Iwkowa
| Iwkowa | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen der Gmina Iwkowa | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: |
| |||||
| Woiwodschaft: | Kleinpolen | |||||
| Powiat: | Brzeski | |||||
| Gmina: | Iwkowa | |||||
| Geographische Lage: | 49° 49′ N, 20° 36′ O
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| Einwohner: | 2699 (2006) | |||||
| Postleitzahl: | 32-861 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 14 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | KBR | |||||
Iwkowa ist ein Dorf im Powiat Brzeski der Woiwodschaft Kleinpolen in Polen. Es ist Sitz der gleichnamigen Landgemeinde mit etwas mehr als 6350 Einwohnern.
Geographie[Bearbeiten]
Der Ort liegt am Bach Bela und ist von Hügeln des Wiśniczen Vorgebirges umgeben: Śpilówka (516 m), Piekarska Góra (515 m), Bukowiec (500 m), Mahulec (483 m). Die Nachbarorte sind die Stadt Czchów im Osten, Wytrzyszczka im Südosten, Wojakowa, Porąbka Iwkowska und Połom Mały im Süden, Rajbrot im Westen, sowie Lipnica Dolna und Tymowa im Norden.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Pfarrei Libertas Jvonis wurde noch nicht im Peterspfennigregister des Bistums Krakau im Jahr 1325/1326 erwähnt, aber schon im Jahr 1327 (Item Symon, plebanus ecclesie de Libertate Yvonis<ref name=rymut/>), also zu dieser Zeit errichtet beschrieben.<ref name="shg">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig IWKOWA.] In: Słownik Historyczno-Geograficzny Ziem Polskich w Średniowieczu. Edycja elektroniczna. PAN, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das deutschrechtliche Dorf wurde laut dem Gründungsprivileg Königin Hedwigs von Kalisch aus dem Jahr 1334 auf 40 fränkischen Hufen im Wald flussaufwärts des Altdorfs Libertas Iwconis angelegt.<ref name=shg/> Anfänglich hatte das Dorf drei Schultheiße: Briccius, Jacobus und Petrus.<ref name=dybek></ref> Der besitzanzeigende Name ist vom Personennamen Iwo bzw. Iwko abgeleitet.<ref name=rymut></ref> Die Ergänzung Wola (lateinisch libertas) deutete auf eine steuerfreie Neugründung und wurde bis zum frühen 15. Jahrhundert benutzt (1346 – Ywconis Libertas, 1348 – Libertas Ywonis, 1392 – Iwkowa, Iwkowa Wola, 1404 – Jwkowa Wolya).<ref name=shg/>
Bei der Ersten Teilung Polens kam Iwkowa 1772 zum neuen Königreich Galizien und Lodomerien des habsburgischen Kaiserreichs (ab 1804). Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete es eine Gemeinde im Bezirk Brzesko.
1918, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie, kam Iwkowa zu Polen. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
Von 1975 bis 1998 gehörte Iwkowa zur Woiwodschaft Tarnów.
Seit 2016 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit Selm in Nordrhein-Westfalen.<ref>Iwkowa auf partnerschaftsverein-selm.de Abgerufen am 26. Mai 2023.</ref>
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Spätgotische hölzerne Friedhofskirche, gebaut 1398<ref name="matuszczyk"></ref>
Gemeinde[Bearbeiten]
Zur Landgemeinde (gmina wiejska) Iwkowa gehören sieben Dörfer mit Schulzenämtern.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
