Hundsiefen
| Hundsiefen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Haus Offermann, Hundsiefen 2015 | ||||
| Basisdaten | ||||
| Ort | Bergisch Gladbach | |||
| Ortsteil | Bensberg | |||
| Angelegt | vor 1920 (Benennungsjahr) | |||
| Anschlussstraßen | Friedrich-Offermann-Straße; Sattlerweg | |||
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr | |||
| Technische Daten | ||||
| Länge | ca. 210 m |
- |
Karte | |
| Vorlage:Maplink | ||||
Hundsiefen (historisch) Stadt Bergisch Gladbach
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Hundsiefen+%28historisch%29 50° 58′ N, 7° 10′ O
{{#coordinates:50,961398|7,163582|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Hundsiefen (historisch) | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
Lage von Hundsiefen (historisch) in Bergisch Gladbach
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Hundsiefen ist der Name einer Straße und eines historischen Ortsteils im Stadtteil Bensberg von Bergisch Gladbach.
Lage der Straße Hundsiefen[Bearbeiten]
Weyerhardt ist eine nach Osten abzweigende private Nebenstraße der Friedrich-Offermann-Straße. Sie endet nach etwa 200 m am Sattlerweg in einem Gebiet mit Büros zahlreicher Unternehmen auf dem Gelände der ehemaligen Lederfabrik Offermann.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Siedlungsname Hundsiefen greift den mittelalterlichen Siedlungsnamen Hundsiefen auf, der im Urkataster als Hundsseifen verzeichnet ist. Der Hofverband Hundsiefen, zu dem auch Broichen gehörte, hatte ein eigenes Hofgericht und wurde unter Herzog Adolf VII. von Jülich-Berg dem Stift St. Severin in Köln übereignet. In einem Protokoll des Hofgerichts vom 23. Mai 1715 findet sich für die Siedlung die Bezeichnung „hundtseiffen“. Im Zuge der Säkularisation wurde der Stift St. Severin 1802 aufgehoben.<ref>Albert Eßer: Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte, Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergisch Gladbach. Hrsg.: Stadtarchiv Bergisch Gladbach. Band 9. Bergisch Gladbach 2006, ISBN 3-9804448-6-4.</ref>
Das Bestimmungswort Hund verweist in Flurnamen generell auf etwas Minderwertiges. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein unfruchtbares Stück Land handeln. Ein Siefen ist ein meist schmales, feuchtes und schluchtartiges Kerbtal. Somit handelt es sich hier also um ein enges und für den Ackerbau nicht geeignetes Tal.<ref name=":1">Geoportal Bergisch Gladbach. Straßenverzeichnis. Abgerufen am 7. Oktober 2025.</ref><ref name="Schulte">Andree Schulte: Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen. Zweite, von Albert Eßer ergänzte und neu bebilderte Auflage. Bergisch Gladbach 2015. ISBN 978-3-9813488-4-2</ref>
Baudenkmal[Bearbeiten]
Das sogenannte Haus Offermann, Hundsiefen 5, ist 1919 nach Plänen von Wilhelm Riphan für den Gerber Friedrich Offermann erbaut<ref>Haus Offermann. In: Bergischer Geschichtsverein Rhein-Berg e.V. Abgerufen am 13. Januar 2026.</ref> und unter Nr. 135 in die Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach eingetragen.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang An der Kirche | Hackberg | Häschen | Heidplätzchen | Hoppenkamp | Hundsiefen | Hungenberg | Klausenberg | Pütz | Rosenhecke | Schlehecken | Stockbrunnen | Weyerhardt | Weyerhof | Zuckerhütchen
Ehemalige Ortsteile: Falltor | Frankreich | Milchborn Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Navigationsleiste Straßen in Bergisch Gladbach