Houskapreis
Der Houskapreis ist ein privater Preis für anwendungsnahe Forschung in Österreich.<ref name="Houskapreis">Website Houskapreis; abgerufen am 20. Jänner 2021</ref>
Der Forschungspreis wird seit 2006 von der B&C Privatstiftung jährlich vergeben und ist nach Wolfgang Houska, einem ehemaligen Stiftungsmitglied, benannt. Das Preisgeld, mit dem wirtschaftsnahe Projekte österreichischer Universitäten oder Forschungseinrichtungen ausgezeichnet werden, betrug bis einschließlich 2015 insgesamt 300.000 Euro.<ref>Houska Preis 2010 vergeben; abgerufen am 20. Jänner 2021</ref> 2016 wurde zusätzlich zur Kategorie Universitäre Forschung die Kategorie Forschung & Entwicklung in KMU eingeführt und die Gesamtdotierung auf insgesamt 400.000 Euro erhöht.<ref Name="Houskapreis" /> Für den Houskapreis 2019 wurde das Preisgeld auf insgesamt 500.000 Euro erhöht.<ref>Start für Houskapreis 2019: B&C erhöht Preisgeld auf insgesamt 500.000 Euro. OTS-Meldung vom 3. September 2018, abgerufen am 20. Jänner 2021.</ref> Darüber hinaus wurde die Kategorie Hochschulforschung (vormals Universitäre Forschung) erweitert: Neben den staatlichen Universitäten, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Institute for Science and Technology Austria sind österreichische Privatuniversitäten und Fachhochschulen zur Einreichung eingeladen. Für das Jahr 2022 wurde die Kategorie „Außeruniversitäre Forschung“ ergänzt. Der Houskapreis ist ab sofort entsprechend mit insgesamt 750.000 Euro dotiert.<ref>Christiane Fuchs-Robetin: Houskapreis 2023: Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können erstmals einreichen. In: APA-OTS Originaltext-Service GmbH. 1. September 2022, abgerufen am 10. Oktober 2022.</ref>
Mit dem Houskapreis setzt sich die B&C Privatstiftung für verbesserte Forschungsbedingungen und Spitzenforschung in Österreich ein.
Seit 2011 erhalten die Preisträger die von Michaela Schupfer kreierte Houskapreis-Trophäe.<ref Name="Houskapreis" /> Die oberösterreichischen Künstlerin ließ sich bei der Gestaltung von der Filmschauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr (1914–2000) inspirieren. Neben ihren Erfolgen als Schauspielerin, Hollywood-Diva und Stilikone war Hedy Lamarr auch Erfinderin.
Preisträger[Bearbeiten]
(Quelle:<ref Name="Houskapreis" />)
Kategorie Hochschulforschung[Bearbeiten]
- 2006 Technische Universität Graz und Universität Graz, Projektleitung: Anton Glieder
- 2007 Universität Innsbruck, Projektleitung: Andreas Bernkop-Schnürch
- 2008 Technische Universität Graz, Projektleitung: Horst Cerjak
- 2009 Technische Universität Graz, Projektleitung: Lutz Sparowitz
- 2010 Montanuniversität Leoben, Projektleitung: Helmut Clemens
- 2011 Universität Graz, Projektleitung: Christian Oliver Kappe
- 2012 Medizinische Universität Innsbruck, Projektleitung: Erich Gnaiger
- 2013 Universität Innsbruck, Projektleitung: Armin Hansel
- 2014 Universität für Bodenkultur Wien, Projektleitung: Reingard Grabherr<ref>Reingard Grabherr gewinnt Houska-Preis 2014; abgerufen am 20. Jänner 2021</ref>
- 2015 Medizinische Universität Wien, Projektleitung: Oskar Aszmann<ref>Houskapreis 2015: Medizinische Universität Wien gewinnt Forschungspreis der B&C Privatstiftung;abgerufen am 20. Jänner 2021</ref>
- 2016 Montanuniversität Leoben, Projektleitung: Stefan Pogatscher
- 2017 Universität Wien, Projektleitung: Gunda Köllensperger
- 2018 Österreichische Akademie der Wissenschaften, Projektleitung: Stefan L. Ameres
