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Ingrid Pahlmann

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Ingrid Pahlmann (2014)

Ingrid Pahlmann (* 1. Dezember 1957 in Gifhorn) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie war von 2013 bis 2017, von 2019 bis 2021 sowie von 2024 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach Abschluss der Mittleren Reife absolvierte Ingrid Pahlmann eine Lehre zur ländlichen Hauswirtschafterin und besuchte anschließend zwei Jahre die Fachschule zur hauswirtschaftlichen Ausbildung in Celle und Hildesheim.<ref name=":0" /> Mit dem Abschluss als staatlich geprüfte ländliche Hauswirtschaftsleiterin war sie über viele Jahre im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb tätig, auch als Ausbilderin der ländlichen Hauswirtschaft.

Ingrid Pahlmann ist evangelisch-lutherischer Konfession, verheiratet und hat drei Kinder.<ref name="pahlmann_de">Internetseite Pahlmanns (abgerufen am 9. September 2014).</ref>

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten]

Ingrid Pahlmann ist seit vielen Jahren bürgerschaftlich engagiert. Sie war unter anderem Ausbilderin und Prüferin der ländlichen Hauswirtschaft, sowie Vorstandsmitglied in der Gifhorner Kreisarbeitsgemeinschaft der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen e. V. (LEB). Ebenfalls war sie im Vorstand des Ehemaligenvereins Celle vertreten.<ref name="pahlmann_de" />

Des Weiteren ist Ingrid Pahlmann seit 1980 bei den Landfrauen aktiv, davon über zehn Jahre als Vorsitzende des Landfrauenvereins Gifhorn und Umgebung, von 2002 bis 2014 als stellvertretende Vorsitzende der Kreislandfrauen Gifhorn Süd.<ref name="pahlmann_de" /> Mit Erlangung des Bundestagsmandates und der Fusion der beiden Gifhorner Kreisverbände schied sie aus der Vorstandstätigkeit im Januar 2014 aus.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Landfrauen: Neuer Kreisverband vertritt 5000 Mitglieder (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. März 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.waz-online.de (abgerufen am 9. September 2014)</ref>

Mit Übernahme ihres Bundestagsmandats wurde Ingrid Pahlmann Jurymitglied des Deutschen Bürgerpreises.

Ingrid Pahlmann ist ehrenamtliche Richterin am Landwirtschaftsgericht<ref name=":0" /> und Mitglied der Albrecht-Thaer-Gesellschaft und des Bündnis für Familie Gifhorn.

Seit 2018 ist Pahlmann Vorsitzende des Gifhorner Hospizarbeit-Vereins.<ref>Hospitzarbeit Gifhorn e. V. Abgerufen am 18. November 2020.</ref>

Politisches Engagement[Bearbeiten]

Im Mai des Jahres 1998 trat Ingrid Pahlmann in die CDU ein. Außerdem ist sie Mitglied der Frauen-Union und der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft.

Seit der niedersächsischen Kommunalwahl 2001 ist Ingrid Pahlmann Mitglied des Rates der Stadt Gifhorn.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Konzept und Hintergründe zum Gifhorner Bündnis für Familie (Memento vom 10. September 2014 im Internet Archive) (abgerufen am 9. September 2014)</ref> In den Jahren 2006, 2011 und 2016 wurde sie wieder direkt in den Gifhorner Stadtrat gewählt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ratswahl 2006 (Memento vom 20. Oktober 2014 im Internet Archive) (abgerufen am 9. September 2014)</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ratswahl 2011 (Memento vom 11. September 2014 im Internet Archive)</ref><ref>Ratswahl 2016. In: www.chamaeleon-hosting.de. Abgerufen am 12. September 2016.</ref> Im Jahr 2011 wählte die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Gifhorn Ingrid Pahlmann zur Fraktionsvorsitzenden. Seit 2006 ist sie auch Beigeordnete im Verwaltungsausschuss der Stadt Gifhorn.

Abgeordnete[Bearbeiten]

Bei der Bundestagswahl 2013 kandidierte Ingrid Pahlmann für die CDU im Wahlkreis Gifhorn-Peine. Zuvor hatte sie sich gegen mehrere Kandidaten in einer Urwahl der Parteimitglieder durchgesetzt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ingrid Pahlmann ist CDU-Bundestagskandidatin (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. März 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.waz-online.de,(abgerufen am 9. September 2014)</ref> Bei der Wahl am 22. September 2013 erhielt sie 42,1 % der Erststimmen, unterlag damit aber dem SPD-Kandidaten Hubertus Heil.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Bundesland Niedersachsen Wahlkreis 045 – Gifhorn – Peine: Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013 (Memento vom 25. September 2013 im Internet Archive) (abgerufen am 9. September 2014)</ref> In den Deutschen Bundestag zog sie jedoch über Platz 14 der CDU-Landesliste Niedersachsen ein.<ref>Endgültiges Ergebnis zur Wahl des Deutschen Bundestages der 18. Wahlperiode am 22. September 2013 in Niedersachsen (abgerufen am 9. September 2014)</ref>

