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Ingrid Capelle

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Ingrid Capelle (* 19. November 1940 in Dresden) ist eine ehemalige deutsche Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin, Synchronsprecherin und Hörspielsprecherin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Ingrid Capelle beendete ihre Schulausbildung in Bremen nach der 10. Klasse mit dem „Kleinen Abitur“. Sie nahm privaten Schauspielunterricht und erhielt gleichzeitig einen Vertrag als Elevin am Staatstheater Bremen. Ihre ersten Theaterjahre verbrachte sie an Provinzbühnen. Sie begann ihre Bühnenlaufbahn in der Spielzeit 1954/55 an der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven.<ref>Ingrid Capelle. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1955. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 63. Jg., Hamburg 1955, S. 319 und S. 415 (Register).</ref> Zur Spielzeit 1956/57 wechselte sie an die Städtischen Bühnen Dortmund.<ref>Ingrid Capelle. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1957. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 65. Jg., Hamburg 1957, S. 191 und S. 444 (Register).</ref> In der Spielzeit 1959/60 war sie am Theater Koblenz engagiert.<ref>Ingrid Capelle. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1960. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 68. Jg., Hamburg 1960, S. 285 und S. 480 (Register).</ref> Anschließend war sie hauptsächlich gastierend tätig, u. a. am Kleinen Theater im Zoo in Frankfurt am Main und an der Komödie im Marquardt in Stuttgart.<ref>Ingrid Capelle. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1962. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 70. Jg., Hamburg 1962, S. 222 und S. 497 (Register).</ref><ref>Ingrid Capelle. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1965. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 73. Jg., Hamburg 1965, S. 405 und S. 545 (Register).</ref> Ab der Spielzeit 1966/67<ref>Ingrid Capelle. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1967. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 75. Jg., Hamburg 1967, S. 370 und S. 574 (Register).</ref> war sie bis 1969 am Bayerischen Staatsschauspiel in München verpflichtet. Anschließend verlegte sie ihr künstlerisches Wirken hauptsächlich auf das Fernsehen. In der Spielzeit 1977/78 gastierte sie an der Landesbühne Hannover.<ref>Ingrid Capelle. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1978. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 86. Jg., Hamburg 1978, S. 200 und S. 851 (Register).</ref> In den 80er Jahren hatte sie u. a. Gastengagements am Württembergischen Staatstheater Stuttgart und am Contra-Kreis-Theater in Bonn.<ref>Ingrid Capelle. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1982. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 90. Jg., Hamburg 1982, S. 892 (Register).</ref>

Capelle spielte in zahlreichen Filmen und Fernsehserien mit. Einem größeren Publikum wurde sie ab 1995 durch ihre zweijährige Mitwirkung als Fiona Beckmann in der ARD-Seifenoper Verbotene Liebe bekannt. Außerdem arbeitete sie als Synchronsprecherin, unter anderem für Raumschiff Enterprise. Zudem war sie von 2009 bis 2026 in der Kinderhörspielserie Die drei ??? Kids als Tante Mathilda zu hören.<ref>Die drei ??? Kids - SOS im Bike-Park | Physical CD Audio drama. Abgerufen am 6. Juli 2026.</ref>

Sie war bis zu dessen Tod im Jahr 1997 mit dem Schauspieler und Regisseur Hans Quest verheiratet. In einer Episode der Serie Der Kommissar sowie in zwei Episoden der Serie Forsthaus Falkenau spielten die beiden auch vor der Kamera Ehepaare.

Im Jahr 2026 ging Capelle in den Ruhestand.<ref>Instagram. Abgerufen am 6. Juli 2026.</ref>

Fernsehen (Auswahl)[Bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ingrid Capelle. In: Who is Who in Foto, Film & TV. Teil B. „Who is Who“, Verlag für Prominentenenzyklopädien, 1. Auflage, Zürich 1979, Seite 40. ISBN 3-7290-0801-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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