Jagdspinnen
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Listspinne (Pisaura mirabilis), Weibchen | ||||||||||||
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| Simon, 1890 |
Die Jagdspinnen (Pisauridae), auch Raubspinnen genannt, bilden eine artenreiche Familie innerhalb der Ordnung der Webspinnen. Die Arten der Familie sind vorwiegend in den tropischen und subtropischen Gebieten der Welt verbreitet. In Mitteleuropa sind drei Vertreter der Familie anzutreffen: die Gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus), die Gerandete Wasserspinne (Dolomedes plantarius) und die Listspinne (Pisaura mirabilis).
Die Biologie der Jagdspinnen weist viele Gemeinsamkeiten mit anderen zur Überfamilie der Wolfspinnenartigen (Lycosoidea) zählenden Spinnen auf. Es handelt sich zumeist um freilaufende Spinnen, deren Mehrheit demzufolge kein Spinnennetz anlegt, sondern als Lauerjäger auf Beute wartet.
Jagdspinnen besitzen wie viele Spinnen der Wolfspinnenartigen ein vor der Paarung auftretendes ausgeprägtes Balzverhalten, das sich nicht selten aus jeweils arteigenen Bewegungen der Geschlechtspartner zusammensetzt. Das Männchen der Listspinne übergibt sogar ein erlegtes Beutetier als „Brautgeschenk“ an das Weibchen. Der einige Zeit nach der Paarung von den weiblichen Jagdspinnen angelegte Eikokon wird vom Weibchen in einem selbst angelegten und charakteristischen Brutgespinst befestigt und dort bewacht. Gleiches gilt für die anfangs dort verbleibenden Jungspinnen, ehe sie sich voneinander und von ihrer Mutter trennen und selbstständig heranwachsen.
Merkmale[Bearbeiten]
Bei den Jagdspinnen handelt es sich mit einer Körperlänge von 8 bis 30 Millimeter um mittel- bis sehr große Vertreter der Echten Webspinnen (Araneamorphae). Die Färbungen der Tiere können recht kryptisch sein.<ref name="jocque">Rudy Jocqué, Anna Sophia Dippenaar-Schoeman: Spider families of the world. Hrsg.: Königliches Museum für Zentral-Afrika. Peeters Publishers, Tervuren, ISBN 90-75894-85-6, S. 212.</ref>
Das Peltidium oder Carapax, der Rückenschild des Prosomas, ist bei den Arten der Jagdspinnen länger als breit sowie mit gefiederten Setae (chitinisierten Haaren) bedeckt.<ref name="jocque" /> Außerdem ist der Peltidium|Carapax, verglichen mit dem anderer Spinnen, flach.<ref name="dondale-s321">Charles D. Dondale, James H. Redner: The insects and arachnids of Canada, Part 17. The wolf spiders, nurseryweb spiders, and lynx spiders of Canada and Alaska, Araneae: Lycosidae, Pisauridae, and Oxyopidae. In: Agriculture and Agri-Food Canada (Hrsg.): Research Branch Agriculture Canada Publication. Band 1856, Nr. 1, 1990, ISBN 0-660-13628-7, S. 321.</ref> Nicht selten ist er mit weißen Längsbändern versehen. Der Clypeus (Abschnitt zwischen dem vorderen Augenpaar und dem Rand des Carapax) ist bei einigen Gattungen mit stumpfen Höckern an dem anterolateralen (vorderen und seitlichen) Rand. Die acht Augen sind in zwei, drei oder vier übereinander befindlichen Reihen angeordnet. Je nach Anzahl der Reihen lautet deren Formationen dann entweder 4-4, 4-2-2 oder 2-2-2-2. Wenigstens eines der Augenpaare befindet sich immer auf einem schwach ausgeprägten Tuberkel (zahnartiges Gebilde), während die zweite Augenreihe bei allen Jagdspinnen auf einem gitterförmigen Tapetum befindlich ist.<ref name="jocque" /> Die Cheliceren (Kieferklauen) sind vergleichsweise groß und kräftig gebaut.<ref name="dondale-s321" /> Ihre Furchen sind mit je nach Gattung unterschiedlich vielen Zähnen ausgestattet. Das Labium (sklerotisierte bzw. gehärtete Platte zwischen den Laden, bzw. umgebildeten Coxen oder Hüftgliedern der Pedipalpen an der Vorderseite des Sternums) ist wie der Carapax länger als breit. Gleiches trifft auf das Sternum (Brustschild des Prosomas) zu, dessen Spitze abgestumpft ist.<ref name="jocque" />
