Hydraziniumchlorid
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von Hydraziniumchlorid | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Hydraziniumchlorid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | N2H5Cl | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Hydraziniumchlorid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 68,51 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dichte |
1,5 g·cm−3<ref name="Dale L. Perry">Dale L. Perry: Handbook of Inorganic Compounds, Second Edition. CRC Press, 2016, ISBN 978-1-4398-1462-8, S. 199 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
89 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
240 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Hydraziniumchlorid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Hydraziniumsalze.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Hydraziniumchlorid bildet sich durch Neutralisation eines Mols Hydrazin mit einem Mol Salzsäure.<ref name="spektrum">Lexikon der Chemie: Hydraziniumchloride, Spektrum der Wissenschaft, abgerufen am 16. November 2016</ref><ref>Niels Bjerrum, Ludwig Ebert: Kurzes Lehrbuch der Anorganischen Chemie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-91147-7, S. 153 (books.google.de).</ref>
- <math>\mathrm{ N_2H_4 + HCl \longrightarrow N_2H_5Cl}</math>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Hydraziniumchlorid ist ein kristalliner farbloser Feststoff, der leicht löslich in Wasser ist. Er zersetzt sich bei Erhitzung über 240 °C, wobei Chlorwasserstoff und Stickstoffoxide entstehen.<ref name="GESTIS" /> Die Verbindung besitzt eine orthorhombische Kristallstruktur (a = 1,249 nm, b = 2,185 nm, c = 0,441 nm) mit der Raumgruppe Fdd2 (Raumgruppen-Nr. 43).<ref name="Dale L. Perry" /><ref>Sakurai K., Tomiie Y.: The crystal structure of hydrazinium chloride, N2H5Cl. In: Acta Crystallographica. Band 5, Nr. 2, 2. März 1952, doi:10.1107/S0365110X5200085X.</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Hydraziniumchlorid wird als Katalysator bei der Synthese von Titanoxid-Polymeren über katalytische Sol-Gel-Verfahren, bei der Herstellung von amorphen Titandioxid-Dünnfilmen mit hohen Brechungsindizes und hoher Transparenz und zur Herstellung von anderen chemischen Verbindungen verwendet.<ref name="Sigma">Datenblatt Hydrazine monohydrochloride, 97% bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> Es kann auch zur Fällung von Elementen wie Gold, Palladium, Platin, Selen und Tellur aus salzsauren Erzlösungen verwendet werden.<ref name="Peter Kurzweil, Paul Scheipers">Peter Kurzweil, Paul Scheipers: Chemie Grundlagen, Aufbauwissen, Anwendungen und Experimente. Springer-Verlag, 2011, ISBN 978-3-8348-8280-6, S. 279 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="Hans Peter Latscha, Gerald W. Linti, Helmut Klein">Hans Peter Latscha, Gerald W. Linti, Helmut Klein: Analytische Chemie Chemie—Basiswissen III. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-18493-2, S. 95 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Sensibilisierender Stoff
- Krebserzeugender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Hydraziniumverbindung
- Chlorid