Ilster (Munster)
Ilster Stadt Munster
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(582)&title=Ilster 53° 1′ N, 10° 3′ O
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| Fläche: | 13,62 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Ilster</ref> | |||||
| Einwohner: | 582<ref name="geo"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 43 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Februar 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 29633 | |||||
| Vorwahl: | 05192 | |||||
Lage von Ilster in Niedersachsen
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Ilster ist eine Ortschaft und eine Gemarkung der Stadt Munster im Heidekreis in Niedersachsen. Bis 1971 bildete Ilster eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Soltau.
Geographie[Bearbeiten]
Das kleine Dorf Ilster liegt in der Lüneburger Heide etwa drei Kilometer nordwestlich der Kernstadt von Munster. Die südöstlich des Dorfes gelegene Neubausiedlung Grasmoorkamp bildet heute den Bevölkerungsschwerpunkt der Ortschaft. Der Wohnplatz Haus Ilster liegt im Norden der Ortschaft. Nördlich von Haus Ilster durchquert die Ilster das Gebiet der Ortschaft. Im Süden gehört ein Teil des Truppenübungsplatzes Munster Süd zu Ilster.
Geschichte[Bearbeiten]
Ilster gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Ebstorf des Kurfürstentums Hannover.<ref>Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 83 (google.de).</ref> Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Ebstorf im Departement der Aller.<ref name="hassel">Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).</ref> 1814 fiel Ilster an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Ebstorf. Die Gemeinde Ilster gehörte seit 1852 zum Amt Soltau.<ref>Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852</ref> 1867 fiel Ilster mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Soltau. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Ilster am 1. Februar 1971 Teil der Stadt Munster.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1971</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 50 | <ref name="hassel"/> |
| 1845 | 54 | <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 90 (google.de).</ref> |
| 1871 | 69 | <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref> |
| 1885 | 57 | <ref>Volkszählung 1885</ref> |
| 1895 | 61 | <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref> |
| 1910 | 74 | <ref>Der Kreis Soltau im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.</ref> |
| 1925 | 112 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 164 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 328 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 310 | <ref name="isys"/> |
| 1970 | 302 | <ref name="isys"/> |
Bau- und Bodendenkmale[Bearbeiten]
Ein Treppenspeicher im Dorfkern von Ilster steht unter Denkmalschutz. Ein Grabhügel in Ilster ist ein geschütztes Bodendenkmal.
Verkehr[Bearbeiten]
Das Dorf Ilster sowie die Neubausiedlung Grasmoorkamp liegen an der Bundesstraße 71, die von Munster nach Soltau führt. Die Bahnstrecke Uelzen–Langwedel durchquert das Gebiet der Ortschaft.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortschaften von Munster