Die Beine der Jagdspinnen sind lang und im Regelfall kräftig gebaut. Außerdem sind sie häufig radial vom Körper hin nach außen positioniert.<ref name="dondale-s321" /> Bei manchen Jagdspinnen sind die Beine außerdem ähnlich wie bei Krabben seitlich ausgelegt. Die Femora (Schenkel), die Patellae (Glieder zwischen Femora und Tibien), die Tibien (Schienen) und die Metatarsen (Fersenglieder) sind mit Setae bedeckt, während die Tarsen (Fußglieder) über mehrere Trichobothria (Tasthaare) verfügen, die entweder in zwei Reihen angeordnet oder verstreut sind. An den Tarsen befinden sich je drei Klauen sowie ein Pseudosegment. Die unpaarigen Klauen besitzen wiederum jeweils zwei bis drei Zähne. Die Trochanter (Schenkelringe) sind tief eingekerbt. Die Tarsen der Pedipalpen (umgewandelte Extremitäten im Kopfbereich) sind vergleichsweise lang und verfügen jeweils über eine stark ausgeprägte gezahnte Klaue.<ref name="jocque" />
Das Opisthosoma (Hinterleib) erscheint verlängert und verjüngt sich in posteriore (hintere) Richtung. Außerdem ist es zumeist wie der Carapax mit federartigen Setae bekleidet. Bei wenigen Arten hat das Opisthosoma eine ovale Form. Die Farbmuster dieses Körperabschnitts können sich genauso wie beim Carapax aus weißen Längsbändern, dazu jedoch außerdem aus einem Folium (Blattzeichnung) oder Flecken zusammensetzen. Im Falle der Jagdspinnen befinden sich am Opisthosoma zwei Buchlungen. Die Stigmen (Atemöffnungen) liegen nah bei den Spinnwarzen, die wie bei den meisten Spinnen je zu drei Paaren angegliedert sind. Davon sind die Spinnwarzen des anterioren (vorhergehenden) Paares etwa genauso groß wie die des posterioren.<ref name="jocque" />
Genitalmorphologische Merkmale[Bearbeiten]
Die Pedipalpen besitzen bei den Männchen der Jagdspinnen oftmals eine tibiale Apophyse (chitinsierter Fortsatz). Ein einzelner Bulbus (männliches Geschlechtsorgan) ist bei den Arten dieser Familie ovalförmig und seine Längsachse ist häufig geneigt. Das Cymbium (erstes Sklerit, bzw. Hartteil des Bulbus) ist meistens in anteriore Richtung hin verlängert. Am Bulbus ist eine mediane (mittlere) Apophyse vorhanden, die häufig über teguläre (rückseitige) Fortsätze verfügt.<ref name="jocque" /> Diese Apophyse ist weich oder sklerotisiert und von verschiedener Länge. Darüber hinaus ist sie manchmal gefurcht sowie gelegentlich als Konduktor (Leiter) fungierend. Selten fehlt diese Apophyse.<ref name="dondale-s321" /> Vom Tegulum (zweites Sklerit des Bulbus) geht bei einigen Arten ebenfalls eine teguläre Apophyse aus, die oft groß und fächerförmig ist, jedoch auch länglich und schlank oder manchmal konkav und gekrümmt sein kann. Sofern vorhanden dient diese Apophyse meist als Konduktor.<ref name="dondale-s321" /> Der Embolus (drittes Sklerit des Bulbus) variiert hinsichtlich seiner Gestalt von kurzer und langer bis hin zur gekrümmten Erscheinung.<ref name="jocque" /> Er kann auch haarartig erscheinen. Der Embolus entspringt einem zähen, dehnbaren und sackartigen Gebilde.<ref name="dondale-s321-322">Charles D. Dondale, James H. Redner: The insects and arachnids of Canada, Part 17. The wolf spiders, nurseryweb spiders, and lynx spiders of Canada and Alaska, Araneae: Lycosidae, Pisauridae, and Oxyopidae. In: Agriculture and Agri-Food Canada (Hrsg.): Research Branch Agriculture Canada Publication. Band 1856, Nr. 1, 1990, ISBN 0-660-13628-7, S. 321–322.</ref>
