Immersatt
| Immersatt | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | ||||||
| Bezirk: | Klaipėda | |||||
| Koordinaten: | 55° 52′ N, 21° 4′ O
{{#coordinates:55,8745|21,067666666667|primary
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| Zeitzone: | EET (UTC+2) | |||||
Immersatt war der Name der Posthalterei und eines Restaurants in der Gemeinde Nimmersatt in Ostpreußen (lit. Nemirseta). Diese lag im Kreis Memel in der Provinz Ostpreußen.<ref name="tetzner">Franz Tetzner: Die Slawen in Deutschland. Outlook Verlag, Frankfurt 2022, ISBN 978-3-368-26924-1, S. 127 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. – Erstausgabe: 1902).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Name Immersatt soll unter Friedrich Wilhelm III. entstanden sein. Dieser kehrte zum Posthalter Mellien von Nimmersatt ein, der den König bat: „Ich bin immer satt und bitte, meine Besitzung doch lieber so zu nennen.“ Friedrich Wilhelm III. genehmigte den Namen für die Posthalterei und das benachbarte Gartenrestaurant.<ref name="tetzner" />
Immersatt war der südlichste Teil der Gemeinde Nimmersatt, wurde aber von Häusern aus Nimmersatt umschlossen.<ref name="tetzner" />
Nimmersatt war im Deutschen Kaiserreich (1871–1918) die nördlichste Gemeinde des Landes. So entstand der Spruch „Gruß aus Nimmersatt und Immersatt, wo das Deutsche Reich ein Ende hat“.<ref>Holger Lahayne: Wo das Reich ein Ende hatte. In: Das Evangelium für Litauen. 23. Juli 2016, abgerufen am 7. Februar 2023.</ref>
Nach dem Ersten Weltkrieg kam Immersatt an Litauen und wurde schließlich nach Palanga (deutsch: Polangen) eingemeindet.<ref>Nemirseta – Nimmersatt. In: Ostpreussen.net. (ostpreussen.net [abgerufen am 11. Februar 2017]).</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
