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Jac Holzman

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Datei:JacHolzman copy 2.jpg
Jac Holzman, 2010

Jac Holzman, eigentlich Jacob Holzman<ref>Jackson Steel: Das Lexikon der Musikrichtungen - Was ist eigentlich Punk? neobooks 2016.</ref> (* 15. September 1931 in New York City) ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann. Bekannt wurde er vor allem als Gründer der Plattenlabel Elektra Records, Nonesuch Records und Cordless Recordings.

Biografie[Bearbeiten]

1950 gründete Holzman während seiner Studienzeit zusammen mit Paul Rickholt Elektra Records. Er nahm zahlreiche Bands und Musiker für Elektra unter Vertrag, die später Weltruhm erlangten, darunter die Doors, Queen, Love, Judy Collins, Carly Simon, die Stooges, MC5 und die Butterfield Blues Band. 1964 gründete Holzman das Elektra-Sublabel Nonesuch Records für klassische Musik, später kamen Jazz und Weltmusik dazu.<ref name=allmusic/><ref name=rockhall/>

1970 wurden Elektra und Nonesuch Records von der Kinney National Company aufgekauft, aus der wenig später Warner Communications hervorging. Holzman blieb noch bis 1973 für seine Label tätig.<ref name=allmusic/><ref name=rockhall/> Sein Nachfolger an der Spitze von Elektra wurde David Geffen, der rund zwei Jahre zuvor Asylum Records gegründet hatte. Nach einer Meldung der Musikzeitschrift Sounds sollte Holzman für Warner Bros. weiter auf den Gebieten Video sowie quadrofone Schallplatten und Tonbänder arbeiten.<ref>Holzman geht, Geffen kommt. In: Sounds. Nr. 11, November 1973, S. 8.</ref> Danach widmete er sich anderen Geschäftsbereichen, darunter Home Video, interaktives Kabelfernsehen, Compact Disc, Videospiele und Investment.<ref name=allmusic/><ref name=rockhall/>

1991 kehrte er ins Musikgeschäft zurück, als seine Investmentfirma FirstMedia die Jazzlabel Discovery, Trend und Musicraft erwarb. 1998 veröffentlichte Holzman das Buch Follow The Music: The Life And High Times Of Elektra Records In The Great Years Of American Pop Culture, geschrieben zusammen mit Gavan Daws. 2005 gründete Holzman das Label Cordless Recordings. 2013 war er an der Erstellung der iPad-App The Doors beteiligt.<ref name=allmusic/><ref name=nyu/>

Holzman ist der Vater des Jazzpianisten Adam Holzman, der Autorin Jaclyn Easton und des Filmemachers Marin Sander-Holzman.<ref name=incom/>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Artikel und Interviews[Bearbeiten]

  • Gespräch mit Max Dax: Ich schenkte Jim Morrison ein Mikrofon – und er fühlte sich verstanden, in: Der Spiegel, Nr. 45 vom 30. Oktober 2020, S. 128–130

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name=allmusic>Allmusic, siehe Weblinks</ref> <ref name=rockhall>Jac Holzman Biography auf den Seiten der Rock and Roll Hall of Fame (englisch)</ref> <ref name=incom> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Jac Holzman Bio (Memento vom 29. Dezember 2014 im Internet Archive) auf in.com (englisch)</ref> <ref name=nyu>Elektra Records Founder Jac Holzman To Receive NYU Music Business Program Visionary Award. New York University, 5. März 2014 (englisch)</ref> </references>

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