Die Epigyne (weibliches Geschlechtsorgan) setzt sich aus zwei integumental-, bzw. hautartigen Falten zusammen, die zwei seitliche Erhebungen mit einem medianen Bereich formen.<ref name="jocque" /> Dazu besitzt die Epigyne ein großes, eiförmiges und medianes Septum (Trennwand).<ref name="dondale-s322">Charles D. Dondale, James H. Redner: The insects and arachnids of Canada, Part 17. The wolf spiders, nurseryweb spiders, and lynx spiders of Canada and Alaska, Araneae: Lycosidae, Pisauridae, and Oxyopidae. In: Agriculture and Agri-Food Canada (Hrsg.): Research Branch Agriculture Canada Publication. Band 1856, Nr. 1, 1990, ISBN 0-660-13628-7, S. 322.</ref> Die interne Struktur der Epigyne ist bei den Jagdspinnen recht komplex und besteht aus einer Basis mit einem vergrößerten Lumen (Hohlraum) und einem Stiel, der zu den Spermatheken (Samentaschen) führt.<ref name="jocque" /> Letztere sind bei den Vertretern dieser Familie recht variabel gestaltet.<ref name="dondale-s322" />
Differenzierung zu ähnlichen Spinnen[Bearbeiten]
Die Jagdspinnen ähneln äußerlich den nah verwandten Wolfspinnen (Lycosidae) und Luchsspinnen (Oxyopidae). Eigenmerkmale, die die Jagdspinnen von Arten der anderen beiden Familien unterscheidet, sind die in einer einzelnen, stark zurückgebogenen Reihe angeordneten und nicht auffallend vergrößerten Oberaugen sowie der abgeflachte Carapax. Auch das sackartige Gebilde der männlichen Jagdspinnen, aus denen die Emboli entspringen, kommen bei Männchen der Wolfs- und der Luchsspinnen nicht vor.<ref name="dondale-s322" />
Wolfspinnen haben wie die Jagd- und die Luchsspinnen ein gitterförmiges Tapetum bei den Nebenaugen. Im Gegensatz zu den Männchen der beiden anderen Familien haben die Wolfspinnen aber keine Tibiaapophyse an den Pedipalpen.<ref name="dondale-s13">Charles D. Dondale, James H. Redner: The insects and arachnids of Canada, Part 17. The wolf spiders, nurseryweb spiders, and lynx spiders of Canada and Alaska, Araneae: Lycosidae, Pisauridae, and Oxyopidae. In: Agriculture and Agri-Food Canada (Hrsg.): Research Branch Agriculture Canada Publication. Band 1856, Nr. 1, 1990, ISBN 0-660-13628-7, S. 13.</ref> Bei den Männchen der Raubspinnen ist diese hingegen ziemlich gut entwickelt.<ref name="dondale-s322" /> Luchsspinnen unterscheiden sich von den beiden anderen Spinnenfamilien durch die hexagonale Anordnung der Augen und das im Regelfall stark verjüngte Opisthosoma sowie durch die langen halbaufrechten Makrosetae (längere Setae) der Beine.<ref name="dondale-s347">Charles D. Dondale, James H. Redner: The insects and arachnids of Canada, Part 17. The wolf spiders, nurseryweb spiders, and lynx spiders of Canada and Alaska, Araneae: Lycosidae, Pisauridae, and Oxyopidae. In: Agriculture and Agri-Food Canada (Hrsg.): Research Branch Agriculture Canada Publication. Band 1856, Nr. 1, 1990, ISBN 0-660-13628-7, S. 347.</ref>
Verbreitung und Lebensräume[Bearbeiten]
Die Familie der Jagdspinnen ist weltweit verbreitet. Als Habitate (Lebensräume) kommen der Bodengrund, die Vegetation und die Nähe von Gewässern in Frage.<ref name="jocque" /> Bevorzugt werden dabei jedoch insbesondere permanente Gewässer bzw. deren Nähe. Auch dies kann zur Unterscheidung der beiden verwandten und oben erwähnten Familien herangezogen werden, da viele Wolfspinnen (Lycosidae) vermehrt Areale mit weitem Gelände und Luchsspinnen (Oxyopidae) oftmals die Vegetation weit über dem Boden als Habitate nutzen.<ref name="dondale-s322" />
Lebensweise[Bearbeiten]
Jagdspinnen werden hinsichtlich ihrer Biologie nicht selten als semiaquatisch betrachtet und verbleiben am Tag weitestgehend reglos und ruhen nicht selten mit ausgebreiteten Beinen an Felsen, Baumstämmen und -stümpfen, jedoch auch gerne an Stegen und Gebäuden. Dabei sind die Tiere durch ihre Färbung gut getarnt. Werden Jagdspinnen gestört, versuchen sie sich zumeist unauffällig zu verziehen. Jagdspinnen neigen etwa bei Verfolgungen von Wegwespen (Pompilidae) außerdem dazu, unter Wasser zu tauchen. Dort können die Tiere 30 Minuten oder länger verbleiben.<ref name="dondale-s321" /> Zu den Jagdspinnen zählen sowohl tag- als auch nachtaktive Arten.
