Zum Inhalt springen

Iversity

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Iversity (Eigenschreibweise: iversity) ist eine Plattform für Online-Bildung. Das Unternehmen bietet Online-Kurse für die Hochschul- und Weiterbildung an, sogenannte MOOCs.<ref>Lomas, Natasha in Tech Crunch Online: Berlin-Based iversity Relaunches As MOOCs Platform, Sets Its Sights On Becoming The Coursera Of Europe, 11. März 2013.</ref><ref>Schmidt, Marion in Die Zeit: Digitale Vorlesungshäppchen revolutionieren die Bildung, 6. Juni 2013.</ref><ref>Stüber, Jürgen in Berliner Morgenpost: Moocs – das neue Bildungsfernsehen aus der Uni 11. März 2013</ref> Unterrichtssprachen für die teils bilingualen Kurse sind größtenteils Deutsch und Englisch.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fowler, Nina in Venture Village: „Europe’s MOOC experiment accelerates in Berlin“ (Memento vom 7. Januar 2015 im Internet Archive), 15. Oktober 2013.</ref> Iversity arbeitet bei der Produktion der Kurse sowohl mit einzelnen Lehrenden als auch mit europäischen Universitäten zusammen.<ref>Blando, Stefano in Cronata Diretta: „E-learnig: L’università italiana in prima linea con i MOOC“, 22. Januar 2015.</ref><ref>Mulki, Muhammad Adil in Tribune Pakistan: „Online Courses: Ready to be MOOCed?“, 20. Juli 2014.</ref><ref>Lomas, Natasha in Tech Crunch: „Europe’s iversity Launches 1st MOOCs With 100k+ Students & Curriculum Of 24 Courses“, 14. Oktober 2013.</ref><ref>Fachhochschule Köln: „UN und globales Hochschulnetzwerk bieten Online-Kurs zu Umweltkatastrophen und Klimawandel an“, 1. Dezember 2014.</ref><ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Haberger, Denise / von Kieter, Ann-Christin in UNICUM: „MOOC: Online-Kurse für die Uni von zuhause“ (Memento vom 18. Februar 2015 im Internet Archive), 20. Februar 2015.</ref> Iversity hatte im Jashr 2015 rund 600.000 Nutzer, kooperierte mit 41 Universitäten und hatte 63 Kurse angeboten. Das Unternehmen verfügte zu diesem Zeitpunkt über Zweigstellen in Bernau bei Berlin und Berlin. Im Juni 2016 meldete das Iversity Insolvenz an.<ref>STP Portal GmbH, Insolvenz-Portal: Online-Lehrplattform iversity insolvent | Insolvenz-Portal. In: app.insolvenz-portal.de. Abgerufen am 8. Juli 2016.</ref> Am 9. August 2016 wurde bekannt, dass die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH Iversity im Rahmen einer übertragenden Sanierung übernimmt.<ref>Natasha Lomas: Online learning platform iversity gets a lifeline from Holtzbrinck media group. In: TechCrunch. Abgerufen am 10. August 2016.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Kurse[Bearbeiten]

Massive Open Online Courses (MOOCs) beinhalten visuelle Elemente (Kurs-Videos, Animationen, Grafiken), interaktive Elemente (Simulationen) und schriftliche Materialien (wissenschaftliche Artikel).<ref>Shirky, Clay in The Chronical of Higher Education: „MOOCs and Economic Reality“, 8. Juli 2013.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Bohle, Shannon in SciLogs: „Librarians and the Era of the MOOC“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. November 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.scilogs.com, 11. Mai 2013.</ref><ref>Price, Matthew in The Oklahoman: „First massive open online course at University of Oklahoma to feature graphic novel“, 1. März 2013.</ref><ref>Young, Jeffrey R. in The Chronicle of Higher Education: „The Object Formerly Known as the Textbook“, 27. Januar 2013.</ref> Alle Elemente können beliebig häufig eingesehen werden. Lehrende und Studierende können in Diskussionsforen miteinander interagieren.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.iversity: „User Interaction: What learning at iversity looks like“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/iversity.org, 13. Oktober 2013.</ref> Mit Quizzen können Lehrende den Erfolg der Lernenden überprüfen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.iversity: „What learning at iversity looks like: Breaking down the 90 minute lecture“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/iversity.org, 26. September 2013.</ref> Die meisten Kurse auf Iversity.org enden mit einer Klausur oder einem Abschlussprojekt. Klausuren können vor Ort oder online als fernbeaufsichtigte Prüfung abgelegt werden. Für manche angebotene Zertifikate fallen Kosten an.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kraft-Linder, Annalisa in Daily Finance: „MOOCs: What’s A Great College Class Worth When It’s Free?“ (Memento vom 18. Februar 2015 im Internet Archive), 16. April 2014.</ref><ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Winkler, Kirsten in Edcetera: „Verified Certificates – MOOC’s Money Maker or Anachronism?“ (Memento vom 18. Februar 2015 im Internet Archive), 24. April 2014.</ref> Universitäten, die Kurse auf Iversity.org anbieten, können für deren Bestehen ECTS-Punkte vergeben. Dadurch können sich Studierende online erbrachte Credits auf ihr Präsenzstudium anrechnen lassen. Ein Zertifikat mit ECTS-Leistungspunkten wird üblicherweise nach Bestehen einer Präsenzprüfung ausgestellt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Strobel, Marisa in M-Magazin: „Virtuell lernen mit MOOCs“ (Memento vom 18. Februar 2015 im Internet Archive), 5. April 2014.</ref>

Bei der Kursproduktion arbeitet Iversity mit europäischen Universitäten und einzelnen Hochschuldozenten zusammen. Die Lehrenden produzieren ihren eigenen MOOC mit technischer Unterstützung des Plattform-Betreibers. Iversity arbeitet unter anderem mit folgenden Institutionen und Organisationen zusammen:

Geschäftsmodell[Bearbeiten]

Iversity erzielt seine Umsätze aus dem Verkauf von Zertifikaten, die Studierende nach dem erfolgreichen Bestehen ihrer Kurse erhalten.<ref>iversity: „Online Education Platform iversity.org On The Road To Success“, 19. Februar 2014.</ref> Diese Kurse werden für alle Arten von Lernenden angeboten, darunter Hochschulstudierende oder Angestellte. Iversity warb 5 Millionen € in Risikokapital einwerben. Die Investoren sind T-Venture, bmp media investors, BFB Frühphasenfonds, Masoud Kamali, Westtech Ventures, CRALS, Peter Zühlsdorf und Kontor B45. Dem Beirat von Iversity gehören Jörg Dräger und Édouard Husson an.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />