Isoetes histrix
Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.
| Isoetes histrix | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Isoetes histrix | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Isoetes histrix | ||||||||||||
| Bory |
Isoetes histrix ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Brachsenkräuter (Isoetes) in der Unterfamilie der Brachsenkrautgewächse (Isoetaceae).
Beschreibung[Bearbeiten]
Isoetes histrix ist ein ausdauernder Knollen-Geophyt und erreicht mit seinen Blättern Wuchshöhen von 5 bis 15 (selten 35) Zentimeter.<ref name="FlIberica" /> Den Sommer über ist die Pflanze blattlos und eingezogen. Der Stamm ist mehr oder weniger stark knollig und dreilappig.<ref name="FlIberica" /> Er wird von bleibenden, schwärzlichen Blattbasen bedeckt, die zwei 3 bis 10 Millimeter lange, steife Spitzen und dazwischen eine kurze Spitze aufweisen.<ref name="Bagella+al2014" /> Die 10 bis 40<ref name="FlIberica" /> in einer Rosette angeordneten, aufrechten bis abstehenden<ref name="FlIberica" /> Blätter sind binsenförmig, 1 bis 1,5 Millimeter dick mit trapezförmigem bis fünfeckigem Querschnitt, weich, hellgrün und am Grund weißlich.<ref name="FlIberica" /> Der durchsichtige, oberhalb der Sporangien stark verschmälerte Hautrand setzt sich am Blattgrund 1 bis 2 cm nach oben fort.<ref name="FlIberica" />
Die Sporangien befinden sich am Grund der Rosettenblätter in einer Grube. Sie sind von einem Schleier bedeckt.<ref name="FlIberica" /> Mikro- und Megasporophylle sind gleich gestaltet. Die kugeligen, 320 bis 560 Mikrometer großen Makrosporen besitzen deutliche Kanten und sind dicht mit rundlichen Höckern besetzt.<ref name="AschGr" /> Die Mikrosporen sind 26 bis 29 Mikrometer lang, elliptisch und mit kurzen Stacheln dicht besetzt.<ref name="AschGr" /> Die Sporenreifezeit dauert von März bis Juni.<ref name="AschGr" />
Isoetes histrix ist diploid mit einer Chromosomenzahl von 2n = 20.<ref name="Bagella+al2014" />
Vorkommen[Bearbeiten]
Isoetes histrix ist ein mediterran-atlantisches Florenelement. Im Mittelmeerraum reicht das Verbreitungsgebiet der Art von der Iberischen Halbinsel und dem Maghreb ostwärts bis West-Anatolien.<ref name="MCh1" /><ref name="FT1" /> In Westeuropa, wo dieses Brachsenkraut entlang der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel und Frankreichs bis zu den Kanalinseln vorkommt, befinden sich die nördlichsten Vorkommen in Cornwall.<ref name="AFE1" />
Die Art wächst auf winternassen und sandigen oder kiesigen Standorten, zum Beispiel in Bewässerungsgräben oder austrocknenden Teichen, auf Kreta in Höhenlagen von 50 bis 1050 Meter.
Systematik[Bearbeiten]
Isoetes histrix wurde 1844 von dem französischen Naturforscher Jean Baptiste Bory de Saint-Vincent erstbeschrieben.<ref name="Bory1844" /> Als Isoetes histrix var. subinermis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Durieu hierher gestellte Pflanzen mit fehlenden oder nur bis 3 Millimeter langen Spitzen an den Blattbasen und einer Chromosomenzahl von 2n = 22, die oft mit Isoetes histrix vergesellschaftet sind, gehören zu Isoetes gymnocarpa (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gennari) Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Braun.<ref name="Bagella+al2014" />
Belege[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Bory1844"> Jean Baptiste Bory de Saint-Vincent: Sur les Isoëtes et les espèces nouvelles de cette famille découvertes en Algérie. In: Comptes rendus hebdomadaires des séances de l'Académie des Sciences. Band 18, 1844, S. 1163–1168 (hier: S. 1167; Digitalisat). </ref> <ref name="Bagella+al2014"> Simonetta Bagella, Lorenzo Peruzzi, Maria Carmela Caria, Rossella Filigheddu: Unraveling the taxonomy and nomenclature of the Isoetes histrix Bory species complex (Isoetaceae, Lycopodiidae). In: Turkish Journal of Botany. Band 39 (im Druck), S. 1–6, doi:10.3906/bot-1404-121. </ref> <ref name="FT1"> A. C. Jermy: Isoetes. In: </ref> <ref name="AFE1"> Jaakko Jalas, Juha Suominen (Hrsg.): Atlas Florae Europaeae. Distribution of Vascular Plants in Europe. 1: Pteridophyta (Psilotaceae to Azollaceae). Akateeminen Kirjakaupa, The Committee for Mapping the Flora of Europe & Societas Biologica Fennica Vanamo, Helsinki 1972, S. 31. </ref> <ref name="MCh1"> </ref> <ref name="AschGr"> Paul Ascherson, Paul Graebner: Synopsis der mitteleuropäischen Flora. Erster Band: Embryophyta zoidiogama. Embryophyta siphonogama (Gymnospermae. Angiospermae [Monocotyledones (Pandanales. Helobiae)]). 2. Auflage. Wilhelm Engelmann, Leipzig 1913, S. 254 (Online [PDF]). </ref> <ref name="FlIberica"> Carmen Prada: Isoetes. In: Santiago Castroviejo, Manuel Laínz, G. López González, P. Montserrat, Félix Muñoz Garmendia, Jorge Paiva, L. Villar (Hrsg.): Flora Ibérica. Plantas vasculares de la Península Ibérica e Islas Baleares, Vol. I. Lycopodiaceae-Papaveraceae. Real Jardín Botánico, CSIC, Madrid 1986, ISBN 84-00-06222-1, S. 15–20 (floraiberica.es [PDF]). </ref> </references>