiale besser abzuschätzen und bewerten zu können. Dieses Projekt Hochwasserrisikozonierung Austria (HORA) folgt dem Richtlinienvorschlag der EU-Kommission von Anfang 2006 und nimmt die Kernforderung der Richtlinie 2007/60/EG über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken (EU-Rahmenrichtlinie)<ref>A new EU Floods Directive, ec.europa.eu (engl.)</ref> nach verstärkter Information für die Bevölkerung vorweg. Außerdem wurde beschlossen, Informationen zu Hagelschlag (laut Münchener Rück machen Hagelschäden 20 % aller Unwetterschäden aus)<ref name="Statista 2442">Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, zitiert nach Verteilung der durch Unwetter verursachten Schäden nach Wetterereignis (1980 bis 2006). Statista, abgerufen am 23. März 2009.</ref> und Erdbebengefahren in einem gemeinsamen Rahmen mitzuerfassen. Nach den positiven Erfahrungen, die man schon bei der Lawinenkatastrophe von Galtür 1999 in Tirol mit GIS-basierten, im Ereignisfall schnell und für alle beteiligten Dienststellen und betroffenen Bürger frei zugänglichen Daten gemacht hat, war die Ausarbeitung einer Internetplattform von Beginn zentrales Anliegen des Projekts.

Die Zonierung stand ab 2006 als eHORA online und umfasste auch die Erdbeben- und Hagelschlagsgefährdung<ref>Gefahrenerkennung per Mausklick hilft beim Hochwasserschutz. In: vvo.at. Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs, 22. November 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. August 2012; abgerufen am 19. Dezember 2021.</ref><ref>1. Juni 2006 – "HORA" geht online! Gefahrenerkennung per Mausklick nun jederzeit für alle möglich. In: Archiv 2006 > Wasser. Lebensministerium Pressearchiv, 1. Juni 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. Juni 2008; abgerufen am 3. Juli 2009.</ref> (die vollständige Erfassung dauerte bis 2011).

Seit 2014 ist die Version 2.0 von eHORA online, die eine modernere Oberfläche und mehr Informationen bietet:<ref name="HORA 2.0"/> Inzwischen wurde das ursprünglich auf Wasserschaden fokussierte Projekt als „digitale Gefahrenlandkarte“ zu einem umfangreichen Umweltwarndienst ausgebaut,<ref name="HORA 2.0">HORA, Version 2.0, bmlfuw.gv.at, 19. August 2014 (abgerufen am 21. August 2014).</ref> und firmiert seither als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) zum Akronym HORA.

Onlineangebot HORA[Bearbeiten]

Auf der Webseite HORA kann mittels Adresseneingabe, Suchmaske oder Kartenklick eine digitale Gefahrenlandkarte bis in den Maßstab der Katastergrenzen und Grundstücke abgerufen werden, in welchen Bereichen Gefährdungspotential bei Naturgefahren oder „Versagen der bestehenden Schutzmaßnahmen (z. B. bei einem Dammbruch) besteht“.<ref name="Zitat eHORA 1">Information „Hochwasserrisikozonierung Austria“. In: lebensministerium.at. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. November 2011; abgerufen am 19. Dezember 2021.</ref>

Das WebGIS-Angebot der Hochwasserrisikozonierung Austria wird von der Sektion VII/5 das BMLFUW zusammen mit TU Wien und IAWG<ref>Ingenieurhydrologie, Angewandte Wasserwirtschaft und Geoinformatik (IAWG)</ref> erstellt und gepflegt, und am Land-, forst- und wasserwirtschaftlichen Rechenzentrum (LFRZ)<ref>Land-, forst und wasserwirtschaftliches Rechenzentrum (LFRZ)</ref> betrieben.<ref>Metadaten der HORA Webdienste. In: lebensministerium.at. BMLFUW/LFRZ, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Dezember 2008; abgerufen am 19. Dezember 2021.</ref> Daten werden auch von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)<ref name="ZAMG">ZAMG: Hochwassergefährdungskarte HORA – HOchwasserRisikozonierung Austria. In: zamg.ac.at. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Juli 2012; abgerufen am 19. Dezember 2021.</ref> in Zusammenarbeit mit dem Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ)<ref>GeoForschungszentrum Potsdam (GFZ)</ref> sowie vom Umweltbundesamt (UBA) beigetragen.

Heute (Stand 10/2023) umfasst das Angebot folgende Bereiche:

Damit gibt die Webseite einen Überblick über viele natürliche und anthropogene Naturgefahren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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