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Iain Douglas-Hamilton

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Datei:Iain Douglas Hamilton.jpg
Iain Douglas-Hamilton (2010)

Iain Douglas-Hamilton CBE (* 16. August 1942 in Dorset, England; † 8. Dezember 2025 in Nairobi, Kenia<ref>Jeffrey Gettleman: Iain Douglas-Hamilton, Who Studied, and Protected, Elephants, Dies at 83. In: The New York Times. 9. Dezember 2025, abgerufen am 11. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Rhett Ayers Butler: Iain Douglas-Hamilton, elephant protector, has died at 83. In: mongabay.com. 9. Dezember 2025, abgerufen am 9. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein britischer Umweltschützer und Dokumentarfilmer, der vor allem durch seine Arbeiten und Berichte über Elefanten international bekannt wurde.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Iain Douglas-Hamilton wurde als Sohn von Lord David Douglas-Hamilton (1912–1944) und Prunella Stack (1914–2010<ref>Veronica Horwell: Prunella Stack obituary. In: The Guardian. 2. Januar 2011, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 25. Juli 2026]).</ref>)<ref name=":0">Brian Jackman: Iain Douglas-Hamilton obituary. In: The Guardian. 9. Dezember 2025, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 22. Juli 2026]).</ref> geboren. Sein Vater, der als Jagdflieger der Royal Air Force im Zweiten Weltkrieg fiel,<ref>Nina Toepfer: Der Mann, der Elefanten verstand: Nachruf auf Iain Douglas-Hamilton. In: NZZ. 14. Dezember 2025, abgerufen am 22. Juli 2026.</ref> war ein Sohn von Alfred Douglas-Hamilton, 13. Duke of Hamilton. Iain Douglas-Hamilton absolvierte die Gordonstoun School in Schottland und erwarb am Oriel College in Oxford einen Bachelor of Science in Biologie sowie einen Ph.D. in Zoologie.<ref name=":0" />

Im Alter von 23 Jahren ging Douglas-Hamilton nach Tansania, wo er zum Leben wild lebender Elefanten im Lake-Manyara-Nationalpark<ref name=":1">Iain Douglas-Hamilton (1942–2025): Der Pionier des modernen Elefantenschutzes. In: Future for Elephants e.V. Abgerufen am 22. Juli 2026.</ref> forschte. Hierüber veröffentlichte er 1975 gemeinsam mit seiner Frau Oria, die er in Afrika kennenlernte,<ref>Kurzbiografie in Unter Elefanten.</ref> sein erstes Buch. 1993 gründete er die Organisation Save the Elephants. Er war einer der Hauptredner der jährlichen Wildlife Conservation Network Expo.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wildlife Conservation Network Expo (Memento vom 13. Januar 2012 im Internet Archive)</ref> Er setzte sich entschieden gegen die Wilderei ein,<ref name=":1" /> seine Berichte über die Verfolgung der Elefanten wegen ihres Elfenbeins trugen wesentlich dazu bei, dass das Washingtoner Artenschutzübereinkommen 1989 den Handel mit Elfenbein verbot.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Elefanten: Dicke Freunde (Memento vom 23. Januar 2013 im Internet Archive) Nationalgeographic.de.</ref> Seine Forschungsdaten legte er internationalen Gremien und Regierungen vor, unter anderem auch dem Kongress der Vereinigten Staaten.<ref name=":1" />

Douglas-Hamilton drehte viele Dokumentarfilme über Elefanten in verschiedenen Ländern Afrikas. Dabei benutzte er auch ungewöhnliche Techniken; so setzte er etwa einem Elefanten eine Kamera auf den Kopf, so dass dieser als Kameramann diente.

Douglas-Hamilton war seit 1971 mit Oria geb. Rocco verheiratet und hatte zwei Töchter: Saba Douglas-Hamilton,<ref name=":0" /> eine bekannte Dokumentarfilmerin, die sich ebenfalls für den Umweltschutz einsetzt, und die Filmproduzentin Mara Mond Douglas-Hamilton, genannt „Dudu“.<ref name=":0" />

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Buchpublikationen[Bearbeiten]

  • mit Oria Douglas-Hamilton: Among the Elephants, 1975.
    • Unter Elefanten. Abenteuerliche Forschungen in der Wildnis Zentralafrikas. Piper, München 1976, ISBN 3-492-02148-4.
  • mit Oria Douglas-Hamilton: Battle for the Elephants, 1992.
    • Wir kämpfen für die Elefanten. Droemer Knaur, München 1992, ISBN 3-426-26630-X.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1998: Africa’s Elephant Kingdom
  • 2000: Ele Tele
  • 2000: Universum – Die Zukunft der Elefanten Afrikas
  • 2002: Mutual of Omaha’s Wild Kingdom – The Lost Elephants of Timbuktu
  • 2004: The Way We Went Wild
  • 2009: The Secret Life of Elephants
  • 2009–2010: Untamed & Uncut
  • 2010: Great Migrations – Das große Wunder der Tierwanderungen
  • 2011: The Greatest Return
  • 2012: The Ivory Crisis
  • 2015: This Wild Life

Filmdokumentation[Bearbeiten]

  • 2024: Ein Leben unter Elefanten. Regie: Nigel Pope (Arte), online in der Mediathek abrufbar bis 23. Februar 2025

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Iain Douglas-Hamilton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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