J-Luv
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found J-Luv (* 13. April 1979 in Bad Nauheim; bürgerlich Julian Williams) ist ein deutschsprachiger Soul- und Background-Sänger und TikToker.<ref>Julian Williams auf TikTok. In: TikTok. Abgerufen am 5. November 2025.</ref>
Julian Williams, bekannt unter seinem Künstlernamen J‑Luv, ist ein deutschsprachiger Sänger, Songwriter und Content‑Creator. Er zählt zu den frühen prägenden Stimmen des deutschsprachigen Contemporary R&B und gehört zu den ersten Künstlern, die modernen, US‑geprägten R&B im deutschsprachigen Raum etablierten.*
Nach seiner Geburt lebte Williams zunächst in den USA und kehrte 1996 nach Deutschland zurück, wo er in Frankfurt am Main aufwuchs. J‑Luv wurde von DJ Sherry, einem deutschen DJ und Musikproduzenten, entdeckt und als neues Talent gefördert. In den folgenden Jahren arbeitete er als Background‑Sänger für Xavier Naidoo, Sabrina Setlur und Azad.
2002 veröffentlichte Williams sein Soloalbum Kontraste beim Frankfurter Label 3p, mit dem er unter anderem im Vorprogramm von Herbert Grönemeyer auftrat. Das Album gilt als eines der frühesten deutschsprachigen Projekte, das modernen R&B‑Gesang mit urbanen Produktionen verband und damit ein Genre bediente, das im deutschsprachigen Raum zuvor kaum vertreten war.
2003 wechselte Williams zu Amadea Records, dem Label des ehemaligen 3p‑Managers Thomas Hofmann. Dort erschien 2005 das Produzentenalbum Threeshot – Hip Hop Kingz – Love Peace Harmony, auf dem zahlreiche etablierte deutsche Hip‑Hop‑Künstler vertreten waren. Mit vielen dieser Künstler arbeitete Williams auch auf deren eigenen Veröffentlichungen zusammen.
Im Anschluss zog Williams nach New York, absolvierte eine Ausbildung zum Friseur und Visagisten und blieb weiterhin als Gastsänger aktiv, unter anderem für Peter Fox, mit dem er auch auf Tournee ging. 2010 veröffentlichte er eigene Produktionen und drehte in New York Musikvideos zu den Songs Weine nicht und Wir beide.
2011 erschien die EP Blütenblätter, gefolgt vom Mixtape Die sagenhafte Geschichte des J‑Luv.
Ein Album mit dem Arbeitstitel Titan wurde in den frühen 2000er‑Jahren produziert, jedoch nie veröffentlicht. Williams erklärte in einem YouTube‑Video in den Jahren 2025/2026, dass das Album vollständig fertiggestellt sei, aber aus persönlichen und geschäftlichen Gründen unveröffentlicht blieb. Eine öffentliche Ankündigung des Albums aus dem Jahr 2002 ist nicht dokumentiert.
Diskografie[Bearbeiten]
Studioalben[Bearbeiten]
- 2002: Kontraste (3p)
- 2005: Threeshot - Hip Hop Kingz (Amadea)
- 2016: Vergessene Welt (Deadhead)
EPs[Bearbeiten]
- 2001: ? EP (3p)
- 2011: Blütenblätter
- 2013: 5
- 2014: Vor und zurück
Mixtapes[Bearbeiten]
- 2011: Die sagenhafte Geschichte des J-Luv
Singles[Bearbeiten]
- 2000: Komm mit mir
- 2002: Dreckig & Tight (D.U.T.) (feat. Kool Savas & Cutty)
- 2002: Weil du mich liebst?
