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Jacques F. Ferrand

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Jacques F. Ferrand bzw. Jacques Friedland (eigentlich Isaak Friedland;<ref>Michaela Enderle-Ristori: Markt und intellektuelles Kräftefeld: Literaturkritik im Feuilleton von Pariser Tageblatt und Pariser Tageszeitung (1933-1940) M. Niemeyer, Tübingen 1997, S. 95ff.</ref> * 1898; † unbekannt) war ein deutsch-französischer Journalist, Autor, Rundfunkmitarbeiter und Herausgeber.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Friedland gab unter dem Pseudonym Wallenstein 1920/21 im Deutschen Reich die Zeitschrift Ich heraus.<ref name="mynona">Mynona: Der Schöpfer; George Grosz; Tarzaniade; Der antibabylonische Turm; Der lachende Hiob. herausgegeben von Hartmut Geerken, Detlef Thiel. …</ref> Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten ging er 1933 ins Exil nach Paris, wo er unter den Pseudonymen Jacques F. Ferrand, Jacques (Jack) Friedland, Jack Iwo, Frank Frey und Jacques P. Terre veröffentlichte, außerdem war er Mitherausgeber der Phönix-Bücherei in Paris.<ref name="geerken">Salomo Friedlaender: Briefe aus dem Exil: 1933-1946. Hrsg. von Hartmut Geerken, Mainzer Reihe; Bd. 54 Mainz: v. Hase und Koehler, 1982, ISBN 3775810307 / 3-7758-1030-7</ref> In dieser Zeit korrespondierte er mit dem (ebenfalls in Paris lebenden) Salomo Friedlaender, der Beiträge in der Phönix-Reihe publizierte.<ref name="geerken"/>

1940 emigrierte er nach New York City, arbeitete dort für das Auslandsprogramm des öffentlichen Rundfunks<ref>Common Ground, Bände 8–10 Cover Common Council for American Unity, 1948</ref> (Council's Foreign Language Radio Division<ref>The Screen Writer, Band 2, hg. Screen Writers Guild, Incorporated, 1946</ref>) und war Sekretär des amerikanischen Nobel-Gedächtnis-Komitees.<ref name="mynona"/> Nach seiner Rückkehr nach Frankreich arbeitete er publizistisch unter dem Namen Jacques Friedland; er wurde Ende der 1940er-Jahre als Chefredakteur der kommunistischen Wochenzeitschrift Regards wegen des Vorwurfs der Spionage für die Sowjetunion verhaftet.<ref>Vier aktive Kommunisten, Mitarbeiter der Publikationen France D'abord und Regards, wurden verhaftet, darunter Jacques Friedland, Chefredakteur der Regards, Bernard Jouenne, ein Zeichner, und Yves Moreau, Chefredakteur der France d'abord. Siehe auch: David J. Dallin: Die Sowjetspionage: Prinzipien und Praktiken. Verlag für Politik und Wirtschaft, 1956, S. 357, bzw. 1949 in Der Spiegel, Band 3, Ausgaben 1–26, 1981 und in Report of Proceedings, Band 2. Hg. World Federation of Trade Unions, 1949</ref>

Publikationen[Bearbeiten]

  • Jacques Friedland: Une caméra dans le Vercors. Editions hier et aujourd'hui, 1948
  • Jacques Friedland: Les guerilleros attaquent. Les Éditeurs réunis, 1952

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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