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Ingwar Jaroslawitsch

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Ingwar Jaroslawitsch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), * vor 1166; † nach 1212)<ref>Anti Selart: Livland und die Rus' im 13. Jahrhundert. Böhlau Verlag Köln Weimar, 2007, ISBN 3-412-16006-7, S. 33.</ref><ref name="chr" /> war ein Fürst der Kiewer Rus.

Biografie[Bearbeiten]

Ingwar war ein Urenkel von Mstislaw I., ein Enkel von Isjaslaw II. und ein Cousin von Roman Mstislawitsch.<ref name="dic">Ингварь Ярославич. dic.academic.ru, abgerufen am 17. Februar 2015.</ref><ref name="the">Martin Dimnik: The Dynasty of Chernigov, 1146–1246. Cambridge University Press, 2003, ISBN 1-139-43684-8, S. 242, 272, 277.</ref><ref name="chr">Gerhard Podskalsky: Christentum und theologische Literatur in der Kiever Rus' (988-1237). C.H.Beck, 1982, ISBN 3-406-08296-3, S. 303, 323.</ref><ref name="cri">John Fennell: The Crisis of Medieval Russia 1200-1304. Routledge, 2014, ISBN 1-317-87314-9, S. 25–26, 35.</ref>

Im Jahr 1180 unterstützte Ingwar den damaligen Kiewer Großfürsten Rjurik Rostislawitsch bei seinem Feldzug gegen den Fürsten Tschernigows Swjatoslaw III. von Kiew.<ref name="dic" />

Im Jahr 1201 begann Rjurik gegen Roman Mstislawitsch, der zu dieser Zeit Fürst von Halitsch-Wolhynien war, vorzugehen, welcher darauf seine eigenen Verbündeten gegen Rjurik sammelte. Rjurik wurde im Herbst desselben Jahres aus Kiew ausgewiesen. Da Roman seine westrussischen Gebiete nicht von Kiew aus kontrollieren konnte, ernannten er und dessen Verbündeter Wsewolod III. Ingwar, der zu dieser Zeit Fürst von Luzk gewesen war, zum Großfürst Kiews. Roman entschied sich für Ingwar, da dieser der älteste Fürst Wolhyniens und der zweitälteste noch lebende Urenkel von Mstislaw I. war. Rjurik eroberte Kiew am 2. Januar 1203 zurück. Ingwar kehrte daraufhin nach Luzk zurück und übernahm dort wieder den Thron.<ref>Jewgeni Ptschelow: Монархи России. OLMA Media Group, 2003, ISBN 5-224-04343-3, S. 308.</ref><ref>Lawrence N. Langer: Historical Dictionary of Medieval Russia. Scarecrow Press, 2001, ISBN 0-8108-6618-8, S. 50.</ref><ref name="chr" /><ref name="dic" /><ref name="the" /><ref name="cri" />

In den Jahren 1211–1212 schickte Ingwar Milizen aus Luzk, Dorogobusch und Schumsk zum Fürstentum Halitsch-Wolhynien um bei einem Feldzug zur Unterstützung des aus dem Fürstentum vertriebenen Daniel Romanowitsch von Galizien zu helfen.<ref name="dic" /><ref name="the" />

Im Juni 1212 unterstützte Ingwar den Fürsten von Smolensk Mstislaw Romanowitsch dabei Großfürst Wsewolod Swjatoslawitsch aus Kiew zu vertreiben.<ref name="the" /> Mstislaw zog danach nach Wyschhorod, um dort die Ordnung wiederherzustellen. Ingwar wurde währenddessen temporär die Herrschaft über die Stadt überlassen. Mstislaw kehrte im selben Jahr nach Kiew zurück. Ingwar überließ ihm die Stadt wieder und kehrte erneut nach Luzk zurück.<ref name="cri" />

Familie[Bearbeiten]

Ingwar hatte vier Kinder:<ref>Луцкие князья. hrono.ru, abgerufen am 17. Februar 2015.</ref>

  1. Isjaslaw Ingwarowitsch, Fürst von Dorogobusch, bei der Schlacht an der Kalka gefallen
  2. Wladimir Ingwarowitsch, Fürst von Kamjanez
  3. Jaroslaw Ingwarowitsch, Fürst von Luzk
  4. Gremislawa von Luzk, heiratete Leszek I.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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