Jagdverhalten und Beutespektrum[Bearbeiten]
Jagdspinnen leben wie alle Spinnen räuberisch und besitzen je nach Art verschiedene Jagdmethoden. Einige Vertreter leben als landlebende Lauerjäger.<ref name="vink">Cornelis Jacob Vink, Nadine Dupérré: Pisauridae (Arachnida: Araneae). In: Landcare Research New Zealand (Hrsg.): Fauna of New Zealand. Band 64, Nr. 1. Manaaki Whenua Press, Lincoln 2010, ISBN 978-0-478-34722-7, S. 9.</ref> Wieder andere zum Untertauchen fähigen Jagdspinnen jagen häufig bei Beständen von unter Wasser befindlichen Pflanzen in Teichen und Seen sowie Altwässern. Daneben ist die Nahrungssuche zwischen Felsen und der Vegetation entlang der Küstengebiete ebenfalls geläufig. Die tauchfähigen Vertreter der Familie kommen nach einer geglückten Jagd wieder von unterhalb der Wasseroberfläche hervor und widmen sich dem Verzehr des Beutetiers, was oftmals auf einem teilweise untergetauchten Objekt geschieht. Dafür werden die Spitzen der vorderen Beine leicht auf der Wasseroberfläche positioniert.<ref name="dondale-s321" />
Zu den Jagdspinnen zählen auch netzbauende Spinnen. In diesem Fall handelt es sich um eine Gespinstdecke, die in einen großen Trichter mündet, der sich oftmals im Bodengrund befindet.<ref name="jocque" /> Das Funktionsprinzip gleicht also dem des Trichternetzes. Diese Jagdweise kommt etwa in den Jungstadien einiger Jagdspinnen, darunter Arten der Gattungen der Listspinnen (Pisaura) und Pisaurina zum Einsatz.<ref name="dondale-s323">Charles D. Dondale, James H. Redner: The insects and arachnids of Canada, Part 17. The wolf spiders, nurseryweb spiders, and lynx spiders of Canada and Alaska, Araneae: Lycosidae, Pisauridae, and Oxyopidae. In: Agriculture and Agri-Food Canada (Hrsg.): Research Branch Agriculture Canada Publication. Band 1856, Nr. 1, 1990, ISBN 0-660-13628-7, S. 323.</ref> Auch Arten der Gattung Eurychoera stellen Fangnetze her.<ref name="vink" />
Den Großteil der Beutetiere machen Gliederfüßer aus. In das Beutespektrum der tauchfähigen Jagdspinnen fallen mitunter amphibische Insekten und gelegentlich kleine Fische wie die Elritze (Phoxinus phoxinus) sowie Kaulquappen.<ref name="dondale-s321" />
Lebenszyklus[Bearbeiten]
Der Lebenszyklus der Jagdspinnen ist wie bei anderen Spinnen in mehrere Phasen gegliedert. Die Phänologie (Aktivitätszeit) ist je nach Art variabel. Das Paarungs- und Balzverhalten ist bei den Jagdspinnen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Am bekanntesten ist die markante Balz der Listspinne (Pisaura mirabilis), bei der das Männchen mit Beutetieren um ein Weibchen wirbt und den Tod vortäuscht, um dem für die Art typischen, sexuellen Kannibalismus zu entgehen.<ref name="vink" />
Einige Zeit nach der Paarung fertigt ein begattetes Weibchen einen Eikokon an, den es mithilfe der Cheliceren angeheftet unter sich trägt. Nach einer weiteren Zeitperiode fertigt das Weibchen ein zeltartiges Brutgespinst an, das es an einem Strauch, an höheren Gräsern oder zwischen Steinen anlegt. Der Kokon wird darin deponiert und das Weibchen bewacht diesen, indem es auf dem Außenkonstrukt des Brutgespinstes verweilt. Kurz vor dem Schlupf der Jungtiere verlässt die Mutter zumeist ihre Nachkommen, während diese noch einige Zeit in dem Gespinst verbleiben können.<ref name="dondale-s321" />
Die Jungtiere, die angehäuft noch im Netz verweilen, verteilen sich bei Störungen auf mehrere Bereiche des Brutgespinstes.<ref name="dondale-s321" /> Nachdem sie sich verselbstständigt haben, wachsen sie wie bei Spinnen üblich über mehrere Häutungen heran.<ref name="vink" />
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Weibliche Jagdspinne mit Eikokon
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Ein Weibchen von Pisaurina brevipes beim Anfertigen des Brutgespinstes. Der Eikokon wird hier noch von der Spinne getragen.
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Weibliche Jagdspinne auf dem Außenbereich ihres Brutgespinsts
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Ein Weibchen von Dolomedes minor mit seinem im Brutgespinst deponierten Eikokon
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Weibchen der Gerandeten Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus) mit Nachkommen
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Junge Jagdspinne
Systematik[Bearbeiten]
