Zum Inhalt springen

Irina Anatoljewna Priwalowa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Irina Priwalowa)
Irina Anatoljewna Priwalowa, 2020

Irina Anatoljewna Priwalowa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), engl. Transkription Irina Privalova, geb. Sergejewa; * 22. November 1968 in Malachowka) ist eine ehemalige russische Sprinterin und Hürdenläuferin.

Karriere[Bearbeiten]

Priwalowa galt jahrelang als eine der besten Sprinterinnen der Welt und hält noch heute die Hallenweltrekorde über 50 und 60 Meter. 1991 bei den Hallenweltmeisterschaften in Sevilla gewann sie über 60 Meter Gold und über 200 Meter Silber. Bei den Weltmeisterschaften in Tokio gewann sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel Silber. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona erreichte sie für das Vereinte Team der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten eine Bronzemedaille im 100-Meter-Lauf und Silber mit der 4-mal-100-Meter-Staffel. 1993 bei den Hallenweltmeisterschaften in Toronto gewann sie über 60 Meter Silber und über 200 Meter Gold. Bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart gewann sie die Goldmedaille mit der 4-mal-100-Meter-Staffel, Silber mit der 4-mal-400-Meter-Staffel und Bronze im 200-Meter-Lauf. 1994 gewann sie bei den Europameisterschaften in Helsinki über 100 und 200 Meter Gold und Silber mit der 4-mal-100-Meter-Staffel. Am Ende des Jahres wurde Priwalowa zu Europas Leichtathletin des Jahres gewählt.<ref>Christian Fuchs: Jessica Ennis ist Europas Athletin des Jahres, www.leichtathletik.de 4. Oktober 2012</ref> 1995 bei den Hallenweltmeisterschaften in Barcelona gewann sie über 400 Meter Gold und bei den Weltmeisterschaften 1995 in Göteborg gewann sie im 200-Meter-Lauf Silber und über 100 Meter Bronze. Bei den Europameisterschaften 1998 in Budapest siegte sie nochmals über 200 Meter, wurde Zweite über 100 Meter und Dritte mit der 4-mal-100-Meter-Staffel.

Gegen Ende ihrer Karriere wechselte sie auf längere Distanzen und gewann 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney die Goldmedaille im 400-Meter-Hürdenlauf. Mit der russischen 4-mal-400-Meter-Staffel errang sie außerdem eine Bronzemedaille.

2002 wurde Priwalowa zum zweiten Mal Mutter und beendete ihre aktive Karriere. Im Juli 2008 jedoch startete sie im Alter von 39 Jahren ein Comeback.<ref>Stern.de, "Sprint-Oma" startet wieder durch (17. Juli 2008)</ref> Ihr Ziel, sich für die Olympischen Spiele 2008 in Peking zu qualifizieren, konnte sie aber nicht erreichen. Bei den russischen Meisterschaften belegte sie den siebten Rang über die 200 Meter und verpasste das Finale über die 100 Meter.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Irina Anatoljewna Priwalowa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1984: Marokko Nawal El Moutawakel | 1988: AustralienAustralien Debbie Flintoff-King | 1992: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sally Gunnell | 1996: Jamaika Deon Hemmings | 2000: RusslandRussland Irina Priwalowa | 2004: GriechenlandGriechenland Faní Chalkiá | 2008: Jamaika Melaine Walker | 2012: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lashinda Demus | 2016: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dalilah Muhammad | 2020: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sydney McLaughlin | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sydney McLaughlin-Levrone

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeisterinnen im 4×100-Meter-StaffellaufVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1985: Marita Koch | 1987: Heike Drechsler | 1989: Merlene Ottey | 1991: Merlene Ottey | 1993: Irina Anatoljewna Priwalowa | 1995: Melinda Gainsford | 1997: Ekaterini Koffa | 1999: Ionela Târlea | 2001: Juliet Campbell | 2003: Muriel Hurtis | 2004: Natallja Safronnikawa Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1938: Stanisława Walasiewicz | 1946: Jewgenija Setschenowa | 1950: Fanny Blankers-Koen | 1954: Irina Turowa | 1958: Heather Young | 1962: Dorothy Hyman | 1966: Ewa Kłobukowska | 1969: Petra Vogt | 1971: Renate Stecher | 1974: Irena Szewińska | 1978: Marlies Göhr | 1982: Marlies Göhr | 1986: Marlies Göhr | 1990: Katrin Krabbe | 1994: Irina Priwalowa | 1998: Christine Arron | 2002: Ekaterini Thanou | 2006: Kim Gevaert | 2010: Verena Sailer | 2012: Iwet Lalowa | 2014: Dafne Schippers | 2016: Dafne Schippers | 2018: Dina Asher-Smith | 2022: Gina Lückenkemper | 2024: Dina Asher-Smith | 2026: Amy Hunt Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1938: Stanisława Walasiewicz | 1946: Jewgenija Setschenowa | 1950: Fanny Blankers-Koen | 1954: Marija Itkina | 1958: Barbara Janiszewska | 1962: Jutta Heine | 1966: Irena Kirszenstein | 1969: Petra Vogt | 1971: Renate Stecher | 1974: Irena Szewińska | 1978: Ljudmila Kondratjewa | 1982: Bärbel Wöckel | 1986: Heike Drechsler | 1990: Katrin Krabbe | 1994: Irina Priwalowa | 1998: Irina Priwalowa | 2002: Muriel Hurtis | 2006: Kim Gevaert | 2010: Myriam Soumaré | 2012: Marija Rjemjen | 2014: Dafne Schippers | 2016: Dina Asher-Smith | 2018: Dina Asher-Smith | 2022: Mujinga Kambundji | 2024: Mujinga Kambundji | 2026: Amy Hunt Vorlage:Klappleiste/Ende