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Ingalls Shipbuilding

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Datei:Ingalls Shipbuilding 1985.jpg
Ingalls Shipbuilding 1985 mit mehreren Kriegsschiffen der Ticonderoga-Klasse in unterschiedlichen Bauzuständen

Ingalls Shipbuilding ist eine US-amerikanische Werft mit Sitz in Pascagoula im Bundesstaat Mississippi.<ref>Peggy W. Jeanes: Ingalls Shipbuilding. In: Mississippi Encyclopedia. 2018, abgerufen am 4. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:US Navy DN-SC-94-00646 Port Royal (CG-73), Stout (DDG-55), and Mitscher (DDG-57) under construction at Ingalls Shipbuilding 1993.jpg
Ein Kreuzer und vier Zerstörer im Bau bei Ingalls 1993

Der Konzern wurde 1938 an der Mündung des Pascagoula River in den Golf von Mexiko von Robert Ingalls gegründet und baute zu Beginn ausschließlich Handelsschiffe, unter anderem Frachtschiffe, Tankschiffe und Kreuzfahrtschiffe. In den frühen 1950er Jahren bewarb sich Ingalls auf Ausschreibungen der United States Navy (USN).

1961 erwarb der Mischkonzern Litton Industries die Werft. Ab 2001 gehörte das Unternehmen zu Northrop Grumman (NG) und war dort in der Ship-Systems-Sparte eingegliedert. Diese wurde 2011 in eine rechtlich eigenständige Gesellschaft, die Huntington Ingalls Industries (HII), ausgegründet.

Ingalls gilt mit zu einem nicht genannten Zeitpunkt über 10.000 Angestellten als größter privater Arbeitgeber in Mississippi. Im Jahr 1977 gab es einen Höchstwert von 25.000 Arbeitern.

Produkte (Auswahl)[Bearbeiten]

Handelsschiffe[Bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkriegs baute Ingalls als eine von mehreren Werften Frachtschiffe der C3-Schiff-Serie nach Entwürfen der United States Maritime Commission.

Für die Mississippi Shipping Company baute Ingalls drei 1946/47 in Fahrt gesetzte, als Del-Triplets bekannte, in ihrer Zeit Aufsehen erregende Kombischiffe.

Nach Entwürfen der United States Maritime Administration baute Ingalls ab 1950 mit Dampfturbinen angetriebene Schnellfrachter, so das Einzelschiff Schuyler Otis Bland und mehrere Einheiten der Mariner-Klasse. Es folgten die zwei Kombischiffe der Brasil-Klasse, die 1958 bei der Reederei Moore-McCormack als Brasil und Argentina in Dienst gestellt, später verkauft und als Passagierschiffe genutzt wurden.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.Ingalls baute für verschiedene Reedereien vier Schiffsklassen von Turbinen-Stückgutschiffen der African-Comet-Klasse, American-Racer-Klasse, Louise-Lykes-Klasse und Mormacargo-Klasse.

In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre folgten die Turbinen-Semicontainerschiffe der Seamaster-Klasse für American President Lines und die Turbinen-Stückgutschiffe der Delta-Argentina-Klasse für Delta Line.

Für American Classic Voyages wurde 2000 ein Kreuzfahrtschiff begonnen und zu 40 % fertiggestellt, ehe der Auftraggeber in Konkurs ging. Norwegian Cruise Line kaufte den Rohbau aus der Insolvenzmasse und ließ ihn bei der Lloyd Werft Bremerhaven als Pride of America fertigstellen.

U-Boote[Bearbeiten]

1957 begann Ingalls im Auftrag der US-Navy mit dem Bau eines dieselgetriebenen U-Bootes der Barbel-Klasse.

Danach verlegte man sich auf den Bau von nuklear getriebenen U-Booten. 1958 wurden zwei Boote der Skipjack-Klasse und 1959, 1960 und 1961 je ein Boot der Thresher-/Permit-Klasse auf Kiel gelegt. 1957 gewann Ingalls einen Auftrag über sieben Boote der Sturgeon-Klasse, die 1964, 1965, 1969 und 1970 dort auf Kiel gelegt wurden. Ein achtes Boot der Sturgeon-Klasse, Pogy, wurde 1967 nach bei New York Shipbuilding erfolgtem Baubeginn und bald darauf folgender Insolvenz der Werft zum Philadelphia Naval Shipyard geschleppt und aufgelegt. Zur Fertigstellung wurde es 1968 zu Ingalls geschleppt, wobei die Schlepptrosse brach und das Boot drei Tage auf See trieb.

Insgesamt wurden bei Ingalls zwölf Atom-U-Boote begonnen und elf weitere überholt.

Kriegsschiffe[Bearbeiten]

Ingalls war am Bau von mehreren Kriegsschiff-Klassen beteiligt. Dies waren entweder bestimmte Einheiten einer Klasse oder ganze Schiffsklassen. Von 1975 bis zu einem nicht genannten Zeitpunkt lieferte der Konzern mehr als 82 Kriegsschiffe für die United States Navy aus.

Sie baut und überholt außerdem für ausländische Marinen, unter anderem wurde ab 1992 die Sa’ar-5-Klasse für Israel gefertigt. Für Venezuela wurden ab 1998 zwei Fregatten der Lupo-Klasse überholt.

Für die US-Navy gebaute Schiffe gehören zu den Schiffsklassen:

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Die Serienfertigung der Zumwalt-Klasse wurde von Ingalls und Bath Iron Works (BIW) geplant, allerdings wurden nur drei Einheiten und diese sämtlich bei Bath Iron Works gebaut.

Der Eisbrecher Glacier wurde 1955 bei der US-Navy in Dienst gestellt und diente nach dortiger Dienstzeit bis 1987 bei der US-Küstenwache. Für die US-Küstenwache wurden 2008–2024 zehn Patrouillenschiffe der Legend-Klasse fertig gestellt. Dieser Entwurf soll Stand 2026 Grundlage einer Klasse von bis zu 65 Fregatten für die US-Navy werden.

Eisenbahnlokomotive[Bearbeiten]

1945 wurde der kommerziell erfolglose Diesellokomotiven-Prototyp Ingalls 4-S gebaut. Ingalls betätigte sich daraufhin nicht weiter im Eisenbahnsektor.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ingalls Shipbuilding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 30° 21′ 2,7″ N, 88° 34′ 13,7″ W

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