Zum Inhalt springen

Horst Hasse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Horst Hasse (* 9. Februar 1930) ist ein deutscher Landwirt und Politiker. Er war Funktionär der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) und unter anderem Mitglied des Zentralkomitees (ZK) der SED.

Leben[Bearbeiten]

Hasse, ausgebildeter Diplom-Landwirt, war Vorsitzender der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) „Wilhelm Florin“ in Linum, Kreis Neuruppin, gleichzeitig ab 1972 Leiter der Kooperativen Abteilung Pflanzenproduktion<ref>Auf dem XI. Bauernkongress. In: Neues Deutschland, 9. Juni 1972, S. 1.</ref> und ab 1976 der Agrar-Industrie-Vereinigung Fehrbellin, zu der 2500 Genossenschaftsbauern und Arbeiter von neun LPG, drei Volkseigenen Gütern und fünf zwischenbetrieblichen Einrichtungen der Pflanzen- und Tierproduktion gehörten.<ref>Aus der Diskussionsrede von Horst Hasse auf der 9. Tagung des ZK der SED. In: Neues Deutschland, 24. November 1984, S. 13.</ref>

Hasse trat 1955 der SED bei. Von 1962 bis 1964 war er Kandidat der SED-Bezirksleitung Potsdam. Von 1966 bis 1968 war er Nachfolgekandidat des Landwirtschaftsrates der DDR<ref>Mitglieder des Landwirtschaftsrates in: Neues Deutschland, 2. März 1966, S. 3.</ref>, ab 1968 Mitglied des Rates für Land- und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR. Ab Juni 1971 war er zunächst Kandidat, von Juni 1975 bis 1989 schließlich Mitglied des ZK der SED.

Im April 1987 war Hasse Leiter der SED-Delegation zum IV. Parteitag der Kommunistischen Partei Bangladeshs in Dhaka und hielt dort eine Grußansprache.<ref>Neues Deutschland, 8., 9. und 13. April 1987.</ref>

Schriften[Bearbeiten]

  • Klasse der Genossenschaftsbauern – zuverlässiger Bündnispartner. In: Neuer Weg, 32. Jg. (1977), H. 12, S. 539–541.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Günther Buch: Namen und Daten wichtiger Personen der DDR. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dietz, Berlin (West)/Bonn 1987, ISBN 3-8012-0121-X, S. 108.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />