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Ioan Timaru

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rumänien  Ioan TimaruVorlage:SportPicto

Geburtsdatum 25. März 1974
Geburtsort Bălan, Rumänien
Größe 174 cm
Gewicht 85 kg

Position Stürmer
Schusshand Links

Karrierestationen

1994 (oder früher)
bis 2017
Steaua Bukarest

Ioan Timaru (* 25. März 1974 in Bălan) ist ein rumänischer Eishockeyspieler und heutiger Trainer, der seine Karriere bei Steaua Bukarest in der Rumänischen Eishockeyliga verbrachte und mit dem Klub neunmal den rumänischen Meistertitel gewann. Er nahm mit der rumänischen Nationalmannschaft an 19 Weltmeisterschaftsturnieren unterschiedlicher Gruppen und Divisionen teil. Seit 2024 ist er Cheftrainer bei Steaua. Sein Sohn Robert ist ebenfalls rumänischer Nationalspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Ioan Timaru, spielte seit Beginn seiner Karriere bei Steaua Bukarest. Mit dem Club aus der Hauptstadt gewann er 1995, 1996, 1998, 1999, 2001, 2002, 2003, 2005 und 2006 den rumänischen Meistertitel.<ref>Meisterschaftstitel in den Vorjahren sind wahrscheinlich, aber die Spielberechtigung für Steaua ist erst ab 1994 seriös belegt.</ref> In den Jahren 1998 (Frühjahr), 1998 (Herbst), 1999, 2000, 2002, 2004, 2005, 2008, 2011 (Herbst) und 2012 gewann er zudem mit Steaua den rumänischen Eishockeypokal.<ref>Pokalsiege in den Vorjahren sind wahrscheinlich, aber die Spielberechtigung für Steaua ist erst ab 1994 seriös belegt.</ref> In der Spielzeit 2013/14 war er gemeinsam mit Stanislav Eis vom CSM Dunărea Galați hinter seinem Mannschaftskameraden Constantin Mircea zweitbester Torschütze der rumänischen Liga. Insgesamt drei Jahre spielte er mit seiner Mannschaft auch in der multinationalen MOL Liga. Nach seinem Karriereende trat er in das Trainergeschäft ein. Nach Tätigkeiten als Trainerassistent und Teammanager ist er seit 2024 Cheftrainer bei Steaua.

International[Bearbeiten]

Timaru war bereits im Juniorenbereich bei Weltmeisterschaften aktiv. 1990, 1991 und 1992 nahm er an der B-Europameisterschaft der U18-Junioren teil. 1993 und 1994 spielte er bei den U20-B-Weltmeisterschaften.

Sein Debüt in der Herren-Nationalmannschaft gab er bei der B-Weltmeisterschaft 1994. Auch 1995, als er zum besten Spieler seiner Mannschaft gewählt wurde, spielte er in der B-Gruppe, musste mit den Rumänen aber den Abstieg in die C-Gruppe hinnehmen, in der er dann 1996, 1997, 1998, 1999 und 2000 antrat. Nach der Umstellung auf das heutige Divisionssystem spielte er 2001, 2006, 2008, als er zweitbester Scorer und Vorbereiter jeweils hinter seinem Landsmann Cătălin Geru war, 2010 und 2015 in der Division II sowie 2002, 2003, 2004, 2005, 2007, 2014 und 2016, als er im Alter von 42 Jahren erstmals als Mannschaftskapitän der Rumänen fungierte, in der Division I.

Zudem spielte er für Rumänien beim Qualifikationsturnier für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin. Mit 107 Länderspielen weist er hinter Rekordspieler Doru Tureanu (113) die meisten Einsätze auf. Auch in der Liste der Topscorer und Torschützen belegt er hinter diesem Platz zwei. Hingegen ist er gemeinsam mit Cătălin Geru bester Vorbereiter des Nationalteams.<ref>Liste auf nationalteamsoficehockey.com, abgerufen am 27. Juli 2026.</ref>

Erfolge[Bearbeiten]

MOL-Liga-Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Hauptrunde 3 101 50 66 116 95
Playoffs 2 4 1 2 3 0

(Stand: Ende der Saison 2011/12)

Fußnoten[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]