Die Systematik der Jagdspinnen durchlief mehrere Änderungen. Die Typusgattung der Familie ist die der Listspinnen (Pisaura).<ref name="jocque" /> Die wissenschaftliche Bezeichnung „Pisauridae“ der Familie der Jagdspinnen leitet sich ebenfalls von dieser Gattung ab, die sich wiederum auf die italienische Stadt Pesaro bezieht.<ref name="spektrum1">Pisauridae bei Spektrum.de, abgerufen am 11. September 2021.</ref><ref name="spektrum2">Pisaura bei Spektrum.de, abgerufen am 11. September 2021.</ref>
Beschreibungsgeschichte[Bearbeiten]
Die Familie der Jagdspinnen wurde 1890 von Eugène Simon erstbeschrieben. Pekka Taisto Lehtinen separierte 1967 einige zu den Jagdspinnen zählende Taxa, indem er für diese die Familie der Dolomedidae aufstellte. Dies wurde 1990 von Petra Sierwald wieder rückgängig gemacht. Sierwald fasste einige Gattungen, die der zur Familie der Langbeinigen Wasserspinnen (Trechaleidae) zählenden Gattung Trechalea ähneln, zu einer Gruppe zusammen und merkte schon damals an, dass diese nicht zu den Jagdspinnen zählen können. Diese Gattungen zählen heute zur Familie der Langbeinigen Wasserspinnen. Die Familie der Bradystichidae wurde 1993 von Norman I. Platnick und Raymond Robert Forster und die der Halidae ein Jahr später von Rudy Jocqué zu älteren Synonymen der Jagdspinnen umgewandelt. John Alan Murphy und Michael John Roberts stellten 2015 die Vermutung auf, dass die monotypische Familie der Senoculidae, bzw. die Gattung Senoculus ebenfalls zu den Jagdspinnen zählen könnte.<ref name="WSC" />
Innere Systematik[Bearbeiten]
2007 erfolgte seitens Adalberto J. Santos in Teilen eine phylogenetische (die Abstammung betreffende) Analyse der Jagdspinnen. Für die Analyse wurden 21 Taxa innerhalb der Familie mit einbezogen, darunter vor allem neun Arten der neotropischen Gattung Architis mitsamt der damals noch als Staberius spinipes geführten Art A. spinipes, sieben Exemplare anderer Gattungen der Jagdspinnen und überdies fünf Taxa, die selber jedoch nicht zu dieser Familie zählen. Für die Analyse wurden auf 59 morphologische und drei Verhaltensmerkmale der Spinnen zurückgegriffen.<ref name="santos-s489">Adalberto J. Santos: A phylogenetic analysis of the nursery-web spider family Pisauridae, with emphasis on the genera Architis and Staberius (Araneae: Lycosoidea). In: Zoologica Scripta. Band 36, Nr. 5, September 2007, ISSN 1463-6409, S. 489, doi:10.1111/j.1463-6409.2007.00291.x.</ref> Folgendes Kladogramm verbildlicht die innere Systematik der Jagdspinnen nach Santos:<ref name="santos-s493">Adalberto J. Santos: A phylogenetic analysis of the nursery-web spider family Pisauridae, with emphasis on the genera Architis and Staberius (Araneae: Lycosoidea). In: Zoologica Scripta. Band 36, Nr. 5, September 2007, ISSN 1463-6409, S. 493, doi:10.1111/j.1463-6409.2007.00291.x.</ref>
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Gattungen[Bearbeiten]
Der World Spider Catalog listet für die Raubspinnen 51 Gattungen und 353 Arten.<ref name="WSC" />
- Afropisaura Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blandin, 1976
- Archipirata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898
- A. tataricus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898
- Architis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898
- BlandiniaDie Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tonini, Paulo da Silva, Serpa Filho & Freitas, 2016
- B. mahasoana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blandin, 1979
- Bradystichus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1884
- Caledomedes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raven & Hebron, 2018
- C. flavovittatus (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1880)
- Caripetella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Strand, 1928
- C. madagascariensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lenz, 1886)
- Charminus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thorell, 1899
- Chiasmopes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pavesi, 1883
- Cispinilus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roewer, 1955
- C. flavidus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Simon, 1910)
- Cispius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898
- Cladycnis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898
- C. insignis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lucas, 1838)
- Conakrya Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schmidt, 1956
- C. wolffi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Schmidt, 1956
- Dendrolycosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Doleschall, 1859
- Eucamptopus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pocock, 1900
- E. coronatus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pocock, 1900
- Euprosthenops Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pocock, 1897
- Euprosthenopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blandin, 1974
- Hala Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jocqué, 1994
- Hygropoda Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thorell, 1894
- Ilipula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1903
- I. anguicula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1903
- Inola Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Davies, 1982
- Mangromedes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raven, 2018
- Maypacius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898
- Megadolomedes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Davies & Raven, 1980
- M. australianus (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. Koch, 1865)
- Nilus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.O. Pickard-Cambridge, 1876
- Ornodolomedes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raven & Hebron, 2018
- Papakula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Strand, 1911
- P. niveopunctata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Strand, 1911
- Paracladycnis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blandin, 1979
- P. vis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blandin, 1979
- Perenethis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. Koch, 1878
- Phalaeops Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roewer, 1955
- Listspinnen (Pisaura) Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1885
- Listspinne (P. mirabilis) (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Clerck, 1757)
- Pisaurina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898
- Polyboea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thorell, 1895
- Qianlingula Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Zhang, Zhu & Song, 2004
- Rothus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898
- Sphedanus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thorell, 1877
- Stoliczka Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.O. Pickard-Cambridge, 1885
- Tallonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1889
- T. picta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1889
- Tapinothele Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898
- T. astuta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898
- Tapinothelella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Strand, 1909
- T. laboriosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Strand, 1909
- Tapinothelops Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roewer, 1955
- Tasmomedes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Raven, 2018
- T. eberhardarum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Strand, 1913
- Tetragonophthalma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Karsch, 1878
- T. vulpina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Simon, 1898)
- Thalassiopsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roewer, 1955
- T. vachoni Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roewer, 1955
- Thaumasia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Perty, 1833
- Tinus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F. O. Pickard-Cambridge, 1901
- Tolma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jocqué, 1994
- T. toreuta Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jocqué, 1994
- Voraptipus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roewer, 1955
- V. agilis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roewer, 1955
- Vuattouxia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blandin, 1979
- V. kouassikonani Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blandin, 1979
- Walrencea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blandin, 1979
- W. globosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blandin, 1979
Transferierte Gattungen[Bearbeiten]
22 Gattungen galten einst als zu den Jagdspinnen zugehörig, wurden jedoch mittlerweile transferiert. Die Gattungen sind:<ref name="WSC" />
- Aenigmaaranea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Strand, 1929 – Zählt nun zu den Wolfspinnen (Lycosidae).
