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Ivindo

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Ivindo
Iwindo, Aïna, Ayina
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Kongou-Fälle

Daten
Lage Kamerun Kamerun
Gabun Gabun
Kongo RepublikDatei:Flag of the Republic of the Congo.svg Republik Kongo
Flusssystem Ogooué
Abfluss über Ogooué → Golf von Guinea
Quelle im Nordosten Gabuns
Mündung in der Provinz Ogooué-Ivindo in den OgoouéKoordinaten: 0° 9′ 24″ S, 12° 10′ 22″ O
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Mündungshöhe Vorlage:Höhe/Fmt m

Einzugsgebiet Vorlage:Str replace km²<ref>Ivindo National Park: Resource Use on the Ivindo River Corridor </ref>
Abfluss am Pegel Makokou<ref name="FluGabon">PDF zur Hydrologie Gabuns (Französisch) Zugriff am 28. Februar 2020 </ref>
AEo: Vorlage:Str replace km²
Lage: etwa 150 Kilometerdep1 oberhalb der Mündung
MNQ 1980–1990
MQ 1980–1990
Mq 1980–1990
MHQ 1980–1990
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Abfluss am Pegel Lao-Lao<ref name="Data"/>
AEo: Vorlage:Str replace km²
Lage: etwa 140 Kilometerdep1 oberhalb der Mündung
NNQ (Min. Monat Ø)
MNQ 1965–1974
MQ 1965–1974
Mq 1965–1974
MHQ 1965–1974
HHQ (Max. Monat Ø)
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Linke Nebenflüsse Lele, Karangoua, Djoua (Djouab), Djadidié (Djadie), Liboumba (Libumba), Mounianghi
Rechte Nebenflüsse Nouna, Nsye, Oua, Mvoung (Nvoung, Mvung)
Kleinstädte Makokou
Datei:Bassin versant de l'Ogooué-fr.svg
Einzugsgebiet des Ogooué mit dem Ivindo (rechts oben)

Einzugsgebiet des Ogooué mit dem Ivindo (rechts oben)

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Der Ivindo ist ein Fluss in Gabun und Grenzfluss zu Kamerun und zur Republik Kongo. Er ist der wichtigste Nebenfluss des Ogooué.

Lauf und Mündung[Bearbeiten]

Der Ivindo entspringt im Nordosten Gabuns in der Provinz Woleu-Ntem. Hier wird er als Aïna (Ayina) bezeichnet. Er fließt zunächst in nördliche Richtung, um an der Grenze zu Kamerun nach Osten abzudrehen. Er fließt weiter Richtung Osten, bevor er erneut seine Richtung nach Süden ändert. Bald darauf bildet er bis zur Einmündung der Djoua die Grenze zwischen Gabun und der Republik Kongo. Noch auf der Grenze zur Republik Kongo wechselt er in einem engen Flusstal zwischen den Misseke und den Kokamegue Mountains seinen Namen in Ivindo.<ref>A directory of African wetlands By R. H. Hughes, J. S. Hughes, p. 515 (auf Google Books: [1])</ref> Unterhalb von Makokou, der einzigen großen Stadt am Ivindo, fließt er über einen Wasserfall in eine tiefe Schlucht. Der Fluss durchquert den neu gegründeten Nationalpark Ivindo, ein Gebiet reich an exotischer Flora und Fauna, Vögeln und Säugetieren, das im Juli 2021 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde.<ref>https://whc.unesco.org/en/list/1653/</ref> Der Ivindo mündet später in den 1200 km langen Fluss Ogooué.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 1. November 2020 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref>

Das Einzugsgebiet des Ivindo erstreckt sich vom Nordosten Gabuns bis in den Südwesten. Dabei führt sein Flusslauf durch eine der wildesten und schönsten Regenwaldregionen Afrikas. Außerdem finden sich hier einige der größten Wasserfälle Zentralafrikas wie z. B. der Mingouli-Wasserfall.

Hydrometrie[Bearbeiten]

Die Abflussmenge des Ivindo wurde zwischen den Jahren 1965 und 1974 in Lao-Lao bei etwa 3/4 des Einzugsgebietes in m³/s gemessen.<ref name="Data">Center for Sustainability and the Global Environment - SAGE</ref>

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Geschichte[Bearbeiten]

Der Ivindo wurde unterhalb von Makokou erstmals während einer Wildwasser-Expedition im Jahre 1998 befahren. Dies war eine Gruppe von Leuten aus Jackson Hole (Wyoming), die aus Chris Guier, Bruce Hayse, Louise Lasley, Marilyn Olsen, Rick Sievers und Howie Wolke bestand. Die Expedition entdeckte vier beeindruckende Wasserfälle: den Kongue-, den Mingouli-, den Tsengue- und den Leledei-Wasserfall sowie einen unbenannten bzw. unbeschrieben Wasserfall zwischen Mingouli und Tsengue Leledei, der wahrscheinlich der schönste von allen ist. Es existieren viele Wildwasser-Streckenabschnitte und die Uferregionen waren besetzt von unerschrockenen Elefanten und anderen Tieren.

Nebenflüsse[Bearbeiten]

Datei:Map of Invindo River OSM.png
Verlauf des Ivindo (rot) mit seinen Nebenflüssen
  • Lele
  • Karangoua
  • Djoua (Djouab), der gleichzeitig die natürliche Grenze zwischen Gabun und Republik Kongo darstellt
  • Nouna
  • Nsye
  • Djadidié (Djadie), der durch Mekambo fließt
  • Oua
  • Liboumba (Libumba), mit den Nebenflüssen Louie und Ladie
  • Mounianghi, Nebenfluss Liboui
  • Mvoung (Nvoung, Mvung), der durch Ovan fließt; Hauptnebenfluss ist der Kuye

Verkehr[Bearbeiten]

  • Die Trans-Gabun-Eisenbahn führt am Zusammenfluss von Ivindo und Ogowe über zwei Brücken.
  • Große Gebiete um den Ivindo genießen heute Nationalpark-Status.

Quellen[Bearbeiten]

  • National Geographic. 2003. African Adventure Atlas Pg 24,72. led by Sean Fraser
  • Lerique Jacques. 1983. Hydrographie-Hydrologie. in Geographie et Cartographie du Gabon, Atlas Illustré led by The Ministère de l’Education Nationale de la Republique Gabonaise. Pg 14-15. Paris, France: Edicef.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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