Im Deutschen Bundestag war Ingrid Pahlmann ordentliches Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mitglieder des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) bundestag.de, online, abgerufen am 4. März 2015</ref> und im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mitglieder des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft (Memento vom 27. April 2015 im Internet Archive) bundestag.de, online, abgerufen am 4. März 2015</ref>. Dem Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement stand sie als stellvertretende Vorsitzende vor. Auch war sie hier als Obfrau tätig. Des Weiteren war Ingrid Pahlmann stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ingrid Pahlmann, CDU/CSU (Memento vom 24. September 2014 im Internet Archive) (abgerufen am 9. September 2014)</ref> und Beisitzerin im Fraktionsvorstand der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.<ref>Geschäftsführender Vorstand (abgerufen am 9. September 2014)</ref> Pahlmann gehörte zu den 75 Unionsabgeordneten, die für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe stimmten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Namentliche Abstimmung. Ingrid Pahlmann. Alle Stimmabgaben.] bundestag.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Oktober 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Pahlmann wurde am 27. August 2016 einstimmig in einer Urwahl der Parteimitglieder erneut zur CDU-Direktkandidatin für den Wahlkreis Gifhorn-Peine gewählt.<ref>Peiner Allgemeine Zeitung, Peine, Niedersachsen, Germany: Peine – Pahlmann (CDU) tritt wieder zur Wahl an – PAZ-online.de. In: www.paz-online.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. August 2016; abgerufen am 30. August 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.paz-online.de</ref> Allerdings unterlag sie hier wieder knapp Hubertus Heil und auch ihr Landeslistenplatz 6 reichte nicht, da nur die Kandidaten bis Listenplatz 5 in den Bundestag einzogen.<ref>Dirk Reitmeister: Ingrid Pahlmann nicht mehr Bundestagsabgeordnete. In: Wolfsburger Allgemeine Zeitung. waz-online.de, 25. September 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2017; abgerufen am 29. September 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.waz-online.de</ref>

Am 1. August 2019 rückte sie für Ursula von der Leyen in den Bundestag nach, da diese im Zuge ihrer Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin ihr Mandat niedergelegt hatte.<ref>Ursula von der Leyen legt Bundestagsmandat nieder – Der Spiegel – Politik. In: Der Spiegel. Abgerufen am 18. November 2020.</ref><ref>Ausgeschiedene Abgeordnete der 19. Wahlperiode. In: bundestag.de. Abgerufen am 2. August 2019.</ref> Pahlmann gehörte in der 19. Wahlperiode den Ausschüssen für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie für Ernährung und Landwirtschaft als stellvertretendes Mitglied an.<ref name=":0">Deutscher Bundestag: Abgeordnetenprofil Ingrid Pahlmann. Abgerufen am 29. September 2019.</ref> Darüber hinaus war sie erneut Mitglied des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement und dort erneut Obfrau für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion.<ref>Deutscher Bundestag – Abgeordnete. Abgerufen am 30. Oktober 2020.</ref>

Bei der Bundestagswahl 2021 kandidierte sie erneut.<ref>Meine Kandidatur zur Bundestagswahl 2021. Abgerufen am 4. März 2021.</ref> Sie wurde am 20. März 2021 durch die CDU-Mitglieder im Wahlgebiet zur Direktkandidatin gewählt.<ref>Siegfried Glasow: Ingrid Pahlmann ist Peiner CDU-Bundestagskandidatin. 21. März 2021, abgerufen am 13. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie erhielt 24,4 % der Erststimmen und verlor damit deutlich gegen Hubertus Heil (SPD). Auch ihr Listenplatz 12 reichte nicht, sodass sie erneut aus dem Bundestag ausschied.<ref>CDU Niedersachsen: Landesliste für die Wahl zum Deutschen Bundestag 2021. 5. Juni 2021, abgerufen am 26. April 2022.</ref><ref>Reiner Silberstein: Gifhornerin Ingrid Pahlmann verliert ihr Bundestagsmandat. In: Gifhorner Rundschau. 27. September 2021, abgerufen am 26. April 2022.</ref>

Am 2. Januar 2024 rückte Pahlmann für André Berghegger erneut in den Bundestag nach. Sie war erneut ordentliches Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie stellvertretendes Mitglied des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement und des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft. Für die Wahl zum 21. Deutschen Bundestag schloss sie eine weitere Kandidatur aus.<ref>Christian Franz: Gifhornerin Ingrid Pahlmann zum dritten Mal im Bundestag. In: braunschweiger-zeitung.de. Braunschweiger Zeitung, 22. Dezember 2023, abgerufen am 2. Januar 2024.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ingrid Pahlmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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