Interracial
Interracial (kurz für {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), von interracial „gemischtrassig, gemischt-ethnisch“<ref>Collins Wörterbuch.</ref>) ist ein Genre der Pornografie, das die Ausübung von Geschlechtsakten zwischen Pornodarstellern verschiedener Ethnien (meist Personen mit heller und dunkler Hautfarbe) zum Gegenstand hat.
Definition[Bearbeiten]
Während der Begriff „Interracial“ in der Theorie jede Kombination unterschiedlicher Ethnien umfasst, wird er in der Pornographiebranche in der Regel restriktiv für Akte mit weißen und schwarzen Darstellern verwendet.<ref name="Vocativ">Vocativ.com: Porn’s Race Problem. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. August 2021; abgerufen am 15. August 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Die Darstellung unterschiedlicher Ethnien erfolgt zumindest in Filmen mit Beteiligung männlicher schwarzer Darsteller oft in klischeehafter Weise.
Geschichte und Verbreitung[Bearbeiten]
Einer der ersten Filme mit einer Interracial-Szene war 1972 Behind the Green Door mit einer Szene zwischen Marilyn Chambers (weiß) und Johnnie Keyes (schwarz).<ref>VancouverSun.com: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Interracial porn pioneer Marilyn Chambers dead at 56 ( vom 16. April 2009 im Internet Archive)</ref>
2014 wurde mit Blacked.com erstmals ein Produktionsstudio gegründet, das sich auf Interracial spezialisiert hat.<ref>Xbiz.com:Dan Miller: Q&A: Director Greg Lansky Discusses Blacked.com, Career. 18. Juni 2015, abgerufen am 31. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Eine 2013 durchgeführte Umfrage unter 10.000 Pornodarstellerinnen ergab, dass 53 % in ihrer Karriere in Interracial-Szenen mitgespielt haben.<ref>Vice.com: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.James Deen Is Pissed Off About Racism in the Porn Industry ( vom 3. April 2016 im Internet Archive)</ref> Für weiße Darstellerinnen gelten Szenen mit schwarzen Darstellern mitunter als Tabuthema, was zur Ablehnung von Rollenangeboten oder höheren Gagenforderungen führt.<ref name="Vocativ" />
Forschung[Bearbeiten]
Eine Untersuchung von 54 pornografischen Filmen durch Gloria Cowan und Robin R. Campbell von der California State University, San Bernardino ergab, dass Interracial-Szenen „gewalttätiger“ sind als „gleichrassige“. Zudem sei dieses Genre viel stärker durch rassistische und sexistische stereotypische Darstellungen geprägt. Häufig würden etwa schwarze Männer als rohe „Sexmaschinen“ dargestellt.<ref>Gloria Cowan, Robin R. Campbell: Racism and Sexism in Interracial Pornography – A Content Analysis. In: Psychology of Women Quarterly. Band 18, Nr. 3, September 1994, doi:10.1111/j.1471-6402.1994.tb00459.x.</ref><ref>Gail Dines, Robert Jensen, Ann Russo: Pornography: The Production and Consumption of Inequality. Psychology Press, 1998, ISBN 978-0-415-91813-8, S. 84.</ref> Schwarze weibliche Darsteller verdienen im Schnitt weniger als ihre weißen Kolleginnen; 2008 betrug die Differenz 25 bis 50 Prozent.<ref>Mireille Miller-Young: Putting Hypersexuality to Work: Black Women and Illicit Eroticism in Pornography. In: Sexualities. Band 13, Nr. 2, April 2010, S. 227, doi:10.1177/1363460709359229.</ref> Männliche schwarze Darsteller werden hingegen ähnlich bezahlt wie weiße.<ref name="Vocativ" />
Beispiele[Bearbeiten]
Bekannte Filmreihen des Genres sind:
- Lex the Impaler – 2001–2016, neun Filme
- White Mommas – seit 2009
- Mandingo Massacre – seit 2011
- My First Interracial – seit 2014
- Black & White – seit 2014
- Interracial Icon – seit 2014
- Big Wet Interracial Tits – seit 2015
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />