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Hubertus von Puttkamer

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Datei:Hubertus v. Puttkamer (2014).JPG
Hubertus von Puttkamer (2014)

Hubertus von Puttkamer CBE (* 3. November 1948 in Berlin) ist ein deutscher Offizier im Ruhestand. Er ist Flottillenadmiral a. D. der Marine.

Leben[Bearbeiten]

Datei:1999 FAdm von Puttkammer.jpg
Flottillenadmiral von Puttkamer (1999 in Marineschule Mürwik)

Puttkamer entstammt dem hinterpommerschen Adelsgeschlecht Puttkamer. Nach dem Abitur an der Herschelschule Hannover trat er mit der Crew X/69 in die Bundesmarine ein. Nach der dreijährigen Berufsoffizierausbildung begann er 1973 die Seefahrt als Wachoffizier in der Schnellbootflottille. 1976 kam er als Austausch- und Navigationsoffizier auf die Jeanne d’Arc der französischen Marine.

Von 1977 bis 1981 war er Kommandant der Flugkörperschnellboote S 56 und S 53. Danach fuhr er vier Jahre als Operationsoffizier auf Zerstörern. Die Admiralstabsausbildung (76. ASTO) durchlief er 1985/86 an der École Supérieure de Guerre Navale in Paris. 1987/88 war er Erster Offizier auf dem Lenkwaffenzerstörer Rommel. Ab 1988 diente er zwei Jahre im Führungsstab der Marine. Seit dem 1. Oktober 1989 Fregattenkapitän, war er von Oktober 1990 bis Oktober 1993 Kommandant der Mölders. Nach zwei Jahren als stellvertretender Kommandeur der Marineschule Mürwik und einem Lehrgang an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik wurde er 1995 zum Kapitän zur See befördert und zum Kommandeur des 1. Zerstörergeschwaders ernannt.

Nach 15 Jahren Seefahrt wurde er 1996 für drei Jahre als Verbindungsoffizier von Bundespräsident Roman Herzog beordert. Als Flottillenadmiral war er ab 1999 Kommandeur der Marineschule Mürwik. 2001/02 nahm er am Generals, Flag Officers and Ambassadors Course des NATO Defence College in Rom teil. Von dort kam er 2002/03 als Distinguished Senior Fellow an die National Defense University in Washington, D.C. Anschließend war er, als Nachfolger von Peter Goebel, bis September 2006 Verteidigungsattaché im Militärattachéstab der Deutschen Botschaft Washington.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ablösung Washington, D.C. (Memento vom 19. Oktober 2013 im Internet Archive)</ref> Auf seinem letzten Dienstposten war er ab Oktober 2006 vier Jahre stellvertretender Kommandeur und Direktor Lehrgänge an der Führungsakademie der Bundeswehr.<ref>BMVg Presse- und Informationsstab (Hrsg.): Personalveränderungen in militärischen Spitzenstellen. Pressemitteilung. Berlin 21. September 2006 (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.bmvg.de (Memento vom 20. Oktober 2006 im Internet Archive) [PDF; 146 kB; abgerufen am 3. April 2016]).</ref> 2008 nahm er am Senior Executive Seminar des George C. Marshall Europäischen Zentrums für Sicherheitsstudien teil. Im November 2010 wurde er pensioniert.

Familie[Bearbeiten]

Puttkamer lebt mit seiner französischen Frau Catherine geb. Florentin, der Tochter eines Contre-Admiral, in Kiel.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Verabschiedung (Memento vom 23. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Das Ehepaar hat eine Tochter und zwei Söhne. Einer der Söhne, Fregattenkapitän Bogislav-Jesko von Puttkamer, war von April 2024 bis September 2025 Kommandant der Fregatte Baden-Württemberg.<ref>MarineForum: Neuer Kommandant für F125 Besatzung 'Charlie'. 10. April 2024, abgerufen am 27. Mai 2024.</ref><ref>Fregatte „Baden-Württemberg“ unter neuem Kommando. In: radio-jade.de. Radio Jade, 8. September 2025, abgerufen am 3. August 2026.</ref> Er ist verheiratet mit Fregattenkapitän Inka von Puttkamer, die mit der Übernahme des Kommandos über das 3. Minensuchgeschwader im März 2024 als erste Frau einen Kampfverband der Marine führt.<ref>Inka von Puttkamer ist erste Marine-Kommandeurin. In: Schleswig-Holstein Magazin. NDR, 7. Januar 2025, abgerufen am 3. August 2026.</ref><ref>Inka von Puttkamer: Sie schreibt schon wieder Bundeswehrgeschichte. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine, 27. März 2024, abgerufen am 3. August 2026.</ref>

Kirche[Bearbeiten]

Als Rechtsritter der Pommerschen Genossenschaft des Johanniterordens und als Vertreter der Bundeswehr war von Puttkamer von 2009 bis 2012 Synodaler der Nordelbischen Kirche. In der neuen Nordkirchensynode gab es bis 2019 keinen berufenen Vertreter der Bundeswehr mehr. Am 15. Juli 2015 wurde von Puttkamer im Lübecker Dom als ehrenamtliches Mitglied des Landesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe Nord eingeführt.<ref>Sonderausgabe Johannisfeier der JUH, Landesverband Nord, 5|2015.</ref> Der Herrenmeister des Johanniterordens berief ihn 2017 in den Bundesvorstand der JUH. Das Amt endete am 16. Oktober 2021.

Ehrungen[Bearbeiten]

Datei:Hubertus von Puttkamer (JUH).jpg
Hubertus von Puttkamer (Uniform der Johanniter-Unfall-Hilfe, 2015)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hubertus von Puttkamer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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