Ilipa
Ilipa (heute Alcalá del Río in der Provinz Sevilla der Region Andalusien) war eine iberische Stadt am rechten Ufer des unteren Baetis (heute Guadalquivir). Die Stadt war wichtig für die Schifffahrt sowie wegen in der Nähe befindlicher Silbergruben<ref>Strabon 3, p. 142; CIL 2, 1085</ref> und der Landwirtschaft. Deshalb wurde ihr der Beinamen Magna, die Große, gegeben.<ref>Claudius Ptolemäus 2, 4, 10.</ref>
Während des Zweiten Punischen Krieges schlug Scipio 206 v. Chr. ein unter anderem von Hannibals Bruder Mago angeführtes karthagisches Heer in der Schlacht von Ilipa. Dieser Sieg besiegelte de facto das Ende der karthagischen Vorherrschaft auf der Iberischen Halbinsel.<ref>Polybios 11, 20ff.; Titus Livius 28, 12ff.</ref>
In westgotischer Zeit wurde der Ort als Bistum erwähnt.
Literatur[Bearbeiten]
- Pedro Barceló: Ilipa. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 5, Metzler, Stuttgart 1998, ISBN 3-476-01475-4, Sp. 936.
Anmerkungen[Bearbeiten]
<references/>
Koordinaten: 37° 31′ 6″ N, 5° 58′ 42″ W
{{#coordinates:37,518333333333|−5,9783333333333|primary
|dim=750
|globe=
|name=
|region=ES-SE
|type=landmark
}}