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Humanists International

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Humanists International
Rechtsform Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Organisationstyp Dachverband
Gründung 26. August 1952 in Amsterdam
Sitz London
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Säkularer Humanismus, Rationalismus, Atheismus, Säkularismus
Präsidentin Maggie Ardiente
Vizepräsidentin Roslyn Mould
Geschäftsführer Gary McLelland
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Mitglieder 172 Organisationen und Vereine
Website humanists.international

Humanists International (von 1952 bis 2019 Internationale Humanistische und Ethische Union, Abkürzung: IHEU; engl. International Humanist and Ethical Union)<ref>“Humanists International” is the new operating brand of the International Humanist and Ethical Union. Humanists International, 15. Februar 2019, abgerufen am 22. März 2020.</ref> ist eine in New York registrierte Nichtregierungsorganisation (NGO); sie bildet die Hauptorganisation von über 170 zusammengeschlossenen, nichtreligiösen humanistischen und säkularen Organisationen aus fast allen Ländern.<ref>Humanist International: Member List, abgerufen am 21. März 2020.</ref> Ihr Symbol ist der Happy Human,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The Happy Human symbol. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/iheu.org iheu.org</ref> der auch von assoziierten Organisationen verwendet wird. Präsident ist seit 2015 der Brite Andrew Copson.<ref>Executive Committee. Abgerufen am 30. Juli 2015.</ref> Mitgliedsorganisationen aus dem deutschsprachigen Raum sind unter anderem der Humanistische Verband Deutschlands und die Humanistische Vereinigung in Deutschland, die Freidenker-Vereinigung der Schweiz sowie der Humanistische Verband Österreich.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mitgliedsorganisationen der IHEU in Europa (Memento vom 9. September 2012 im Internet Archive)</ref> Sie hat ihren Sitz in London.

Ziele[Bearbeiten]

Mission der Humanists International ist die Vertretung und Unterstützung konfessionsloser und nichtreligiöser Menschen. Ziel ist eine Welt, in der die Menschenrechte respektiert werden und jeder ein würdevolles Leben leben kann.<ref>About IHEU. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Dezember 2013; abgerufen am 28. Januar 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/iheu.org</ref>

Langfristige strategische Ziele sind unter anderem:

  • Humanismus als eine nicht theistische Lebenseinstellung zu fördern,
  • die humanistische Bewegung im Rahmen der internationalen Gemeinschaften und Organisationen zu fördern,
  • die Menschenrechte und die Rechte der Mitglieder zu verteidigen,
  • humanistische Organisationen in allen Gegenden der Welt zu entwickeln und zu etablieren.
  • eine globale und effektiv tätige Organisationsstruktur aufzubauen.

Dazu soll unter anderem für die Prinzipien der Amsterdam-Deklaration, Säkularität sowie Religions- und Weltanschauungsfreiheit geworben werden. Es werden Konferenzen durchgeführt und der IHEYO als humanistische Jugendorganisation aufgebaut.

Minimum Statement[Bearbeiten]

1996 verabschiedete die damalige IHEU auf ihrer Generalversammlung das Minimum Statement on Humanism. Die Anerkennung des Statements stellte die Mindestvoraussetzung für die Mitgliedschaft in der IHEU dar:

“Humanism is a democratic and ethical life stance, which affirms that human beings have the right and responsibility to give meaning and shape to their own lives. It stands for the building of a more humane society through an ethic based on human and other natural values in the spirit of reason and free inquiry through human capabilities. It is not theistic, and it does not accept supernatural views of reality.”

„Der Humanismus ist eine demokratische und ethische Lebenseinstellung, welche die Ansicht vertritt, dass [alle] Menschen das Recht und die Verantwortung haben, ihrem eigenen Leben Sinn und Form zu geben. Er [= der Humanismus] steht für den Aufbau einer humaneren Gesellschaft durch eine Ethik, die auf menschlichen und natürlichen Werten im Geiste der Vernunft und der freien Meinungsbildung durch menschliche Fähigkeiten basiert. Er ist nicht theistisch und akzeptiert keine übernatürlichen Sichtweisen auf die Realität.“<ref>Minimum Statement on Humanism</ref>

Deklarationen[Bearbeiten]

2002 wurde eine aktualisierte Fassung der Amsterdam-Deklaration<ref>Website zur Amsterdam-Deklaration in deutscher Sprache, abgerufen am 7. Januar 2020.</ref> beschlossen, die Kennzeichen eines weltweiten vertretenen Humanismus-Verständnisses definiert und von allen IHEU-Mitgliedsorganisationen unterstützt wird. Im Juni 2022 wurde diese Deklaration durch die Erklärung des modernen Humanismus (Declaration of Modern Humanism) abgelöst.<ref>Anna Wopalensky: Neue „Erklärung des modernen Humanismus“ verabschiedet. In: hpd.de. Abgerufen am 13. Juni 2022.</ref><ref>Declaration of Modern Humanism – Humanists International. In: Humanists International. (humanists.international [abgerufen am 13. Juni 2022]).</ref>

2011 wurde die Oslo-Deklaration zum Frieden<ref>Oslo-Deklaration zum Frieden 2011, abgerufen am 7. Januar 2020.</ref> beschlossen, 2014 die Oxford-Deklaration zur Gedanken- und Meinungsfreiheit, 2018 die Auckland-Deklaration gegen die Politik der Spaltung<ref>Website zur Auckland-Deklaration, abgerufen am 7. Januar 2020.</ref> und 2019 die Reykjavík-Deklaration zur Klimakrise.<ref>Reykjavík-Deklaration zur Klimakrise in deutscher Sprache, abgerufen am 7. Januar 2020</ref>

Aktivitäten[Bearbeiten]

Datei:World Humanist Congress 2011 Banner.jpg
18. World Humanist Congress: Banner

Humanists International setzt sich für Religions- und Weltanschauungsfreiheit sowie die Trennung zwischen Staat und religiösen Institutionen ein und unterstützt den Welthumanistentag, den Darwin-Tag, HumanLight und den Tag der Menschenrechte als Feiertage der humanistischen Bewegung.

