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Hundsiefen

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Hundsiefen
Datei:DEU Bergisch Gladbach COA.svg
Wappen
Straße in Bergisch Gladbach
Datei:Hofgut Hundsiefen.jpg
Haus Offermann, Hundsiefen 2015
Basisdaten
Ort  Bergisch Gladbach
Ortsteil  Bensberg
Angelegt  vor 1920 (Benennungsjahr)
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Friedrich-Offermann-Straße; Sattlerweg
Querstraßen 
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge ca. 210 m

-

Karte
Vorlage:Maplink
Hundsiefen (historisch)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Hundsiefen+%28historisch%29 50° 58′ N, 7° 10′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 57′ 41″ N, 7° 9′ 49″ O
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Hundsiefen (historisch) (Bergisch Gladbach)
Hundsiefen (historisch) (Bergisch Gladbach)
Lage von Hundsiefen (historisch) in Bergisch Gladbach
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Datei:Bensberg Neuaufnahme 1895.jpg
Hundsiefen auf der Preußischen Neuaufnahme 1895

Hundsiefen ist der Name einer Straße und eines historischen Ortsteils im Stadtteil Bensberg von Bergisch Gladbach.

Lage der Straße Hundsiefen[Bearbeiten]

Weyerhardt ist eine nach Osten abzweigende private Nebenstraße der Friedrich-Offermann-Straße. Sie endet nach etwa 200 m am Sattlerweg in einem Gebiet mit Büros zahlreicher Unternehmen auf dem Gelände der ehemaligen Lederfabrik Offermann.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Siedlungsname Hundsiefen greift den mittelalterlichen Siedlungsnamen Hundsiefen auf, der im Urkataster als Hundsseifen verzeichnet ist. Der Hofverband Hundsiefen, zu dem auch Broichen gehörte, hatte ein eigenes Hofgericht und wurde unter Herzog Adolf VII. von Jülich-Berg dem Stift St. Severin in Köln übereignet. In einem Protokoll des Hofgerichts vom 23. Mai 1715 findet sich für die Siedlung die Bezeichnung „hundtseiffen“. Im Zuge der Säkularisation wurde der Stift St. Severin 1802 aufgehoben.<ref>Albert Eßer: Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte, Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergisch Gladbach. Hrsg.: Stadtarchiv Bergisch Gladbach. Band 9. Bergisch Gladbach 2006, ISBN 3-9804448-6-4.</ref>

Das Bestimmungswort Hund verweist in Flurnamen generell auf etwas Minderwertiges. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein unfruchtbares Stück Land handeln. Ein Siefen ist ein meist schmales, feuchtes und schluchtartiges Kerbtal. Somit handelt es sich hier also um ein enges und für den Ackerbau nicht geeignetes Tal.<ref name=":1">Geoportal Bergisch Gladbach. Straßenverzeichnis. Abgerufen am 7. Oktober 2025.</ref><ref name="Schulte">Andree Schulte: Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen. Zweite, von Albert Eßer ergänzte und neu bebilderte Auflage. Bergisch Gladbach 2015. ISBN 978-3-9813488-4-2</ref>

Baudenkmal[Bearbeiten]

Das sogenannte Haus Offermann, Hundsiefen 5, ist 1919 nach Plänen von Wilhelm Riphan für den Gerber Friedrich Offermann erbaut<ref>Haus Offermann. In: Bergischer Geschichtsverein Rhein-Berg e.V. Abgerufen am 13. Januar 2026.</ref> und unter Nr. 135 in die Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach eingetragen.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hundsiefen (Bergisch Gladbach) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Ehemalige Ortsteile: Falltor | Frankreich | Milchborn Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Navigationsleiste Straßen in Bergisch Gladbach