Indazol
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Indazol | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Indazol | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C7H6N2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
beiger geruchloser Feststoff<ref name="Thermofisher"/> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 118,14 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Thermofisher"/> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
146–149 °C<ref name="Thermofisher">Vorlage:Thermofisher</ref> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
270 °C (994 hPa)<ref name="Thermofisher"/> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in heißem Wasser<ref name="Thermofisher"/> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Indazol ist ein aromatischer Heterocyclus und bildet das Grundgerüst weniger Naturstoffe (Nigellicin, Nigellidin und Nigeglanin aus Nigella sp.).
Vorkommen[Bearbeiten]
Derivate des Indazols kommen selten in der Natur vor. Nigellicin, Nigeglanin und Nigellidin sind Naturstoffe, die den Indazolring enthalten. Nigellicin ist ein Alkaloid aus Nigella sativa L. (Schwarzkümmel) und gehört zur Substanzklasse der mesomeren Betaine. Nigeglanin wurde aus Nigella glandulifera isoliert.
Darstellung[Bearbeiten]
Die Herstellung der Indazole erfolgt beispielsweise über die Indazolsynthese nach Jacobson (siehe Schema unten).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Indazol hat Bedeutung für die Herstellung bestimmter Farbstoffe. Derivate des Indazols sind auch in der Pharmakologie von Interesse, so wird das 1-Benzyl-3-(3-dimethylaminopropoxy)-1H-indazol (Benzydamin) wegen seiner lokalanästhetischen und entzündungshemmenden Wirkung bei schmerzhaften Entzündungen der Schleimhäute eingesetzt.<ref>Harry Auterhoff: Lehrbuch der pharmazeutischen Chemie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1968.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Synthese (Vereinfacht, nach Jacobson): Synthesis, 1972, Issue 07, S. 375; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..
- Synthesemethoden: W. Stadlbauer, in: Science of Synthesis 2002, 12, S. 227.
- Synthesemethoden: W. Stadlbauer, in: Houben-Weyl, 1994, E8b, S. 764.
- Übersichtsartikel (Synthese, Eigenschaften, Biol. Aktivitäten etc.): A. Schmidt, A. Beutler, B. Snovydovych: Recent Advances in the Chemistry of Indazoles. In: Eur. J. Org. Chem. 2008, S. 4073–4095.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Indazol