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Jacob Matthias Schmutzer

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Datei:WP Jacob Matthias Schmutzer.jpg
Jacob Matthias Schmutzer
Datei:Jacob Matthias Schmutzer Portrait Christian Guillaume Ernest Dietricy.jpg
Christian Guillaume Ernest Dietricy Kupferstich

Jacob Matthias Schmutzer (* 5. April<ref>Wurzbach 30, S. 344</ref> 1733 in Wien; † 2. Dezember 1811 ebenda) war ein österreichischer Kupferstecher und Maler.

Leben[Bearbeiten]

Schmutzer wurde zunächst in Wien und später bei Johann Georg Wille in Paris zum Kupferstecher ausgebildet.<ref>Brigitte Zmölnig: Jakob Matthias Schmutzer (1733 - 1811) - Die Landschaftszeichnungen aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste in Wien. Diplomarbeit Universität Wien, Wien 2008, auf phaidra.univie.ac.at [1] S. 16 f.</ref>

1766 kehrte er nach Wien zurück, wo er von Kaiserin Maria Theresia die Genehmigung erhielt, eine Kupferstecherakademie zu gründen, deren Leiter er wurde. Er bildete dort zahlreiche Schüler aus, darunter waren Carl Conti, Johann Jacobé, Kilian Ponheimer (Vater), Johann Peter Pichler und Kilian Ponheimer (Sohn). Schmutzer begründete den Ruhm der Wiener Reproduktionsgrafik.

Im Jahr 1912 wurde in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk) die Schmutzergasse nach ihm und drei seiner Vorfahren benannt.

Werk[Bearbeiten]

Im Jahre 1769 gab Schmutzer eine Adjustierungs-Kupferstichserie heraus, welche die Kavallerie zur Zeit Maria Theresias naturgetreu wiedergibt (Husaren, Dragoner, Kürassiere und Chevauleger). Die Serie wurde in weiterer Folge von Johann Christian Brand in Öl auf Holz gemalt und ist heute im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien ausgestellt.<ref>Johann Christoph Allmayer-Beck: Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Saal II – Das 18. Jahrhundert bis 1790. Kiesel Verlag, Salzburg 1983, ISBN 3-7023-4012-2, S. 34</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Jakob Matthias Schmutzer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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