- Aglaoctenus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Tullgren, 1905 – Zählt nun zu den Wolfspinnen.
- Ancylometes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bertkau, 1880 – Zählt nun zu den Kammspinnen (Ctenidae).
- Anoteropsis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. Koch, 1878 – Zählt nun zu den Wolfspinnen.
- Calacadia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Exline, 1960 – Zählt nun zu den Gezeitenspinnen (Desidae).
- Corinoctenus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mello-Leitão, 1939 – Zählt nun zu den Kammspinnen.
- Demelodos Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mello-Leitão, 1943 – Zählt nun zu den Langbeinigen Wasserspinnen (Trechaleidae).
- Dossenus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898 – Zählt nun zu den Langbeinigen Wasserspinnen.
- Dyrines Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1903 – Zählt nun zu den Langbeinigen Wasserspinnen.
- Dyrinoides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Badcock, 1932 – Zählt nun zu den Langbeinigen Wasserspinnen.
- Enna Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.O. Pickard-Cambridge, 1897 – Zählt nun zu den Langbeinigen Wasserspinnen.
- Hesydrus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898 – Zählt nun zu den Langbeinigen Wasserspinnen.
- Ischalea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. Koch, 1872 – Zählt nun zu den Gezeitenspinnen.
- Melocosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Gertsch, 1937 – Zählt nun zu den Wolfspinnen.
- Nukuhiva Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Berland, 1935 – Zählt nun zu den Wolfspinnen.
- Paradossenus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F. O. Pickard-Cambridge, 1903 – Zählt nun zu den Langbeinigen Wasserspinnen.
- Pycnoctenus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. Koch, 1878 – Zählt nun zur Familie der Cycloctenidae.
- Shinobius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Yaginuma, 1991 – Zählt nun zu den Fischerspinnen.
- Syntrechalea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F. O. Pickard-Cambridge, 1902 – Zählt nun zu den Langbeinigen Wasserspinnen.
- Trechalea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thorell, 1870 – Zählt nun zu den Langbeinigen Wasserspinnen.
- Tunabo Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Chamberlin, 1916 – Zählt nun zu den Langbeinigen Wasserspinnen.
- Voraptus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898 – Zählt nun zu den Wanderspinnen (Miturgidae).
Synonymisierte Gattungen[Bearbeiten]
18 Gattungen, die zuletzt zu den Jagdspinnen zählten, wurden mit anderen innerhalb der Familie synonymisiert und verloren somit ihren Gattungsstatus. Diese einstigen Gattungen sind:<ref name="WSC" />
- Campostichommides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Strand, 1911 – Synonymisiert mit der Gattung Dendrolycosa Doleschall unter Jäger, 2011.
- Cispiomma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roewer, 1955 – Synonymisiert mit der Gattung Cispius unter Blandin, 1978.
- Dianpisaura Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Zhang, Zhu & Song, 2004 – Synonymisiert mit der Gattung Dendrolycosa unter Jäger.
- Euprosthenomma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roewer, 1955 – Synonymisiert mit der Gattung Euprosthenops unter Blandin, 1974.
- Eurychoera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Thorell, 1897 – Synonymisiert mit der Gattung Sphedanus unter Jäger, 2011.
- Hesydrimorpha Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Strand, 1911 – Synonymisiert mit der Gattung Papakula unter Jäger, 2010.
- Hypsithylla Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1903 – Synonymisiert mit der Gattung Hygropoda unter Silva, 2012.
- Mimicosa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Petrunkevitch, 1925 – Synonymisiert mit der Gattung Architis unter Santos, 2007.
- Pelopatis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bishop, 1924 – Synonymisiert mit der Gattung Pisaurina unter Carico, 1972.
- Pisaurellus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roewer, 1961 – Synonymisiert mit der Gattung Perenethis unter Sierwald, 1997 (lediglich durch Synonyminierung der Typusart).
- Podophthalma Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Brito Capello, 1867 – Synonymisiert mit der Gattung Euprosthenops unter Pocock, 1897.
- Sisenna Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898 – Synonymisiert mit der Gattung Architis unter Carico, 1993.
- Spencerella Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Pocock, 1898 – Synonymisiert mit der Gattung Chiasmopes unter Blandin, 1974.
- Staberius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898 – Synonymisiert mit der Gattung Architis unter Santos, 2007.
