Induktionssender
Vorlage:Hinweisbaustein Ein Induktionssender ist ein kleiner mit einer Spule ausgestatteter Sender, wobei die Spule mit einem Wechselstrom einer Frequenz zwischen etwa 5 kHz und 150 kHz gespeist wird. Die Spule erzeugt ein magnetisches Wechselfeld, das in leitenden Materialien Spannungen induzieren kann (diesen Effekt nennt man Elektromagnetische Induktion). Eine der Anwendungen ist das Induktionskochfeld bei sogenannten Induktionsherden, dessen übliche Frequenz im Bereich von etwa 25 bis 50 kHz liegt. Dabei wird ausgenutzt, dass durch das entstehende elektrische Wirbelfeld – wegen des elektrischen Widerstands des Materials – Energie in Form von Wärme abgegeben wird.<ref>Welt der Physik: Physik des Induktionsherdes. 5. Juli 2018, abgerufen am 17. März 2026.</ref>
Induktionssender werden gelegentlich von Fernsteuerungsanwendungen mit Reichweiten von bis zu 20 Metern verwendet, allerdings heute zunehmend durch UHF-Systeme verdrängt.
Siehe auch: Elektromagnetische Induktion, Schwingkreis
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />