Jones Lang LaSalle
| JLL
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | JLL logo.svg | |
| Rechtsform | Inc. |
| ISIN | US48020Q1076 |
| Gründung | 1783 |
| Sitz | Chicago, Illinois, |
| Leitung | Christian Ulbrich |
| Mitarbeiterzahl | 103.000 |
| Umsatz | 20,9 Mrd. USD (2022) |
| Branche | Immobilien |
| Website | www.jll.de |
| Stand: 31. Juli 2023 | |
Jones Lang LaSalle Incorporated ist ein US-amerikanisches Dienstleistungs-, Beratungs- und Investmentmanagement-Unternehmen im Immobilienbereich. Es gehört laut der US-amerikanischen Zeitschrift Fortune zu den umsatzstärksten US-Unternehmen – den sogenannten Fortune 500 – und belegt auf der Liste im Jahr 2020 Rang 179.<ref>Jones Lang LaSalle | 2020 Fortune 500. Abgerufen am 3. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
JLL war Ende Juni 2023 weltweit mit über 103.000 Beschäftigten in mehr als 80 Ländern tätig.<ref name="Q2-2019">JLL: Performance im dritten Quartal 2020. Abgerufen am 3. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Jahresumsatz betrug 2022 nach eigenen Angaben 20,9 Mrd. US-Dollar.<ref name="GB2018">JLL: Rekordumsatz im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2019. 12. Februar 2019, abgerufen am 3. November 2020.</ref> LaSalle Investment Management, der Geschäftsbereich Investment Management des Unternehmens, verwaltete Ende 2019 ein Vermögen von 67,6 Mrd. US-Dollar.<ref>JLL Jahresbericht 2019 – Investor Relations. (PDF) 27. Februar 2020, abgerufen am 3. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
1783 nahm Richard Winstanley eine Geschäftstätigkeit als Auktionator in London auf, die ab 1806 von seinem Sohn fortgeführt wurde. Aus dem Unternehmen Winstanley entstand 1939 nach einer Vielzahl von Partnerschaften und Fusionen Jones Lang Wootton & Sons. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges machte sich Jones Lang Wootton 1945 an die Aufgabe, Grundstücksgrenzen zu dokumentieren und die Eigentümer tausender kleiner Parzellen ausfindig zu machen, da auch die Katasterunterlagen infolge von Bombenangriffen vernichtet wurden. Damit legte das Unternehmen den Grundstein, um 1954 mit Entwicklungslizenzen und Agenturaufträgen beim Wiederaufbau der Stadt London mitzuwirken. Jones Lang Wootton begann 1957 mit seiner internationalen Expansion durch die Eröffnung von Büros in Australien und später in Neuseeland, Singapur, Malaysia, Hongkong, Japan und Europa.
In El Paso (Texas) wurde 1968 IDC Real Estate gegründet. Nach der Expansion über die Landesgrenzen hinaus wurde der Geschäftssitz nach Chicago verlegt. IDC wurde in der Folge umbenannt in LaSalle Partners und zu einem der führenden Immobilienunternehmen in den USA.
1973 eröffnete Jones Lang Wootton sein erstes Büro in Deutschland und 1975 in New York das erste Büro in den USA. 1997 erfolgte der Börsengang von LaSalle Partners an der New York Stock Exchange und zwei Jahre später erfolgte die Fusion mit Jones Lang Wootton zu Jones Lang LaSalle.
2008 übernahm Jones Lang LaSalle in Deutschland Brune Consulting Management und Kemper’s, einen Anbieter im Segment Einzelhandelsimmobilien. Jones Lang LaSalle übernahm unter anderem den Einzelhandelsspezialisten Churston Heard in Großbritannien und Alkas in der Türkei sowie 2011 den Londoner Immobiliendienstleister King Sturge und acht weitere Akquisitionen in den USA, Südafrika, Singapur und Indonesien – darunter Procon, DST International und Keystone Partners. Zu den Akquisitionen zählen 2012 MPS Property im Januar, JER Partners im März sowie Credo Real Estate und 360 Commercial Partners im Juli. Anfang des Jahres 2016 wurde in Deutschland die ACREST Property Group GmbH<ref>JLL übernimmt ACREST Property Group GmbH. Abgerufen am 17. März 2017.</ref> im Bereich Asset Management übernommen und anschließend als JLL Retail Asset Management GmbH<ref>Impressum. Abgerufen am 17. März 2017.</ref> integriert. 2017 wurde die Zabel Property AG erworben<ref>Zusammenschluss mit JLL: Zabel Property wird Bestandteil des führenden Immobilienberatungsunternehmens. Abgerufen am 7. Februar 2018.</ref> und 2018 wurde aus Zabel Property JLL Residential Development. 2017 wurde das Tochterunternehmen JLL Spark gegründet. 2019 übernahm JLL den Immobilieninvestment-Dienstleister HFF.<ref>JLL: Ausweitung der Dienstleistungen im Bereich Immobilieninvestment – Deutsche Finanz Presse Agentur Finanzdienstleister-Kapitalanlage-News. Abgerufen am 6. August 2019.</ref>
JLL Spark[Bearbeiten]
JLL Spark soll neue Produkte entwickeln, strategische Investitionen tätigen und Proptech-Startups gründen oder unterstützen.<ref>JLL: JLL launches JLL Spark with Silicon Valley veterans. Abgerufen am 6. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dazu gründete JLL Spark einen eigenen Investitionsfonds mit einem Volumen von 100 Mio. US-Dollar, welcher dazu bestimmt ist, in Proptech-Firmen zu investieren.<ref>JLL Spark gründet Fonds zur Förderung digitaler Unternehmen. Abgerufen am 6. August 2019.</ref>
Deutscher Markt[Bearbeiten]
Mit Stand August 2026 verfügt die Gesellschaft über Standorte in Deutschland, darunter in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart.<ref>Standorte. In: jll.com. Abgerufen am 10. August 2026.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />