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Ilhorn

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Ilhorn
Gemeinde Neuenkirchen
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Fläche: 4,36 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Ilhorn</ref>
Einwohner: 183<ref name="geo"/>
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 29643
Vorwahl: 05195
Ilhorn (Niedersachsen)
Ilhorn (Niedersachsen)
Lage von Ilhorn in Niedersachsen

Ilhorn ist eine Ortschaft und eine Gemarkung der Gemeinde Neuenkirchen im Heidekreis in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Ilhorn eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Soltau.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf Ilhorn liegt etwa drei Kilometer nordöstlich des Kernorts von Neuenkirchen. Zur Gemarkung Ilhorn gehört außerdem der Weiler Kempen.

Geschichte[Bearbeiten]

Ilhorn gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Rotenburg des Kurfürstentums Hannover.<ref>Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 83 (google.de).</ref> Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Walsrode im Departement der Wesermündung.<ref name="lasius">Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 116 (google.de).</ref> 1814 fiel Ilhorn an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Rotenburg. Die Gemeinde Ilhorn gehörte von 1852 bis 1859 zum Amt Schneverdingen und danach zum Amt Soltau.<ref>Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852</ref><ref>Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86 </ref> 1867 fiel Ilhorn mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Soltau. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Ilhorn am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Neuenkirchen.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1812 101 <ref name="lasius"/>
1845 164 <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 153 (google.de).</ref>
1871 162 <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref>
1885 153 <ref>Volkszählung 1885</ref>
1895 146 <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref>
1910 169 <ref>Der Kreis Soltau im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023;.</ref>
1925 146 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 158 <ref name="demand"/>
1950 267 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 197 <ref name="isys"/>
1970 182 <ref name="isys"/>

Bau- und Bodendenkmale[Bearbeiten]

Das Gefallenendenkmal im Dorfkern sowie das Hofgebäude Ilhorn 10a stehen unter Denkmalschutz. Eine große Zahl von Grabhügeln sind Bodendenkmale.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Ilhorn hat eine eigene Ortsfeuerwehr.<ref>Webseite der Ortsfeuerwehr Ilhorn</ref>

Vereine[Bearbeiten]

Der Schützenverein Ilhorn-Sprengel von 1901 betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des Schützenbrauchtums.<ref>Webseite des Schützenvereins Ilhorn-Sprengel</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortschaften von Neuenkirchen (Lüneburger Heide)