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Ingeborg Spengelin

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Datei:Helgoland Rathaus.jpg
Helgoland, Rathaus, Ingeborg und Friedrich Spengelin, 1957–60
Datei:Dreifaltigkeitskirche (Hamburg-Harburg).2.27830.ajb.jpg
Hamburg-Harburg, Dreifaltigkeitskirche, Ingeborg und Friedrich Spengelin, 1965
Datei:Ndr-lokstedt-ausschnitt.jpg
Hamburg-Lokstedt, NDR-Gebäude, Ingeborg und Friedrich Spengelin, 1964–67
Datei:Kunsthalle in Emden 2015.jpg
Emden, Kunsthalle, Ingeborg und Friedrich Spengelin, 1983–86/1997–2000

Ingeborg Spengelin (* 1. April 1923 als Ingeborg Petzet in Pernambuco, Brasilien; † 20. Juni 2015<ref>Traueranzeige Ingeborg Spengelin in Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27. Juni 2015</ref>) war eine deutsche Architektin.

Werdegang und Wirken[Bearbeiten]

Ingeborg Petzet studierte bis 1948 an der TH München und gründete 1949 ein Architekturbüro in Hamburg. 1951 heiratete sie den Architekten Friedrich Spengelin, mit dem sie im Anschluss ein gemeinsames Büro in Hamburg und seit 1975 auch in Hannover führte. Als Nachfolgebüro des Büros Spengelin war 1972 bis 2010 die Planungsgemeinschaft Spengelin, Gerlach und Partner (sgp) in Meckenheim und Bonn tätig. Ingeborg Spengelin war Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA), in dessen Vorstand (Landesverband Hamburg) sie von 1966 bis 1969 wirkte, und erhielt 1986 gemeinsam mit ihrem Mann den nach Fritz Schumacher benannten Fritz-Schumacher-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg.<ref>Ingeborg Spengelin, geb. Petzet | Biografien-Datenbank: Frauen aus Hamburg. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. März 2026; abgerufen am 30. Juli 2026.</ref>

Bauten und Entwürfe[Bearbeiten]

(meist gemeinsam mit Friedrich Spengelin bzw. mit dem Büro Spengelin)

  • 1953–1956: Siedlung Hölderlinstraße in Hamburg
  • 1957–1960. Haus der Jugend, Rathaus und Kurhaus auf Helgoland
  • 1958/59: Siedlung Denickestraße Hamburg-Heimfeld (Trahn & Hölscher, Otto Kindt, Friedrich & Ingeborg Spengelin)
  • 1959: Fachhochschule Eckernförde
  • 1965: Erweiterung der Architekturabteilung der Universität Hannover
  • 1965: Dreifaltigkeitskirche in Hamburg-Harburg
  • 1964–1967: Gebäude des Norddeutschen Rundfunks (NDR) in Hamburg-Lokstedt (mit Gerd Pempelfort)
  • 1965–1969: Siedlung Holsteiner Chaussee in Hamburg-Eidelstedt
  • 1967–1968: Gemeindezentrum, Bei der Christuskirche 2a, Hamburg-Eimsbüttel (zusammen mit Friedrich Spengelin)
  • 1969–1972: Wohnsiedlung Kurfürstenallee, (städtebauliches Gesamtkonzept seit 1961) in Bremen-Vahr<ref>Ingeborg und Friedrich Spengelin: Großer Kurfürst, in: neue heimat. monatshefte für neuzeitlichen wohnungsbau (1969) 5, S. 7–17.</ref><ref>Friedrich-Spengelin-Archiv, AdK Berlin (https://archiv.adk.de/objekt/2957258)</ref><ref>Lessing: Großer Kurfürst mit Sonderräumen für Partys, in: Weser Kurier, Ausgabe vom 22. Februar 1969</ref>⊙
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  • 1970: Verwaltungsgebäude der Hamburger Landeskirche (Haus der Kirche)<ref>Daniel Bartetzko, Karin Berkemann: Denkmalpflegerkirche Hamburg, In: moderneREGIONAL vom 27. Juni 2016.</ref>
  • 1973: Rat- und Bürgerhaus in Schwalbach (Taunus)
  • 1974–1980: Wohnbebauung „Im Grünen Grunde“ in Hamburg (mit Gernot Baum)
  • 1979. Warenhaus Karstadt in Detmold
  • 1983–1986, 1997–2000: Kunsthalle Emden
  • 1991: Landeszentralbank in Hameln

Literatur[Bearbeiten]

  • Ulrike Eichhorn: Architektinnen. Ihr Beruf. Ihr Leben. Berlin 2013, o. S. (Vorschau bei Google Bücher)
  • Architektour. Bauen in Hamburg seit 1900. Wiesbaden 1988, S. 190.
  • Hartwig Beseler u. a. (Bearb.): Architektur in Schleswig-Holstein 1900-1980. Neumünster 1980, S. 126–129, 253.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ingeborg Spengelin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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