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Hugo Wach

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Hugo Wach (* 4. April 1872 in Tübingen; † 31. Juli<ref>Wach, Hugo. Abgerufen am 28. April 2014.</ref> 1939 in Murnau am Staffelsee; vollständiger Name Hugo Carl (Karl) Cornelius Wach) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten]

Hugo Wach war ein Sohn des Rechtswissenschaftlers Adolf Wach, mütterlicherseits ein Enkel des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy sowie ein Onkel des Religionswissenschaftlers und Soziologen Joachim Wach.

Wach studierte Elektrotechnik an der Technischen Hochschule München und arbeitete dann als Elektroingenieur bei Siemens & Halske und bei Oskar von Miller. Es folgte ab 1904 ein Architekturstudium unter anderem bei August Thiersch. Zusätzlich erhielt er in London Zeichenunterricht bei Gerald Calcott Horsley (1862–1917), dem Sohn des englischen Malers und Radierers John Calcott Horsley.<ref> s. Wach, Hugo C. C. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 35: Waage–Wilhelmson. E. A. Seemann, Leipzig 1942, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).</ref>

Ab 1910 arbeitete Wach freiberuflich als Architekt, zwischendurch unternahm er mehrere Studienreisen nach Nord- und Südamerika sowie in den Fernen Osten. Die von dort mitgebrachten künstlerischen Architekturzeichnungen konnte er später in Bildbänden vermarkten und auf Ausstellungen zeigen – die Qualität erachteten die Jurymitglieder des Deutschen Künstlerbundes als hochwertig genug, um ihn als ordentliches Mitglied in den DKB aufzunehmen.<ref>kuenstlerbund.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Wach, Hugo C. C. (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) Abgerufen am 5. Juni 2016.</ref> Hugo Wach war von 1919 bis 1935<ref name="archI">Hugo Wach. In: archINFORM. Abgerufen am 28. April 2014.</ref> (1920 bis 1936)<ref name="Uni">Hugo Wach (1872-1939). Abgerufen am 28. April 2014.</ref> ordentlicher Professor an der Technischen Hochschule Berlin. Im Studienjahr 1923/1924 war er auch Dekan der Fakultät für Bauwesen.

Wach war Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA).

Das Architekturmuseum der Technischen Universität München<ref name="archI" /> verwahrt den künstlerischen Nachlass von Wach. Der in den Bestand des Architektur-Archivs der Technischen Hochschule Berlin eingebrachte Teil des Nachlasses ging während und nach dem Zweiten Weltkrieg verloren.<ref name="Uni" />

Werk[Bearbeiten]

Bauten[Bearbeiten]

  • 1913 Wohnhaus Corneliusstraße Nr. 7 im Berliner Tiergartenviertel für den Chemiker Franz Oppenheim und seine Frau Margarete.<ref>Erich Blunk: Stadt- und Land-Wohnbauten. Architekt: H. C. C. Wach in Deutsche Bauzeitung, Jahrgang 50, Nummer 83 vom 17. Oktober 1925.</ref>
  • 1913/1914: Umbau der Villa Wach in Oberlößnitz, Sachsen<ref>Anja Hoffmann: Monumentalmalerei im Spannungsfeld zwischen Historismus und Jugendstil. Das Werk Wilhelm Köppen (1897-1917), Diss. Bonn 2009. urn:nbn:de:hbz:5-18842. S. 133–136.</ref>

Schriften[Bearbeiten]

  • Reiseskizzen. Verlag „Der Zirkel“, Berlin o. J. (1918).
  • Unterwegs mit Pinsel und Stift. Verlag Deutsche Bauzeitung, Berlin 1926.
  • Venezia. Ein architektonisches Portrait in Lithographien. Typoskript, o. O. 1930.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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