Idzbark
| Idzbark | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorlage:Platzhalterbild | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: |
| |||||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |||||
| Powiat: | Ostróda | |||||
| Gmina: | Ostróda | |||||
| Geographische Lage: | 53° 41′ N, 20° 3′ O
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| Einwohner: | 546 (31. März 2011<ref name="GUS">Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku. GUS 2011 (polnisch) 31. März 2011, abgerufen am 6. Juli 2017</ref>) | |||||
| Postleitzahl: | 14-100<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 361 (polnisch) ( vom 26. Oktober 2022 im Internet Archive)</ref> | |||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 89 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | NOS | |||||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||||
| Straße: | Idzbarski Młyn → Idzbark ← DP 1320N (Lubainy↔Stare Jabłonki) | |||||
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |||||
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |||||
Idzbark ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf sowie Schulzenamt in der Gmina Ostróda (Landgemeinde Osterode in Ostpreußen). Es liegt im Powiat Ostródzki (Kreis Osterode in Ostpreußen) in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren.
Geographie[Bearbeiten]
Geographische Lage[Bearbeiten]
Idzbark liegt inmitten der Pojezierze Iławskie (Eylauer Seenplatte), die zum ostpreußischen Oberland sowie dem Baltischen Höhenrücken gehört. Charakteristisch für die Gegend sind zahlreiche Seen, Flüsse, sowie Nadel- und Mischwälder. Die Entfernung nach Ostróda beträgt sieben, nach Olsztyn (Allenstein) 35, und nach Iława (Deutsch Eylau) 40 Kilometer.
Geologie[Bearbeiten]
Die Landschaft ist durch den Eisschild gestaltet worden und ist eine postglaziale, hügelige, bewaldete Grundmoräne mit vielen Rinnen-, Seen und Flüssen.
Geschichte[Bearbeiten]
Ortsgeschichte[Bearbeiten]
Ursprünglich war diese Region als Prußenland bekannt. Seit 1243 war es ein Teil des Deutschordenslandes. Nach dem Zweiten Frieden von Thorn im Jahr 1466 und der Reformation 1525 lag es im Herzogtum Preußen und später in der Provinz Ostpreußen.
Das vor 1437 Hirsberg genannte Dorf wurde 1327 als Zinsdorf gegründet.<ref>Dietrich Lange: Hirschberg, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)</ref> Im Mai 1874 ist Hirschberg in den Amtsbezirk Lubainen (polnisch Lubajny) eingegliedert worden.<ref name="Jehke">Rolf Jehke: Amtsbezirk Hirschberg. 18. Oktober 2004, abgerufen am 4. Mai 2015.</ref> Er gehörte zum Kreis Osterode in Ostpreußen im Regierungsbezirk Königsberg (ab 1905: Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen.
Am 16. August 1877 wurde das Grundstück Hirschberg-Mühle (polnisch Idzbarski Młyn) in die Landgemeinde Hirschberg eingegliedert.<ref name="Jehke"/>
Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Hirschberg gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Hirschberg stimmten 680 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfielen keine Stimmen.<ref>Herbert Marzian, Csaba Kenez: Selbstbestimmung für Ostdeutschland – Eine Dokumentation zum 50 Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920. Herausgeber: Göttinger Arbeitskreis. 1970, S. 102</ref>
Am 4. Mai 1928 wurde der Amtsbezirk Lubainen in „Amtsbezirk Hirschberg“ umbenannt.<ref name="Jehke"/> Zu ihm gehörten bis 1945 drei Kommunen.
Nach dem 21. Januar 1945 wurde Hirschberg von der Roten Armee eingenommen. Nach Kriegsende kam das Dorf zur Volksrepublik Polen und trägt seither die polnische Namensform „Idzbark“. Das Dorf ist nun Teil der Landgemeinde Ostróda im Powiat Ostródzki, bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren mit Sitz in Olsztyn (Allenstein) zugehörig.
In Idzbark befindet sich ein Gefallenendenkmal des Ersten Weltkriegs.<ref>Hirschberg (poln. Idzbark), Kreis Osterode, Ostpreußen. 31. August 2009, abgerufen am 16. August 2014.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
- 1820: 247
- 1861: 681
- 1895: 1088
- 1910: 879<ref>Der Landkreis Osterode in Ostpreußen im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. April 2023; abgerufen am 11. Oktober 2025.</ref>
- 1925: 924
- 1933: 879<ref name="Rademacher">Michael Rademacher: Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- 1939: 825<ref name="Rademacher"/>
- 2011: 546<ref name="GUS"/>
Amtsbezirk Hirschberg (1928–1945)[Bearbeiten]
Aus dem früheren Amtsbezirk Lubainen „übernahm“ der Amtsbezirk Hirschberg 1928 drei Kommunen, die ihm bis 1945 zugehörten:<ref name="Jehke"/>
| Deutscher Name | Polnischer Name |
|---|---|
| Hirschberg | Idzbark |
| Lubainen | Lubajny |
| Warneinen | Worniny |
Kirche[Bearbeiten]
Evangelisch[Bearbeiten]
Bis 1945 war Hirschberg in die evangelische Landkirche Osterode i. Ostpr. in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingepfarrt.<ref>Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 500</ref> Idzbark gehört weiterhin zur Kreisstadt, deren Kirchengemeinde jetzt jedoch der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen zugeordnet ist.
Römisch-katholisch[Bearbeiten]
Vor 1945 war Hirschberg katholischerseits auch nach Osterode eingegliedert.<ref>AGOFF: Kreis Osterode in Ostpreußen</ref> Heute gibt es in Idzbark eine eigene Gemeinde, die eine Filialgemeinde der Pfarrei in Stare Jabłonki (Alt Jablonken, 1938 bis 1945 Altfinken) im Dekanat Ostróda-Wschód (Osterode-Ost) im Erzbistum Ermland ist.<ref>Salezjanie Stare Jabłonki</ref>
Verkehr[Bearbeiten]
Idzbark liegt an einer Nebenstraße, die von Idzbarski Młyn (Hirschberg-Mühle) (an der ehemaligen Reichsstraße 130 gelegen) bis zur Kreisstraße 1320N zwischen Lubajny und Stare Jabłonki verläuft. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Weblinks[Bearbeiten]
- Hirschberg/Idzbark im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
- Hirschberg bei Kreisgemeinschaft Osterode Ostpreußen e. V.
- Diashow Hirschberg (Ostpr.) im Bildarchiv Ostpreußen
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Navigationsleiste Gmina Ostróda