- 2005: Signal (feat. Azad)
- 2005: Tut mir leid (feat. Dendemann)
- 2010: Ich bin wieder hier
- 2010: Wir beide (feat. D-Flame)
- 2010: Weine Nicht
- 2013: Weltall
- 2016: Brände
- 2016: Himmel und Hölle
- 2016: Narben
Gastbeiträge[Bearbeiten]
- 1999: Bin wieder da (Bruda Sven feat. J-Luv) und Ein und alles (Bruda Sven feat. J-Luv & Xavier Naidoo) – auf: Patentierte Zungenakrobatik
- 2000: Licht und Schatten (Curse feat. J-Luv) – auf: Feuerwasser
- 2000: Stählernes Labyrinth (J-Luv feat. Xavier Naidoo), Playin (J-Luv feat. Marlon B) und Komm mit mir (J-Luv) – auf: Evolution
- 2001: Nix ist umsonst (unreleased) (Kool Savas feat. J-Luv)
- 2001: Atlantis (J-Luv) – auf: Stars Inspired By Atlantis
- 2003: Bang und Mein Licht (Azad feat. J-Luv) – auf: Faust des Nordwestens
- 2004: Wenn ihr meint (Juice-Exclusive!) (Illmat!c feat. Kool Savas & J-Luv) – auf: Juice-CD #31
- 2004: Der Schlüssel (Yvonne Catterfeld feat. J-Luv) – auf: Farben Meiner Welt
- 2004: Intro (Melbeatz feat. J-Luv & Kool Savas) – auf: Rapper's Delight
- 2004: Manchmal (Samy Deluxe feat. J-Luv) – auf: Verdammtnochma
- 2005: Glaub Dran (Fettes Brot feat. J-Luv) – auf: Am Wasser Gebaut
- 2005: Schaffen um es zu schaffen (Afrob feat. Dymak & J-Luv) – auf: Hammer
- 2005: So Deluxe (Samy Deluxe feat. J-Luv) – auf: So Deluxe, So Glorious
- 2005: Wundervolle Welt (Tefla & Jaleel feat. J.Luv) – auf: Nichts Ist Umsonst
- 2005: Drecksau und Peter Frade (Deine Lieblings Rapper feat. J-Luv) – auf: Dein Lieblingsalbum
- 2005: So eingenommen (Illo feat. J-Luv) – auf: Zurück wie verdautes Essen
- 2005: S.O.S. Liebe (Illo & J-Luv) – auf: Deluxe Records Let's Go
- 2005: Wedding bis Grembranx (Elektro Eko feat. Capkekz, Kalusha, J-Luv) – auf: Fick immer noch deine Story
- 2006: Saftige Liebe (Rob Easy feat. J-Luv, Samy Deluxe & Illo) – auf: Zwischen S-Bahn und S-Klasse
- 2006: Mein Song (Azad feat. J-Luv) – auf: Game Over
- 2007: Tage des Regens (Azad feat. J-Luv) – auf: Blockschrift
- 2008: Chorusgesang auf dem Album Stadtaffe von Peter Fox
- 2008: Nix ist umsonst (neue Version) (Kool Savas feat. J-Luv) – auf: The Best of
- 2009: Wenn das alles ist (Sido feat. J-Luv) – auf: Aggro Berlin
- 2009: Du lässt mich nicht los (Tone feat. J-Luv) – auf: Phantom
- 2009: Peter Fox & Cold Steel – Live aus Berlin (als Backgroundsänger)
- 2011: Mama Africa (Marlon B feat. J-Luv & Detectar) – auf: Rasta Man Come
- 2011: Vergiss mich, Unsterblich und Dankbar (Bushido feat. J-Luv) – auf: Jenseits von Gut und Böse
- 2011: Nie wieder, nie mehr (Joy Denalane feat. Julian Williams) – auf: Maureen
- 2011: Superstar (Da German Boy feat. J-Luv) – auf: Superstar
- 2011: Bring mich heim (Bushido & Sido feat. J-Luv) – auf: 23
- 2011: Vater im Himmel (Samy Deluxe feat. J-Luv) – auf: SchwarzWeiss
- 2012: Grenzenlos (Bushido feat. Julian Williams) – auf: AMYF
- 2012: Gewinner (Silla feat. Julian Williams) – auf: Die Passion Whiskey
- 2013: Lieblingslied (Shindy feat. Julian Williams) – auf: NWA
- 2013: Spiegelbild (Shindy feat. Julian Williams) – auf: NWA
- 2014: Eintagsliebe (Marteria feat. Julian Williams) - auf: Zum Glück in die Zukunft 2
- 2014: Ohne Bang (Farid Bang feat. Julian Williams) - auf: Killa
- 2014: Zeitmaschine (Farid Bang feat. Julian Williams) - auf: Killa
- 2016: Schutzweste (Farid Bang feat. Julian Williams) - auf: Blut
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | J-Luv |
| ALTERNATIVNAMEN | Williams, Julian (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutschsprachiger Soulsänger |
| GEBURTSDATUM | 13. April 1979 |