Isolde Charim
Isolde Charim (* 6. Jänner 1959 in Wien) ist eine österreichische Philosophin und Publizistin.
Leben[Bearbeiten]
Charim studierte Philosophie in Wien und Berlin und arbeitet als freie Publizistin und ständige Kolumnistin der taz, der Wiener Zeitung und des Falters. Von 2007 bis 2019 war sie wissenschaftliche Kuratorin am Bruno Kreisky Forum.<ref>Politik & Emotionen; orf.at vom 1. Februar 2018, abgerufen am 13. April 2026.</ref><ref>zsolnay.at: Isolde Charim; abgerufen am 13. April 2026</ref> Weiters lehrte sie an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien.<ref>Universität Wien: Dr. Isolde Charim; abgerufen am 13. April 2026</ref>
Aus Anlass der Regierungsbildung der ÖVP mit der FPÖ im Jahr 2000 gründete Charim gemeinsam mit Robert Misik und mit Doron Rabinovici die Plattform Demokratische Offensive. Sie rief im Februar 2000 zu einer Demonstration auf dem Wiener Heldenplatz auf, an der mehr als 100.000 Menschen teilnahmen.<ref>Matthias Dusini: I. Ch. und die Anderen; falter.at vom 13. März 2018, abgerufen am 13. April 2026.</ref><ref>Die Zivilgesellschaft ist keine Partei; derstandard.at vom 28. Februar 2018, abgerufen am 13. April 2026.</ref>
Sie war Jurorin der österreichischen Auszeichnung Paul-Watzlawick-Ehrenring in den Jahren 2019 und 2020.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die Jury des Paul Watzalwick Ehrenrings ( des Vorlage:IconExternal vom 4. August 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., watzlawickehrenring.at, abgerufen am 28. Juni 2020.</ref>
Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2006: Preis der Stadt Wien für Publizistik<ref>derstandard.at vom 21. Dezember 2006: Publizistik-Preis für Isolde Charim; abgerufen am 13. April 2026</ref>
- 2018: Philosophischer Buchpreis<ref>Ana Honnacker: Isolde Charim erhält den Philosophischen Buchpreis 2018. Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, Pressemitteilung vom 16. März 2018 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 13. April 2026.</ref> für Ich und die Anderen. Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert
- 2018: proZukunft Top Ten der Zukunftsliteratur 2018, für Ich und die Anderen. Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert<ref>Jährliche Bestenliste der Zukunftsliteratur. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2018; abgerufen am 5. Dezember 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2022: Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik<ref name="orf3256441">Staatspreis für Kulturpublizistik geht an Isolde Charim. In: ORF.at. 29. März 2022, abgerufen am 13. April 2026.</ref>
- 2023: Tractatus-Preis für Die Qualen des Narzissmus<ref>Interview auf philomag.de</ref>
Werke[Bearbeiten]
- Gewerkschaften, Kammern, Sozialpartnerschaft und Parteien nach der Wende: mit Erfahrungen aus Schweden, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Herausgegeben von Heinz Füreder, ÖGB-Verlag, Wien 2000, ISBN 978-3-7035-0831-8.
- Österreich: Berichte aus Quarantanien. Herausgeberin gemeinsam mit Doron Rabinovici. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, ISBN 978-3-518-12184-9.
- Der Althusser-Effekt: Entwurf einer Ideologietheorie. Passagen, Wien 2002, ISBN 978-3-85165-475-2 (2. Auflage 2018, ISBN 978-3-7092-0342-2).
- Lebensmodell Diaspora: Über moderne Nomaden. Herausgeberin gemeinsam mit Gertraud Auer Borea. Transcript, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-1872-3.
- Ich und die Anderen. Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert. Zsolnay. Wien 2018, ISBN 978-3-552-05888-0.
- Die Qualen des Narzissmus. Zsolnay. Wien 2022, ISBN 978-3-552-07309-8.
Übersetzungen[Bearbeiten]
- Slavoj Žižek: Was Sie immer schon über Lacan wissen wollten und Hitchcock nie zu fragen wagten. Übersetzung aus dem Englischen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002, ISBN 978-3-518-29180-1.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Charim, Isolde |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Philosophin und Autorin |
| GEBURTSDATUM | 6. Januar 1959 |
| GEBURTSORT | Wien |
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