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J-Ax

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J-Ax (2009)

J-Ax (* 5. August 1972 in Mailand; bürgerlich Alessandro Aleotti) ist ein italienischer Rapper. Er gehörte mit seiner Gruppe Articolo 31 zu den Pionieren des italienischen Hip-Hop und ist seit 2005 als Solomusiker aktiv.

Biografie[Bearbeiten]

Ab 1990 war Alessandro Aleotti alias J-Ax die eine Hälfte von Articolo 31, die 1993 erstmals italienischen Hip-Hop in die Charts brachten. Zehn Jahre später veröffentlichten er und sein Partner DJ Jad ihr letztes gemeinsames Studioalbum. Bereits da hatte J-Ax die Führung des Projekts übernommen und das Pop-Rock-lastige Album fast im Alleingang produziert. Ab 2005 gingen er und DJ Jad getrennte Wege, ohne Articolo 31 offiziell aufzulösen.

Sein erstes Soloalbum mit dem Titel Di sana pianta produzierte J-Ax in Los Angeles mit namhafter US-amerikanischer Unterstützung: Samantha Maloney von Hole, Brian O’Connor von den Eagles of Death Metal und Troy Van Leeuwen von den Queens of the Stone Age. Es erschien Ende 2006 und erreichte Platz 2 in Italien. Als Nächstes tat er sich mit italienischen Musikern zusammen und nahm gleich zwei kürzere Alben auf, die 2009 im Abstand von sechs Monaten erschienen. Rap n’ Roll ist ein Rap-Rock-Album, bei dem J-Ax mit seinen gewohnt sozialkritischen Texten die aktuellen Verhältnisse aufs Korn nimmt. Guè Pequeno und Space One sind als Gäste auf dem Album vertreten.<ref name="rapnroll" /> Deca Dance greift dagegen auf den Eurodance zurück und befasst sich auch thematisch mit den späten 80er und frühen 90er Jahren. Hier wirkten unter anderem Jovanotti, Marracash und Pino Daniele mit.<ref name="decadance" /> Die Alben erreichten Platz 2 bzw. Platz 3 der italienischen Charts und wurden jeweils mit Platin ausgezeichnet.

Mit dem Album Meglio prima (?), zu deutsch „früher besser“, knüpfte er 2011 sowohl thematisch als auch musikalisch an beide Vorgängeralben an. Auch der Erfolg blieb erhalten und sowohl das Studioalbum als auch die Liveversion Meglio live! ein Jahr später kamen auf Platz 2 der Charts.

Datei:J-Ax & Fedez @ Wind Music Awards 2016 06 (cropped).jpg
J-Ax und Fedez während der Wind Music Awards 2016

In den folgenden Jahren gründete er zusammen mit Fedez das Label Newtopia. 2014 war er erstmals Coach bei der Castingshow The Voice of Italy und gewann mit seiner Kandidatin, der Ordensschwester Cristina Scuccia, die Staffel. Kurz vor Beginn der nächsten Staffel erschien das fünfte Soloalbum von J-Ax mit dem Titel Il bello d’esser brutti. Neben bekannten Rappern wie Max Pezzali, Neffa und Club Dogo sind darauf auch sein Labelpartner Fedez sowie zwei seiner Teamkandidaten von The Voice vertreten. Erstmals schaffte er es mit diesem Album auf Platz 1 der Charts und erstmals konnte er sich auch in der Schweiz platzieren. Mit dem Albumsong Maria Salvador kam er auf Platz 2 der italienischen Singlecharts. Album und Single wurden mehrfach mit Platin ausgezeichnet.

Mit Fedez begann er 2016 das neue Projekt J-Ax & Fedez, aus dem die zwei Nummer-eins-Singles Vorrei ma non posto und Assenzio hervorgingen. Das Kollaboalbum Comunisti col Rolex erschien 2017, gefolgt vom nächsten Nummer-eins-Hit Senza pagare. Im April 2018 wurde bekannt, dass sich das Duo trennen wird und Italiana die letzte gemeinsame Single ist.<ref>Fedez e J-Ax si separano, e la colpa è della cannabis legale. In: TPI. 16. Juni 2018 (tpi.it [abgerufen am 29. Juli 2018]).</ref> Nach der Trennung veröffentlichte J-Ax solo das Best-of Il bello di essere J-Ax sowie die Single Tutto tua madre. 2019 arbeitete er mit weiteren Musikerkollegen zusammen, darunter Ermal Meta und Chiara, und lieferte mit dem von Takagi & Ketra produzierten Lied Ostia lido wieder einen der Sommerhits des Jahres ab.

2020 erschien J-Ax’ nächstes Studioalbum ReAle, das erneut die Chartspitze erreichte. Darauf arbeitete er unter anderem mit Max Pezzali und Annalisa zusammen. Im Jahr darauf erschien die Neuauflage des Albums unter dem Titel SurreAle. Für das Sanremo-Festival 2023 kam es zu einer Reunion von Articolo 31, und die Gruppe nahm in Originalbesetzung mit dem Lied Un bel viaggio am Wettbewerb teil. 2024 erschien mit Protomaranza auch ein neues Articolo-31-Album.<ref>Biografia di J-Ax. In: Rockol.it. Abgerufen am 24. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit Italia Starter Pack nahm J-Ax solistisch am Sanremo-Festival 2026 teil.

Diskografie[Bearbeiten]

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Studioalben[Bearbeiten]

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Livealben[Bearbeiten]

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Kompilationen[Bearbeiten]

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Singles[Bearbeiten]

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Weitere Singles

  • 2006: Ti amo o ti ammazzo (IT: Vorlage:Schallplatte [25.000+])<ref name="certificazioni" />
  • 2008: Limonare al multisala
  • 2009: Tre paperelle (mit Irene Viboras)
  • 2009: Anni amari (mit Pino Daniele)
  • 2009: Immorale (IT: Vorlage:Schallplatte [25.000+])<ref name="certificazioni" />
  • 2011: Altra vita
  • 2012: Tutta scena
  • 2012: Io non sono partito (mit Steve Forest)
  • 2015: Caramelle (IT: Vorlage:Schallplatte [50.000+])<ref name="certificazioni" />
  • 2015: Bimbiminkia4life (IT: Vorlage:Schallplatte [25.000+])<ref name="certificazioni" />
  • 2015: Hai rotto il catso (IT: Vorlage:Schallplatte [25.000+])<ref name="certificazioni" />
  • 2015: Ribelle e basta (IT: Vorlage:Schallplatte [25.000+])<ref name="certificazioni" />
  • 2015: Miss & MrHyde (IT: Vorlage:Schallplatte [25.000+])<ref name="certificazioni" />
  • 2015: La tangenziale
  • 2015: L’uomo col cappello (IT: Vorlage:Schallplatte [25.000+])<ref name="certificazioni" />
  • 2021: Voglio la mamma
  • 2021: Sansone
  • 2021: Sono un fan

Gastbeiträge[Bearbeiten]

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Weitere Gastbeiträge

Quellen[Bearbeiten]

<references> <ref name="rapnroll"> Rap n’ Roll (Album), Review von Mariano Prunes bei Allmusic, abgerufen am 26. Januar 2016 </ref> <ref name="decadance"> Deca Dance (Album), Review von Mariano Prunes bei Allmusic, abgerufen am 26. Januar 2016 </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: J-Ax – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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