Bei den Vereinten Nationen besitzt Humanists International als Nichtregierungsorganisation einen besonderen Beraterstatus („Special Consultative“), beim Europarat hat sie einen allgemeinen Beraterstatus und sie ist zudem Beobachter der Afrikanischen Kommission der Menschenrechte und der Rechte der Völker. Sie unterhält Arbeitsbeziehungen mit der UNESCO.<ref>1987 – 1992 war die Kanadierin Vera Freud, geb. 1928 in Deutschland, Ständige Vertreterin der IHEU bei der UNESCO.</ref>

Seit 2013 veröffentlicht die Organisation den Bericht mit dem Titel Freedom of Thought, der Diskriminierungen von nichtreligiösen Menschen weltweit dokumentiert.<ref>New global report on discrimination against the non-religious. Abgerufen am 9. Mai 2013.</ref><ref>freethoughtreport.com</ref>

Young Humanists International[Bearbeiten]

Die Organisation unterhält die Young Humanists International, die sich als Verbindungsorganisation von Vereinigungen humanistischer Jugendorganisationen versteht. Die Jugendorganisation führt unter anderem internationale Begegnungen zwischen den Angehörigen der humanistischen Jugendverbände in den verschiedenen Ländern durch.<ref>Young Humanists International. In: Humanists International. (humanists.international [abgerufen am 10. August 2026]).</ref> 2013 unterstützte sie die Durchführung des ersten asiatischen humanistischen Kongresses auf den Philippinen.<ref>Ankündigung des Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.First Asian Humanist Congress vom 21. – 23. Juni 2013 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/patas.co</ref>

Datei:Freedom of Thought Report 2016 cover image.png
Freedom of Thought Report (Ausgabe 2016)

Konferenzen und Versammlungen[Bearbeiten]

Die Organisation hielt bisher 21 Mal einen World Humanist Congress ab (Stand: August 2026). Der Kongress ist die größte regelmäßige Versammlung nichtreligiöser Menschen weltweit. Er soll laut Statut mindestens einmal alle fünf Jahre abgehalten werden,<ref>IHEU-Statut: Absatz 7, abgerufen am 9. Mai 2013.</ref> regelmäßig finden sie aber seit über zehn Jahren in dreijährlichem Rhythmus statt. Der letzte World Humanist Congress fand vom 7. bis zum 9. August 2026 in Ottawa statt.

In jährlichem Rhythmus werden Generalversammlungen von Vertretern der in Humanists International zusammengeschlossenen Organisationen abgehalten.<ref>IHEU-Statut: Absatz 4.3, abgerufen am 9. Mai 2013.</ref><ref>Bekanntmachung der Versammlung 2013. iheu.org, abgerufen am 9. Mai 2013.</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Welthumanistentag[Bearbeiten]

Am 21. Juni 1986 wurde in Oslo der World Humanist Day, der an das astronomische Ereignis der Sommersonnenwende anknüpft, als internationaler humanistischer Feiertag ins Leben gerufen.<ref>World Humanist Day. Erklärung des Feiertags (englisch)</ref> Als Feiertag soll er das Bewusstsein für humanistische Ideen und Überzeugungen in der Öffentlichkeit verbessern und in Gemeinschaft gefeiert werden.<ref>Erklärung des Feiertages welthumanistentag.de, abgerufen am 9. Juli 2014.</ref>

Eine gesetzliche Gleichstellung mit den Feiertagen von Religionsgemeinschaften gab es erstmals 2014 in Berlin, wo der internationale humanistische Feiertag in die Ausführungsvorschrift zur Schulbesuchspflicht der Senatsverwaltung aufgenommen wurde. Schüler, die dem Humanistischen Verband angehören, können sich am 21. Juni vom Schulbesuch beurlauben lassen.<ref>Schulbefreiung am Welthumanistentag, Pressemitteilung vom 8. Dezember 2014.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Berliner Schüler können am Humanistentag schulfrei kriegen. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rbb-online.de Rundfunk Berlin-Brandenburg, abgerufen am 9. Dezember 2014.</ref>

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Zu den Vorsitzenden und Präsidenten gehörten Mihailo Marković, Paul Kurtz, Vern Bullough und Levi Fragell<ref>Levi Fragell in der englischsprachigen Wikipedia</ref> sowie Roy W. Brown. Erster Präsident war, neben dem damals außerdem gewählten Vorsitzenden des Dachverbandes, Julian Huxley.

Jahre Position Person(en)
1952–1975 Vorsitzender Jaap van Praag  
1975–1979 Vorsitzende (Troika) Piet Thones Mihailo Marković Howard B. Radest
1979–1985 Bert Schwarz
1985–1986 Svetozar Stojanović
1986–1987 Rob Tielman Paul Kurtz
1987–1990 Levi Fragell
1990–1993 Kari Vigeland
1993–1994 Jane Wynne Willson
1994–1995  
1995–1996 Vern Bullough
1996–1998 Präsidenten  
1998–2003 Levi Fragell
2003–2006 Roy W Brown
2006–2015 Sonja Eggerickx
2015–2025 Andrew Copson
2025– Maggie Ardiente

Geschichte[Bearbeiten]

Die Organisation wurde am 26. August 1952 auf Initiative Julian Huxleys während des ersten World Humanist Congress in Amsterdam gegründet.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

International Humanist Award[Bearbeiten]

Distinguished Service to Humanism Award[Bearbeiten]

Sonstige Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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