Hunne zu Pferde
Der Hunne zu Pferde ist eine Bronzefigur des Bildhauers Erich Hösel, die einen hunnischen Krieger darstellt.<ref name=smb>Hunne zu Pferde auf der Website der Staatlichen Museen zu Berlin, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Die Figur wurde 1895 aus Bronze gegossen und 1897 durch die Nationalgalerie erworben.<ref>Skulpturen des Kolonnadenhofes auf der Website der Staatlichen Museen zu Berlin, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> Bis 1929 stand sie im Kolonnadenhof der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel in Berlin.<ref name="smb" /> 1929 stellte sie der preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Carl Heinrich Becker, der im damals preußischen Wandsbek gelegenen Volksschule an der Rennbahnstraße (heutige Schule Bovestraße) anlässlich ihrer Einweihungsfeier zur Verfügung.<ref name="wandsbek">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Denk mal: Der Hunne von Wandsbek. ( vom 8. Mai 2016 im Internet Archive) In: Hamburger Wochenblatt, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref> Auch nach der 1937 erfolgten Eingemeindung Wandsbeks nach Hamburg stand der Hunne zu Pferde noch bis 2015 vor dem Schulgebäude an der heutigen Bovestraße.<ref name="hamburg">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Hunne muss zurück nach Berlin. ( vom 8. Mai 2016 im Internet Archive) In: Hamburger Wochenblatt, abgerufen am 8. Mai 2016.</ref>
Aufgrund zunehmender Bronze-Diebstähle in Hamburg beschloss die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Leihgabe nach Berlin zurückzuholen.<ref name=hamburg /> Seit dem 11. Dezember 2015 ist der Hunne zu Pferde nun wieder im Kolonnadenhof aufgestellt.<ref name=smb />
Beschreibung[Bearbeiten]
Der Hunne zu Pferde ist eines der ungewöhnlichsten Reiterstandbilder des späten 19. Jahrhunderts.<ref name=smb /> Es zeigt einen lebensgroßen berittenen hunnischen Krieger, dessen Pferd vor einem auf dem Boden liegenden Totenschädel zurückscheut.<ref name=hamburg /> Im Gegensatz zum ausweichenden Pferd steht der Reiter, der sich mit einem Lächeln im Gesicht hinabbeugt, um den Schädel zu begutachten. Bewaffnet ist der Hunne mit Schild und Bogen. Sein Haar trägt er geflochten.<ref name=smb />
Rezeption[Bearbeiten]
Nachdem Erich Hösel 1903 Leiter der Gestaltungsabteilung der Meißner Porzellanmanufaktur geworden war, entstand 1905 eine ca. 32 cm lange und 30 cm hohe Nachbildung aus Porzellan.<ref name=wandsbek />
Weblinks[Bearbeiten]
- Die Skulpturen des Kolonnadenhofes auf der Website der Staatlichen Museen zu Berlin
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Koordinaten: 52° 31′ 13″ N, 13° 23′ 56,2″ O
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