- Thalassius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1885 – Synonymisiert mit der Gattung Nilus unter Jäger, 2011.
- Thanatidius Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Simon, 1898 – Synonymisiert mit der Gattung Pisaurina unter Carico, 1972.
Ersetztes Homonym[Bearbeiten]
Eine Gattung der Jagdspinnen hatte zuvor eine Bezeichnung, die mit der einer anderen Gattung identisch war. Dieses nun ersetzte Homonym war.<ref name="WSC" />
- Ransonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blandin, 1979 – Aufgehoben unter Tonini, 2016.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="WSC"> Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern: World Spider Catalog Version 17.0 – Pisauridae. Abgerufen am 12. September 2021. </ref> </references>
Literatur[Bearbeiten]
- Charles D. Dondale, James H. Redner: The insects and arachnids of Canada, Part 17. The wolf spiders, nurseryweb spiders, and lynx spiders of Canada and Alaska, Araneae: Lycosidae, Pisauridae, and Oxyopidae. In: Agriculture and Agri-Food Canada (Hrsg.): Research Branch Agriculture Canada Publication. Band 1856, Nr. 1, 1990, ISBN 0-660-13628-7, S. 1–383.
- Rainer F. Foelix: Biologie der Spinnen. Hrsg.: Cornell University. Thieme Gruppe, 1992, ISBN 978-3-13-575802-2 (331 S.).
- Rudy Jocqué, Anna Sophia Dippenaar-Schoeman: Spider families of the world. Hrsg.: Königliches Museum für Zentral-Afrika. Peeters Publishers, Tervuren, ISBN 90-75894-85-6 (336 S.).
- Ambros Hänggi, Edi Stöckli, Wolfgang Nentwig: Lebensräume mitteleuropäischer Spinnen: Charakterisierung der Lebensräume der häufigsten Spinnenarten Mitteleuropas und der mit diesen vergesellschafteten Arten. Hrsg.: Schweizerisches Zentrum für die Kartografie der Fauna. 1995, ISBN 978-2-88414-008-9 (460 S.).
- Dick Jones: Der Kosmos Spinnenführer. Franckh-Kosmos, 1990 (1987 S.).
- Peter Lenler‐Eriksen: The hunting‐web of the young spider Pisaura mirabilis. In: Journal of Zoology. Band 157, Nr. 3, S. 391–398, doi:10.1111/j.1469-7998.1969.tb01710.x.
- Rainar Olaf Manfred Nitzsche: Die Spinne mit dem Brautgeschenk. Pisaura mirabilis (Clerck, 1757) (Pisauridae) und das Paarungsverhalten verwandter Arten der Familie Pisauridae. Nitzsche, 2007, ISBN 978-3-930304-62-2 (292 S.).
- Franz Renner: Revision der europäischen Dolomedes-Arten (Araneida: Pisauridae). In: Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart (Hrsg.): Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde. Band 406, Nr. 1. Stuttgart 1. Dezember 1987, S. 1–15.
- Cornelis Jacob Vink, Nadine Dupérré: Pisauridae (Arachnida: Araneae). In: Landcare Research New Zealand (Hrsg.): Fauna of New Zealand. Band 64, Nr. 1. Manaaki Whenua Press, Lincoln Lincoln 2010, ISBN 978-0-478-34722-7, S. 1–60.
- Eugène Simon: Etudes arachnologiques. 22e Mémoire. XXXIV. Etude sur les arachnides de l’Yemen. In: Annales de la Société Entomologique de France. Band 6, Nr. 10, 13. November 1890, S. 77–124.
- Adalberto J. Santos: A phylogenetic analysis of the nursery-web spider family Pisauridae, with emphasis on the genera Architis and Staberius (Araneae: Lycosoidea). In: Zoologica Scripta. Band 36, Nr. 5, September 2007, ISSN 1463-6409, S. 489–507, doi:10.1111/j.1463-6409.2007.00291.x.
Weblinks[Bearbeiten]
- Pisauridae im World Spider Catalog
- Pisauridae bei Global Biodiversity Information Facility
- Pisauridae bei Fauna Europaea. Archiviert vom Original im Internet Archive.
- Pisauridae bei araneae – Spiders of Europe
- Pisauridae beim Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
- Pisauridae bei Spektrum.de