Isosafrol
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von (E,Z)-Isosafrol | ||||||||||||||||
| (E,Z)-Isomerie undefiniert | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Isosafrol | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H10O2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Flüssigkeit, Anis-Geruch<ref name="M. Bergmann, K. Boresch, R. Brieger" /><ref name="Wolfgang Legrum" /><ref name="Heck">J. Heck, B. König & R. Winter (Hrsg.): Riechstoffe, zwischen Gestank und Duft. Wolfgang Legrum, Springer Spektrum, Marburg 2013, ISBN 978-3-658-07310-7 (E-Book), S. 132.</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 162,19 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | |||||||||||||||
| Dichte |
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| Schmelzpunkt |
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| Siedepunkt |
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| Löslichkeit |
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| Brechungsindex |
1,573 (20 °C)<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||
Isosafrol ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Phenylpropanoide.
Isomerie[Bearbeiten]
Wegen der Doppelbindungsisomerie an der nichtcyclischen C=C-Doppelbindung gibt es zwei Formen von Isosafrol, (Z)-Isosafrol (auch als cis- oder α-Isosafrol bezeichnet) und (E)-Isosafrol (trans- oder β-Isosafrol), die stabilere Form.<ref name="M. Bergmann, K. Boresch, R. Brieger" />
| Isomere von Isosafrol | ||||
| Name | (Z)-Isosafrol | (E)-Isosafrol | ||
| Andere Namen | cis-Isosafrol α-Isosafrol |
trans-Isosafrol β-Isosafrol | ||
| Strukturformel | Datei:(Z)-Isosafrol Structural Formula V1.svg | Datei:(E)-Isosafrol Structural Formula V1.svg | ||
| CAS-Nummer | Vorlage:CASRN | Vorlage:CASRN | ||
| EG-Nummer | 241-611-4 | 204-410-2 | ||
| ECHA-Infocard | Vorlage:ECHA | Vorlage:ECHA | ||
| PubChem | 1549044 | 637796 | ||
| Wikidata | Q27253905 | Q1088741 | ||
Vorkommen[Bearbeiten]
Safrol und Isosafrol sind in ätherischen Ölen verschiedener Lauraceen und Myristicaceen enthalten.<ref name="Wolfgang Legrum">Wolfgang Legrum: Riechstoffe, zwischen Gestank und Duft: Vorkommen, Eigenschaften und Anwendung von Riechstoffen und deren Gemischen. Springer-Verlag, 2015, ISBN 978-3-658-07310-7, S. 132 (Google Books).</ref> Die cis-Form kommt manchmal in Spuren in Ylang-Ylang-Öl vor.<ref>Essential Oil Safety - E-Book: A Guide for Health Care Professionals. Elsevier Health Sciences, 2013, ISBN 978-0-7020-5434-1, S. 579 (Google Books).</ref>
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Die Herstellung erfolgt durch alkalische Isomerisierung von Safrol mittels Natriumhydroxid (bei Raumtemperatur unter Druck):
Alternativ kann die Isomerisierung von Safrol zu Isosafrol auch mit alkoholischer Kalilauge bei Siedetemperatur erfolgen.<ref name="Fred Winter">Fred Winter: Handbuch der gesamten Parfumerie und Kosmetik. Springer-Verlag, 1932, ISBN 978-3-662-02107-1, S. 107 (Google Books).</ref>
Nachweise[Bearbeiten]
Mit Hilfe der Chapman-Reaktion lässt sich eine Safrol-Lösung von einer Isosafrol-Lösung unterscheiden. Es wird eine Lösung aus 1 Teil Isosafrol und 5 Teilen Essigsäureanhydrid hergestellt und dann 1 Tropfen konzentrierte Schwefelsäure hinzugegeben, dabei verfärbt sich die Lösung rosa bis rötlich. Durch Zugabe von gelöstem Zinkchlorid ändert sich die Farbe von rosa nach braun. Wird diese Reaktion mit Safrol anstelle von Isosafrol durchgeführt, ist der Farbumschlag entweder von smaragdgrün nach braun oder bei Zugabe von gelöstem Zinkchlorid von rosa nach braun.<ref name="Merck">E. Merck (Hrsg.): Merck’s Reagenzien-Verzeichnis - enthaltend die gebräuchlichen Reagenzien und Reaktionen, geordnet nach Autorennamen. Julius Springer, Berlin, Aufl. 4, 1916, ISBN 978-3-662-42388-2, S. 73, doi:10.1007/978-3-662-42388-2.</ref>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Isosafrol ist ein fast farbloses Öl von schwächerem Geruch als Safrol.<ref name="M. Bergmann, K. Boresch, R. Brieger">M. Bergmann, K. Boresch, R. Brieger: Handbuch der Pflanzenanalyse. Spezielle Analyse: Organische Stoffe II. Springer-Verlag, 1932, ISBN 978-3-7091-2230-3, S. 528 (Google Books).</ref> Es hat einen Geruch nach Anis oder Lakritz.<ref name="Wolfgang Legrum" />
Verwendung[Bearbeiten]
In kleinen Mengen wird der Stoff bei der Herstellung von Parfüms oder anderen Kosmetika verwendet.<ref name="nj.gov">Hazardous Substance Fact Sheet: 1,2-METHYLENEDIOXY-4-PROPENYL-BENZENE. (PDF) New Jersey Department of Health and Senior Services, Januar 2001, abgerufen am 19. Oktober 2017 (englisch).</ref> In den Vereinigten Staaten fand der Stoff für lange Zeit Verwendung als Aroma in Root Beer. Als Grundstoff für die Synthese von MDMA (Ecstasy) fällt Isosafrol unter das Grundstoffüberwachungsgesetz (GÜG). Demnach müssen Transportmengen protokolliert und das Abhandenkommen der Chemikalie angezeigt werden.<ref name="Wolfgang Legrum" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Hautreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Phenylpropanoid
- Benzodioxol
- Phenylethen