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Isterbies

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Isterbies
Stadt Möckern
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(119)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 52° 5′ N, 12° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(119) 52° 5′ 13″ N, 12° 7′ 36″ O
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Eingemeindet nach: Rosian
Postleitzahl: 39279
Vorwahl: 039245
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Isterbies ist ein Ortsteil von Möckern im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Geografie[Bearbeiten]

Das Dorf liegt zwei Kilometer südwestlich von Rosian. Knapp zwei Kilometer südlich von hier stößt die Gemarkung auf die Kreisgrenze, gleichzeitig nordwestliche Grenze vom Naturpark Fläming und rund 1,5 km nördlich befindet sich das 105 Hektar große Naturschutzgebiet Bürgerholz bei Rosian. Dieses ist ebenso ein FFH-Gebiet mit gleichem Namen, zum Schutze von hier zu findenden Auwäldern mit Übergängen zu Stieleichen-Hainbuchenwäldern im Komplex mit Bachläufen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Schutzgebiete in DeutschlandSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Naturschutz; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Ausschnitt).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Naturräumlich gehört der Ort zum Zerbster Land, einer ackergeprägten offenen Kulturlandschaft und 536 km² großen Haupteinheit der übergeordneten Haupteinheitengruppe des Fläming im norddeutschen Tiefland. Das Zerbster Land bildet die Südwestabdachung des Flämings zur Elbe und gehört zum Einzugsgebiet dieses Flusses.<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Ein erster urkundlicher Nachweis zum Ort findet sich im Jahre 1370, allerdings unter dem Namen Istewist. Später wechselte das Dorf Ystebis durch Verkauf zum Kirchspiel Ziesar. Dies genehmigte der Erzbischof Günther von Magdeburg am 16. September 1427.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> In einem Beleg aus dem Jahre 1562 wird der Ortsname dann mit Ysterbiest angegeben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Noch im Jahre 1796 wird eine in der Flur Isterbies vorhandene Mühle an der Ehle genannt, die jedoch bereits kurze Zeit später verschwunden sein muss, denn schon in den Karten von 1800 und auch später wird hier eine solche Einrichtung nicht mehr verzeichnet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Im Jahre 1848 befindet sich hier, laut einer statistischen Darstellung des Regierungsbezirkes Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen, ein Kirchdorf und landtagsfähiges Rittergut mit 32 Häusern und 243 Einwohnern. Zum Gut gehörten darüber hinaus eine Ziegelei, sowie die Wind- und Wassermühle Kiepermühle, welche sich allerdings nicht in dessen Flur befand.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Isterbies mit der Landgemeinde Isterbies vereinigt,<ref name="AB-RB-Magdeburg">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> ohne Änderung der gutsherrlichen, kirchlichen, privaten oder gar fiskalischen Besitzungen im Ort. Die vormals eigenständigen Gutsbeszirke waren nun juristisch keine eigenständigen Ortschaften mehr. Letzter Gutsherr war Walter Lucanus.<ref>Annemarie Lüdicke: Vergessene Schicksale. Festnahmen in Mitteldeutschland. 1945 - 1961. Dem Gedenken der Toten. 1. Auflage, Extrapost-Verlag für Heimatliteratur, Zerbst 2004, ISBN 3-9807104-8-3, S. 179.</ref> Veränderungen gab es nach Ende des Krieges, u. a. mit dessen Enteignung durch die Bodenreform 1945/1946.

Am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde Isterbies im Zuge einer Verwaltungsreform dem Kreis Loburg zugeordnet. Am 20. Juni 1957 wurde die Gemeinde in den Kreis Zerbst umgegliedert. Am 1. Januar 1974 erfolgte die Eingemeindung in die Gemeinde Rosian.<ref name="Metzler-Poeschel">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Seit der Eingemeindung von Rosian am 1. Januar 2007 in Möckern ist Isterbies ein Ortsteil von Möckern.

Bauwerke[Bearbeiten]

Die Patronatskirche Isterbies geht bis auf die Zeit der Spätromanik zurück. Im 18. Jahrhundert entstand das Herrenhaus Isterbies.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Gustav Rudolf von Bennigsen-Foerder (1770–1809), Landrat, erbte am 14. April 1795 das hiesige Gut und verstarb hier am 22. Mai 1809.<ref>Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15. In: Historische Kommission zu Berlin [Hrsg.]: Einzelveröffentlichungen. Band 85, K. G. Saur, München 2009, ISBN 978-3-598-23229-9, S. 61. Teil-Digitalisat</ref>
  • Heiko Robert Garibian, ein Berliner Immobilienkaufmann, erwarb das historische Rittergut im Jahre 2000 in desolaten Zustand. Das Herrenhaus wurde seitdem durchgreifend modernisiert und dient nun als privates Wohnhaus. Die heutige Ansicht spiegelt den Originalzustand des Herrenhauses von 1793 wider, welcher in Alexander Dunckers Lithographie aus 1881 originalgetreu wiedergegeben wurde.

Literatur[Bearbeiten]

  • Isterbies-Dorfkirche Isterbies, In: Georg-Dehio-Nachfolge/Dehio-Vereinigung e.V. (Hrsg.): Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Band: Sachsen-Anhalt. I, Regierungsbezirk Magdeburg. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2002, ISBN 3-422-03069-7, S. 339/340.
  • Isterbies, In: Ernst Wernicke: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler der Kreise Jerichow. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler. Heft XXI, Hrsg. Historische Kommission Provinz Sachsen Verlag von Otto Hendel, Halle a.d.S. 1898, S. 117/118.
  • (Gut) Isterbies, In: Alexander Duncker (Hrsg.): Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der Preußischen Monarchie nebst den königlichen Familien-, Haus-, Fideicommiss- und Schattull-Gütern, nebst begl. Text. Band 16, Selbstverlag, Berlin 1881, Litho u. Blatt 911.
  • Die Feldmark Isterbies, In: Hermann Gropp-Isterbies: Deutsches Drainbuch. Beilage I, Verlag von Wiegandt und Grieben, Berlin 1852, S. 43 ff.
  • Isterbies, In: J. F. A. Hermes, M. J. Weigelt (Hrsg.): Historisch-geographisches-statistisches-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Kommission W. Heinrichshofen-Selbstverlag, Magdeburg 1842, S. 149, Nr. 37.
  • Isterbies, adeliches Kirchdorf und Rittergut, In: Karl von Seydlitz: Der Regierungsbezirk Magdeburg. Geographisches, statistisches und topographisches Handbuch. Ferdinand Rubach, Magdeburg 1820, S. 194.
  • Isterbies, In: Johann Ludwig Heineccius: Ausführliche topographische Beschreibung des Herzogthums Magdeburg und der Graf(f)schaft Mansfeld, Magdeburgischen Ant(h)eils. Mit: Plattes Land. Georg Jakob Decker, Berlin 1785, S. 233.

Weblinks[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende