Ipse
Ipse Hansestadt Gardelegen
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| Bevölkerungsdichte: | 24 Einwohner/km² | |||||
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| Eingemeindet nach: | Gardelegen | |||||
| Postleitzahl: | 39638 | |||||
| Vorwahl: | 03907 | |||||
Lage von Ipse in Sachsen-Anhalt
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Ipse ist ein Ortsteil der Hansestadt Gardelegen im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt, Deutschland.
Geografie[Bearbeiten]
Ipse, ein Straßendorf mit Kirche,<ref name="HOB-12" /> liegt 3,5 Kilometer südlich der Gardelegener Altstadt in der Niederung der Milde in der Altmark. Es ist umgeben von Feldern und Wiesen und grenzt unmittelbar an das große Waldgebiet Colbitz-Letzlinger Heide. Die Hoppenmühle liegt einen Kilometer südwestlich des Dorfes.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref> Etwa einen Kilometer südlich liegt die zum Ortsteil gehörende Drögemühle.<ref name="OT-LSA-2013" />
Geschichte[Bearbeiten]
Mittelalter bis Neuzeit[Bearbeiten]
Im Jahr 1238 wird Ipse als Ipizse iuxta Gardeleven duo moledina erstmals urkundlich erwähnt, als Graf Siegfried von Osterburg Dörfer und Besitz in der Altmark, mit denen er vorher vom St. Ludgerikloster Helmstedt belehnt worden war, dem Abt Gerhard von Werden und Helmstedt überschreibt.<ref name="JBAGV-1841" /> Weitere Namensnennungen sind 1429 ypecze, 1465 Yptz, 1687 Ipzee, 1775 Ipse<ref name="HOB-12" /> oder Iptze<ref name="Büsching 1775" /> sowie 1804 Ipse und Ipze.<ref name="Bratring-1" />
Die Angabe von Wilhelm Zahn, dass der Ort ein Lehen derer von Bartensleben gewesen wäre,<ref name="Zahn-1928" /> bestätigen die Angaben des Historikers Peter P. Rohrlach nicht.<ref name="HOB-12" />
Am 20. Juli 1950 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ipse in die Stadt Gardelegen eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" />
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1946:<ref name="HOB-12" />
Religion[Bearbeiten]
Die evangelischen Christen der Kirchengemeinde Ipse gehörten früher zur Pfarrei Kloster Neuendorf.<ref name="Almanach1903" /> 1930 erfolgte eine Zuordnung der Kirchengemeinde zur Pfarrei Berge und 1964 zur Pfarrei Gardelegen.<ref name="HOB-12" /> Die Kirchengemeinde Ipse gehört heute zum Pfarrbereich Gardelegen im Kirchenkreis Salzwedel im Propstsprengel Stendal-Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />
Die ältesten überlieferten Kirchenbücher für Ipse stammen aus dem Jahre 1671.<ref name="Machholz" />
Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Hildegard in Gardelegen im Dekanat Stendal im Bistum Magdeburg.<ref name="Bistum-MD" />
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Kirche[Bearbeiten]
In der Ortsmitte steht die evangelische Dorfkirche mit einem Friedgarten.<ref name="HP" /> An ihr sind Reste der historischen Putztechnik Pietra Rasa sichtbar.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Sie ist ein Feldsteinbau mit Backsteinteilen, aus einem rechteckigen Schiff mit kurzem eingezogenen Rechteckchor, über breiten, im Innern als Sockel erscheinenden Mauern eines romanischen Baus, der wohl in spätgotischer Zeit entstanden ist.<ref name="HOB-12" /> Besonders erwähnenswert sind die spätgotischen Malereien im Chor. Erst nach 1960 wurde ein mit Ranken begrenzter Fries mit Passionsszenen im Osten (Dornenkrönung, Beweinung, Kreuzigung Christi) und die Auferstehung Christi im Süden, aufgedeckt.<ref name="Ipse-Verein">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Im Westen der Kirche ist eine Empore aus dem Jahr 1686 eingebaut. Im südlichen Fachwerkvorbau sind zwei Inschriftgrabsteine des 17. Jahrhunderts erhalten.
Mühlen[Bearbeiten]
Die Hoppenmühle und die Drögemühle sind alte Wassermühlen direkt am Flüsschen Milde. Sie stehen unter Denkmalschutz.
Vereine[Bearbeiten]
Anfang 2016 wurde der Verein Ipse excitare e. V. gegründet, der gemeinsam mit der Kirchengemeinde die Dorfkirche Ipse nutzt und sie bei der Erhaltung und Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes unterstützt.<ref name="Ipse-Verein" />
Weblinks[Bearbeiten]
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Literatur[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="2VO-LSA-1950">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
<ref name="Almanach1903">Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903</ref>
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<ref name="JBAGV-1841">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
<ref name="Machholz">Vorlage:Kirchenbücher Provinz Sachsen 1925</ref>
<ref name="Pfarrbereich">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
<ref name="OT-LSA-2013">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
<ref name="Zahn-1928">Vorlage:BibOCLC</ref> </references>
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