- 2019 Universität Innsbruck, Projektleitung Wolfgang Lechner<ref>Österreichs "Forschungs-Oscar" geht an Uni Innsbruck und Blue Danube Robotics. Artikel vom 10. Mai 2019, abgerufen am 20. Jänner 2021.</ref>
- 2020 Technische Universität Graz, Projektleitung: Harald Plank<ref>TU Graz und MacroArray Diagnostics gewinnen Houskapreis 2020. In: wirtschaftszeit.at. 25. September 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Oktober 2020; abgerufen am 20. Januar 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2021 Technische Universität Wien, Projektleitung: Golta Khatibi<ref>TU Wien und Symptoma gewinnen Houskapreis 2021. In: extrajournal.net. 24. September 2021, abgerufen am 25. September 2021.</ref><ref>B&C Privatstiftung: TU Wien und Symptoma gewinnen Houskapreis 2021. In: ots.at. 24. September 2021, abgerufen am 25. September 2021.</ref>
- 2022 Montanuniversität Leoben, Projektleitung: Stefan Pogatscher und Universität Innsbruck, Projektleitung: Clemens Zierhofer<ref name="OTS_20220429_OTS0078">Montanuniversität Leoben und Universität Innsbruck gewinnen ex aequo Houskapreis 2022 All Stars. In: ots.at. 29. April 2022, abgerufen am 30. April 2022.</ref>
- 2023 Technische Universität Wien, Projektleitung: Michael Harasek<ref>B&C Privatstiftung: TU Wien, Salzburg Research und Cube Dx gewinnen Houskapreis 2023. In: ots.at. 28. April 2023, abgerufen am 28. April 2023.</ref>
- 2024 Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Molekulare Biotechnologie, Jürgen Knoblich<ref>B&C Privatstiftung: Houskapreis 2024 für österreichische Spitzenforschung vergeben. In: ots.at. 26. April 2024, abgerufen am 27. April 2024.</ref>
- 2025 Technischen Universität Graz, Annette Mütze, Institut für Elektrische Antriebe und Leistungselektronische Systeme<ref>Houskapreis: Forschungspreis der B&C Privatstiftung feierte 20-Jahre-Jubiläum. In: ots.at. 10. April 2025, abgerufen am 11. April 2025.</ref>
- 2026: Technische Universität Wien, Helmut Riedl-Tragenreif, Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie<ref>Houskapreis 2026: B&C Privatstiftung zeichnete österreichische Spitzenforschung aus. In: ots.at. 22. April 2026, abgerufen am 24. April 2026.</ref>
Kategorie Außeruniversitäre Forschung (ab 2023)[Bearbeiten]
- 2023 Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH, Projektleitung: Elisabeth Häusler
- 2024 Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, Projektleitung: Katrin Tiffner
- 2025 Montanuniversität Leoben und Austrian Institute of Technology, Projektleitung: Markus Makoschitz
- 2026 AIT Austrian Institute of Technology, Projektleitung: Bharath Varsh Rao
Kategorie Forschung & Entwicklung in KMU (ab 2016)[Bearbeiten]
- 2016 Marinomed Biotech AG, Projektleitung: Eva Prieschl-Grassauer
- 2017 SIMCharacters GmbH, Projektleitung: Jens-Christian Schwindt
- 2018 Swimsol GmbH, Projektleitung: Martin Putschek
- 2019 Blue Danube Robotics GmbH, Projektleitung: Michael Zillich
- 2020 MacroArray Diagnostics GmbH, Projektleitung: Christian Harwanegg
- 2021 Symptoma GmbH, Projektleitung: Jama Nateqi
- 2023 Cube DX GmbH, Projektleitung: Bernhard Ronacher
- 2024 Incus GmbH, Projektleitung: Gerald Mitteramskogler
- 2025 P+F Products + Features GmbH, Projektleitung: Siegfried Einhellig
- 2026 sendance GmbH, Oberösterreich, Projektleitung: Robert Koeppe; Daniela Wirthl; Thomas Stockinger, Vera Pamminger
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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